Die originale swing2sleep Federwiege seit 1999 ✓

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Zuletzt aktualisiert: November 2026.

Dein Baby schreit, und du hast schon alles versucht: gestillt, gewickelt, getragen, gesungen. Vielleicht liest du diese Zeilen gerade mit einer Hand, weil auf deinem anderen Arm ein weinendes Baby liegt. Hier findest du 28 Tipps, die dein Schreibaby beruhigen können, kurz erklärt und mit Quellen belegt. Einen davon nehmen wir zurück: Wir haben ihn früher selbst empfohlen, heute raten wir davon ab.

Das Wichtigste in Kürze

  • Du bist nicht schuld: Eltern verursachen das Schreien nicht, das betonen die Kinderärzte ausdrücklich.
  • Was jetzt hilft: Hunger, Windel und Müdigkeit prüfen, Licht dimmen, keine neuen Reize, dann dein Baby eng an deinen Körper nehmen und ruhig und gleichmäßig wiegen. Wie die swing2sleep Federwiege mit heia Motor dir das abnimmt, steht in Tipp 1.
  • Wenn du nicht mehr kannst: Leg dein Baby sicher in sein Bett, verlass kurz den Raum und ruf das Elterntelefon an: 0800 111 0 550, anonym und kostenlos.
  • Es geht vorbei: Bei zwei von drei Schreibabys hört das viele Schreien bis zum 4. Monat auf.
  • Nicht mehr empfohlen: festes Pucken. Enge ja, Festwickeln nein (Punkt 28).

Wer hier schreibt? Wir sind swing2sleep. Unser Gründer Maik Schwede hat das selbst erlebt: Seine erste Tochter schrie im Alter von wenigen Wochen Tag und Nacht. Seit 1999 begleiten wir Familien durch genau diese Zeit. Über 299.093 von ihnen nutzen heute unsere swing2sleep Federwiege mit heia Motor, empfohlen von Hebammen und Osteopathen.

Deine Arme können nicht die ganze Nacht wiegen

Dein Baby kommt nur in Bewegung zur Ruhe, und sobald du aufhörst, geht das Schreien wieder los? Die swing2sleep Federwiege nimmt dir das Wiegen ab, und dein Baby liegt geborgen in der Hängematte wie in deinem Arm. Miete sie flexibel für die Zeit, in der du sie brauchst, oder kauf sie und teste sie mit der 30 Tage Einschlaf- und Zufriedenheitsgarantie risikofrei zu Hause. Alles zur Miete findest du auf unserer Mietseite.

Ein Schreibaby beruhigst du am besten mit Ruhe, Nähe und gleichmäßiger Bewegung: Grundbedürfnisse prüfen, Reize herunterfahren, dein Baby eng halten und ruhig schaukeln, auf dem Arm oder in einer Wiege. Medikamente und festes Pucken gehören nicht dazu. Wenn du an deine Grenze kommst, leg dein Baby sicher ab und hol dir Hilfe.

Die 28 Tipps auf einen Blick

Tipp 1 bis 27 können dein Baby beruhigen. Punkt 28 ist eine ehrliche Warnung. Klapp die Liste auf, dann bringt dich ein Klick auf einen Punkt direkt hin.

Alle 28 Punkte anzeigen
  1. Die swing2sleep Federwiege übernimmt das Wiegen
  2. Vertrau deinem Gefühl
  3. Ein ruhiger Rhythmus
  4. Kleine, feste Rituale
  5. Ein Schreitagebuch
  6. Ruhige, gleichbleibende Geräusche
  7. Wippen auf dem Gymnastikball
  8. Nicht einfach schreien lassen
  9. Ruhig bleiben, wenn nichts hilft
  10. Haltung wechseln, zum Beispiel Fliegergriff
  11. Tragen, auch in ruhigen Momenten
  12. Keine starken Düfte
  13. Kuscheln und Körperkontakt
  14. Nuckeln lassen
  15. Füttern nach Bedarf, mit Pausen zum Aufstoßen
  16. Reize abschirmen
  17. Ruhig und langsam wiegen
  18. Sanfte Massage und warmes Bad
  19. Hebamme fragen statt Mittel ausprobieren
  20. Umgebung wechseln
  21. Schreiambulanz
  22. Besuch und Ausflüge sparsam planen
  23. Kinderärztliche Untersuchung
  24. Spaziergang mit dem Kinderwagen
  25. Windel kontrollieren
  26. Nicht zu warm, nicht zu kalt
  27. Sicher ablegen
  28. Früher empfohlen, heute nicht mehr: Pucken

Ist dein Baby ein Schreibaby?

Fachleute sprechen von einem Schreibaby, wenn ein gesundes Baby mehr als drei Stunden am Tag schreit, an mehr als drei Tagen in der Woche und über mehr als drei Wochen. Diese Dreierregel geht auf Wessel und Kollegen aus dem Jahr 1954 zurück. Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) nennt die Zahlen bewusst nur einen groben Richtwert und schreibt: In den ersten drei Monaten schreit jeder 8. bis 10. Säugling übermäßig viel. Meist beginnt es mit etwa zwei Wochen, nimmt im Tagesverlauf zu und ist am späten Nachmittag und in der ersten Nachthälfte am stärksten.

Die genaue Entstehung ist nicht bekannt. Häufige Auslöser sind Übermüdung, zu viele Eindrücke und ein Baby, dem es schwerfällt, sich selbst zu beruhigen. Dazu kommt etwas, das oft unterschätzt wird: Neun Monate lang hat jeder deiner Schritte dein Baby sanft gewiegt. Sein Gleichgewichtsorgan im Innenohr verbindet diese Bewegung mit Sicherheit. Auf einer flachen, unbewegten Matratze fehlt genau dieses vertraute Signal. Alle Ursachen erklären wir ausführlich im Ratgeber Schreibaby Ursachen: Warum dein Baby so viel schreit. Ob das Schreien deines Babys noch im normalen Rahmen liegt, liest du in Wenn der Säugling schreit: Ist mein Kind ein Schreibaby?

28 Tipps, die dein Schreibaby beruhigen

Nicht jeder Tipp passt zu jedem Baby. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) rät, in Ruhe auszuprobieren, was deinem Baby und dir guttut, und jeder Methode genug Zeit zu lassen. Hektisches Ausprobieren kann ein Baby zusätzlich überreizen. Such dir deshalb zwei oder drei Tipps aus und bleib eine Weile dabei.

Tipp 1: Lass die swing2sleep Federwiege das Wiegen übernehmen

Gleichmäßiges Wiegen kostet dich Kraft, oft über Stunden, aber genau so kommen viele Schreibabys zur Ruhe. Das hat einen Grund: Bewegung kennt dein Baby aus dem Bauch, sie bedeutet für es Sicherheit. Auch die DGKJ nennt sanftes Schaukeln in einer Wiege unter den Beruhigungsmaßnahmen für Schreibabys, mit dem Hinweis, ruhig und langsam zu schaukeln.

Warum Bewegung dein Baby beruhigt

Forschende am japanischen RIKEN-Institut haben gemessen, was Bewegung auslöst: Babys unter 6 Monaten hörten auf zu weinen, sobald ihre Mutter sie im Gehen trug, und ihr Herz schlug langsamer (Esposito und Kollegen, 2013). Bewegung bedeutet für dein Baby: Alles ist gut.

Diese gleichmäßige Bewegung übernimmt die swing2sleep Federwiege mit heia Motor für dich, wie ein zweites Paar Arme.

So funktioniert es: Du legst dein Baby in die Hängematte und gibst ihr einen kleinen Schubs nach unten. Danach hält der heia Motor das sanfte Auf und Ab gleichmäßig in Schwung. Die Hängematte umhüllt dein Baby, Arme und Hüfte bleiben frei beweglich. Viele Eltern erleben, dass ihr Baby darin schneller zur Ruhe kommt, und haben endlich wieder die Hände frei. Ist dein Baby eingeschlafen, legst du es zum Nachtschlaf in sein eigenes Bett (mehr dazu in Tipp 27).

Baby schläft geborgen in der Hängematte der swing2sleep Federwiege

Tipp 2: Vertrau deinem Gefühl und lerne die Signale deines Babys

Du kennst dein Baby besser als jeder Ratgeber. Schon ein wenige Wochen altes Baby schreit je nach Anlass anders, und bald lernst du, Hunger, Müdigkeit und den Wunsch nach Zuwendung herauszuhören, schreibt das BIÖG. Frag dich bei jedem Schreien kurz, was die DGKJ als erste Fragen nennt: Hat es Hunger? Ist die Windel voll? Braucht es Ruhe? Bist du unsicher, ob dein Baby Schmerzen hat, geh zur Kinderarztpraxis.

Tipp 3: Gib dem Tag einen ruhigen Rhythmus

Schreibabys sind oft sehr empfindlich gegenüber zu vielen Eindrücken, Anregung und Unruhe. Die DGKJ rät deshalb zu einem ruhigen, geregelten Tagesablauf. Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) ergänzt: Ein regelmäßiger Schlaf- und Wachrhythmus hilft deinem Baby, leichter zur Ruhe zu kommen.

Viele Babys, die viel schreien, bekommen tagsüber zu wenig Schlaf und sind überreizt (BIÖG). Achte deshalb auf die ersten Müdigkeitszeichen und bring dein Baby auch tagsüber regelmäßig zum Schlafen.

Tipp 4: Schaff kleine, feste Rituale

Routinen geben deinem Baby Halt. Das BIÖG empfiehlt, Rhythmus und Struktur in den Tag zu bringen, mit festen Abläufen beim Pflegen, Schlafenlegen und Füttern. Für den Abend rät die DGKJ zu frühen, festen Abendritualen, etwa beruhigenden Worten und einem Lied. Halte es einfach: dieselbe Reihenfolge, dasselbe Lied, dasselbe gedimmte Licht. Ob du vor oder nach dem Stillen wickelst, entscheidest du nach deinem Baby. Hauptsache, die Reihenfolge bleibt gleich. Ideen findest du im Ratgeber Einschlafritual Baby: Ab wann ist es sinnvoll?

Tipp 5: Führ ein Schreitagebuch

Schreib ein paar Tage lang auf, wann dein Baby schreit, schläft, trinkt und wach ist, und was beim Beruhigen geholfen hat. So erkennst du Muster, zum Beispiel ob die Schreiphasen am späten Nachmittag und Abend liegen. Auch Schreiambulanzen arbeiten damit: Die Schreiambulanz des Universitätsklinikums Jena bittet Eltern, ein ausgefülltes Schrei-, Schlaf- und Füttertagebuch zum ersten Termin mitzubringen. Mit deinen Notizen kannst du auch die Dreierregel prüfen, und deine Kinderarztpraxis hat gleich eine gute Grundlage.

Wichtig für heute Nacht: Drei Dinge reichen

  1. Hunger, Windel, Müdigkeit? Kurz prüfen.
  2. Licht dimmen, Stimme leise, nichts Neues.
  3. Dein Baby eng an dich nehmen und ruhig wiegen, oder in die swing2sleep Federwiege legen. Dann bei dieser einen Methode bleiben.

Und wenn du nicht mehr kannst: Baby sicher ins Bett legen, Raum verlassen, Elterntelefon anrufen (0800 111 0 550).

Tipp 6: Nutze ruhige, gleichbleibende Geräusche

Im Bauch war es nie still. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) nennt ein gleichmäßiges Hintergrundgeräusch, ein Gutenachtlied und vertraute Stimmen unter den Beruhigungsmethoden. Ein leises, langgezogenes „Schhh“ oder ein Lied kosten nichts. In einer kleinen Studie mit 40 Neugeborenen schliefen mit weißem Rauschen 80 Prozent innerhalb von fünf Minuten ein, ohne Rauschen nur 25 Prozent (Spencer und Kollegen, 1990).

Wichtig: Rauschgeräte können sehr laut werden. In einer Untersuchung lagen alle 14 getesteten Geräte auf höchster Stufe in 30 Zentimetern Abstand über dem Grenzwert, der für Babys auf Neugeborenenstationen empfohlen wird (Hugh und Kollegen, 2014). Stell das Gerät deshalb leise und so weit wie möglich weg, nie ins Bett. Mehr dazu im Ratgeber Weißes, rosa und braunes Rauschen fürs Baby.

Tipp 7: Wipp auf dem Gymnastikball, aber schon deinen Rücken

Viele Eltern wippen stundenlang mit ihrem Baby auf dem Gymnastikball. In unserer Kundenumfrage unter 464 Eltern hatten 20,9 Prozent genau das versucht, bevor sie zu uns kamen. Der Ball zeigt dir etwas Wichtiges: Dein Baby beruhigt sich durch rhythmische Bewegung. Wipp dabei ruhig und gleichmäßig statt hektisch, so wie die DGKJ es fürs Schaukeln rät. Und wenn dein Rücken nicht mehr mitmacht, übernimmt die swing2sleep Federwiege dieses gleichmäßige Auf und Ab, auch dann noch, wenn du längst eine Pause brauchst.

Tipp 8: Lass dein Baby nicht einfach schreien

Schreien ist immer ein Ruf nach Unterstützung. Das BIÖG rät, dein Baby nicht einfach schreien zu lassen und möglichst sofort zu reagieren. Dein zuverlässiges und einfühlsames Eingehen auf sein Weinen bedeutet dabei keinesfalls, dass du es verwöhnst. Im Gegenteil: Babys, die von Anfang an rasch beruhigt werden, schreien in den folgenden Wochen meist weniger.

Das heißt nicht, dass du bei jedem Mucks aufspringen musst. Manchmal reichen dein Blick, leises Zureden oder sanftes Schaukeln, bevor du dein Baby hochnimmst. Mehr dazu in den Ratgebern Kann man Babys verwöhnen? und Babys schreien lassen: Die australische Studie.

Tipp 9: Bleib ruhig bei deinem Baby, auch wenn das Schreien nicht aufhört

Manche gesunden, gut versorgten Babys schreien lange und lassen sich kaum trösten. Das NZFH sagt es klar: Das Baby kann nichts dafür. Seine Eltern auch nicht. Der BVKJ erinnert daran, dass Babys keine Maschinen sind: Was heute hilft, wirkt morgen vielleicht nicht. Sein wichtigster Rat: Ruhe bewahren und nicht schnell von einer Methode zur nächsten wechseln.

Nimm dein Baby in den Arm, sprich leise mit ihm, sei einfach da. Je ruhiger du bleibst, desto besser kann sich auch dein Baby entspannen. Wenn dich das Schreien wütend macht, ist das menschlich. Wege aus diesem Gefühl findest du im Ratgeber Baby macht mich aggressiv: Was kann ich tun?, und warum du nicht schuld bist, in Schreibaby: Sind die Eltern schuld?

Tipp 10: Wechsle die Haltung, zum Beispiel in den Fliegergriff

Zeichnung: Ein Erwachsener hält ein Baby bäuchlings auf dem Unterarm, der Kopf liegt seitlich in der Hand

Manchmal hilft schon eine neue Position. Der BVKJ nennt das Wechseln der Position unter den Beruhigungsmethoden. Eine Möglichkeit ist der Fliegergriff: Dein Baby liegt bäuchlings auf deinem Unterarm, sein Kopf ruht seitlich in deiner Hand, und du wiegst es sanft hin und her. Bleib dabei aufmerksam, und leg dein Baby zum Schlafen immer auf den Rücken.

Tipp 11: Trag dein Baby, auch wenn es gerade ruhig ist

Nähe, Wärme und deine Bewegung beruhigen. Der BVKJ berichtet, dass Babys, die im ruhigen Zustand mehr herumgetragen wurden, weniger weinten. Das Herumtragen erst als Reaktion auf das Schreien wirkte dagegen weniger. Das BIÖG empfiehlt deshalb, dein Baby in den ersten Lebenswochen mehrmals am Tag zu tragen, nicht erst, wenn es schreit. Die DGKJ ist hier vorsichtiger und sieht keinen Einfluss auf Dauer und Häufigkeit der Schreiattacken. Ein Tragetuch kann in den ersten Lebenswochen sinnvoll sein, zwei Monate später passt es oft nicht mehr, schreibt das NZFH.

Ist dein Baby in der Trage eingeschlafen, kannst du es in die swing2sleep Federwiege legen. Dort geht die gleichmäßige Bewegung weiter, und deine Schultern bekommen eine Pause.

Tipp 12: Verzichte auf starke Düfte

Dein Baby kennt Gerüche schon aus dem Bauch. In einer Studie mit 47 Neugeborenen weinten Babys, die den vertrauten Geruch von Fruchtwasser riechen konnten, deutlich weniger als die anderen (Varendi und Kollegen, 1998). Parfum, stark duftendes Deo oder Duftkerzen sind dagegen ein zusätzlicher Reiz, und Schreibabys reagieren oft empfindlich auf zu viele Eindrücke. Lass starke Düfte deshalb in den ersten Wochen weg.

Ein Kuscheltuch, das nach dir riecht, gehört trotzdem nicht ins Babybett. Das BIÖG rät, nichts mit ins Bett zu geben, das die Atemwege deines Babys verlegen kann, zum Beispiel ein Kuscheltier.

Tipp 13: Kuschel mit deinem Baby

Körperkontakt gehört zu den Beruhigungsmethoden, die BVKJ und BIÖG nennen, zusammen mit leisem Zureden, Vorsingen und einer sanften Massage. Nimm dein Baby eng an dich, gern Haut an Haut, und streichle sein Händchen. Enge und Wärme kennt es aus dem Bauch. Hier darf es sich anlehnen, und du darfst einfach nur da sein.

Tipp 14: Lass dein Baby nuckeln

Saugen beruhigt. Die DGKJ nennt das Anbieten eines Beruhigungssaugers ausdrücklich als Hilfe für Schreibabys. Wenn dein Baby den Schnuller nicht mag, zwing ihn ihm nicht auf. Stillst du, sprich mit deiner Hebamme, ab wann der Schnuller gut passt. Mehr dazu im Ratgeber Saugverwirrung: Wenn das Baby die Brust plötzlich ablehnt.

Tipp 15: Füttere nach Bedarf, mit Pausen zum Aufstoßen

Hunger ist in den ersten drei Monaten einer der häufigsten Gründe für Schreien (BIÖG). Biete deinem Baby die Brust oder die Flasche an, wenn es Hunger zeigt, auch wenn die letzte Mahlzeit noch nicht lange her ist. Manchen Babys hilft es, wenn du sie beim Trinken öfter aufstoßen lässt, schreibt die DGKJ. Und falls du dir Vorwürfe machst: Gestillte Babys und Flaschenkinder sind gleich häufig Schreibabys. Eine Ernährungsumstellung der stillenden Mutter hilft meist nicht, eine andere Flaschennahrung probierst du nur nach Rücksprache mit der Kinderarztpraxis. Schreit dein Baby vor allem nach dem Trinken, lies Baby schreit nach Stillen: 7 Ursachen und was wirklich helfen kann.

Tipp 16: Schirm dein Baby von Reizen ab

Dimm das Licht, schalte Fernseher und Musik aus, sprich leise. Die DGKJ rät außerdem: nicht auf den Rücken klopfen, keine unruhigen, raschen Bewegungen, keine lärmenden Spielgeräte. Smartphones sind in den ersten Lebensjahren nicht zur Beruhigung geeignet. Probier auch nicht zu viel auf einmal aus, sonst wird dein Baby nur noch unruhiger (BIÖG). Wie du eine ruhige Umgebung schaffst, liest du im Ratgeber Reizarme Umgebung beim Baby: Hilfe bei Unruhe und Schreien.

Tipp 17: Wieg ruhig und langsam, nicht hektisch

Schaukeln ist eine der ältesten Beruhigungshilfen überhaupt. Das BIÖG empfiehlt, dein Baby sanft auf dem Arm zu schaukeln, die DGKJ nennt sanftes Schaukeln in einer Wiege und gibt einen klaren Hinweis: ruhig und langsam. Bleib also bei einem ruhigen Tempo, auch wenn es ein paar Minuten dauert. Damit deine Arme Pause bekommen, übernimmt die swing2sleep Federwiege dieses gleichmäßige Wiegen, mehr dazu in Tipp 1.

Wie sich die einzelnen Hilfen unterscheiden, zeigt diese Übersicht:

Wie es wirkt Was Fachleute sagen Unsere Einschätzung
swing2sleep Federwiege gleichmäßiges Schaukeln in der Hängematte, wie im Mutterleib Bewegung beruhigt Babys unter 6 Monaten (RIKEN); die DGKJ nennt sanftes Schaukeln in einer Wiege Unsere erste Wahl, wenn Tragen allein nicht mehr reicht
Tragen und Wiegen im Arm Nähe, Wärme, Bewegung BIÖG und NZFH raten zum sanften Schaukeln auf dem Arm Wirksam, auf Dauer aber anstrengend für Rücken und Arme
Gymnastikball rhythmisches Wippen Die DGKJ rät: ruhig und langsam Zeigt, dass dein Baby Bewegung braucht, belastet aber deinen Rücken
Weißes Rauschen gleichmäßiges Geräusch half in einer kleinen Studie vielen Neugeborenen beim Einschlafen; Geräte können zu laut sein Nur leise und mit Abstand
Ruhiger Tag, wenig Reize Rhythmus und Ruhe Die DGKJ rät zu einem ruhigen, geregelten Tagesablauf Die Basis von allem, kostet nichts
Spazierfahrt, Bauchmassage, Beruhigungssauger Ablenkung, Berührung, Saugen Werden von der DGKJ als Beruhigung genannt Ausprobieren, was dein Baby mag
Festes Pucken enges Einwickeln Kinder- und Jugendärzte raten davon ab Nicht mehr empfohlen (Punkt 28)
Globuli, Tropfen, Medikamente kein nachgewiesener Erfolg beim Schreien Die DGKJ rät davon ab Nur, was die Kinderärztin verordnet

Tipp 18: Massier sanft Bauch und Rücken

Eine sanfte Massage entspannt. BIÖG und NZFH empfehlen, Bauch und Rücken deines Babys sanft zu massieren, die DGKJ nennt die Bauchmassage ausdrücklich. Auch ein warmes Bad kann entspannen (BVKJ). Achte auf warme Hände und einen warmen Raum und nimm dir Zeit. Tees und sogenanntes Entblähen helfen bei Schreibabys dagegen nicht, schreibt der BVKJ, denn die Luft im Bauch ist eine Folge des Luftschluckens beim Schreien. Nur etwa 5 Prozent der Babys, die viel schreien, haben laut BIÖG Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt.

Tipp 19: Frag deine Hebamme, statt Globuli und Tropfen auszuprobieren

Die Liste der Mittel, die Eltern von Schreibabys empfohlen werden, ist lang. Die DGKJ ist hier deutlich: Gib deinem Schreibaby keine Medikamente. Verschiedene Mittel wurden bei Schreikindern eingesetzt, ohne nachweislichen Erfolg, aber zum Teil mit erheblichen Nebenwirkungen. Auch das BIÖG rät, deinem Kind nie Medikamente zur Beruhigung zu geben. Sprich lieber mit deiner Hebamme oder deiner Kinderarztpraxis. Ob zum Beispiel ein Versuch mit dem Probiotikum Lactobacillus reuteri sinnvoll ist, klärt ihr dort gemeinsam, denn auch das nennt die DGKJ nur nach Rücksprache. Was die Kinderärztin dir ausdrücklich verordnet, ist davon natürlich ausgenommen.

Tipp 20: Wechsle die Umgebung, wenn sich dein Baby eingeschrien hat

Manchmal steckt ein Baby so tief im Schreien, dass im selben Zimmer nichts mehr hilft. Dann kann ein Umgebungswechsel oder ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft guttun, schreibt das BIÖG. Bist du nicht allein, wechselt euch ab: Hört das Schreien auch nach längerer Zeit nicht auf, ist es sinnvoll, sich mit dem Partner oder der Partnerin abzuwechseln.

Tipp 21: Hol dir Hilfe in einer Schreiambulanz

Du musst da nicht allein durch. In vielen Orten gibt es Schreiambulanzen und Beratungsstellen speziell für Eltern mit Säuglingen, die schnell und unbürokratisch helfen (BIÖG). Adressen in deiner Nähe findest du über die Suche des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen. Dort geht es um dein Baby und um dich. Was dich erwartet, liest du im Ratgeber Was passiert in der Schreiambulanz? Auch Familienhebammen der Frühen Hilfen können dich im ersten Lebensjahr unterstützen, Infos gibt es beim Jugend- oder Gesundheitsamt. Weitere Anlaufstellen haben wir in Schreibaby: Hilfe für Eltern zusammengestellt.

Tipp 22: Plan Besuch und Ausflüge sparsam

Besuch, der dein Baby herumreicht, ein voller Supermarkt, ein langer Tag unterwegs: Für ein Schreibaby ist das schnell zu viel. Das BIÖG rät, zu intensive und abwechslungsreiche Reize zu vermeiden, vor allem bei Babys, die eher unruhig sind. Wendet dein Baby den Blick ab, zeigt es dir oft, dass es genug hat. Sag Besuch ruhig ab oder bitte um kurze Besuche. Woran du Überreizung erkennst, steht im Ratgeber Baby überreizt: Ursachen, Anzeichen und was wirklich hilft.

Tipp 23: Lass dein Baby kinderärztlich untersuchen

Die meisten Schreibabys sind gesund. Nur bei wenigen steckt eine Milchunverträglichkeit, ein Säurereflux oder eine andere Erkrankung dahinter (DGKJ). Trotzdem lohnt sich der Termin, damit du sicher sein kannst. Die DGKJ rät zur Kinderarztpraxis, wenn

  • dein Baby nicht mehr an Gewicht zunimmt oder nicht trinken mag,
  • es viel spuckt und dabei Schmerzen zeigt oder vermehrt den Rücken überstreckt,
  • du dich hilflos, erschöpft oder überfordert fühlst,
  • dich das Schreien so wütend macht, dass du Sorge hast, dich nicht mehr kontrollieren zu können.

Das BIÖG rät außerdem, dich früh an deine Kinderarztpraxis zu wenden, wenn dein Baby auch nach dem 3. Lebensmonat noch vermehrt schreit. Zeigt dein Baby neben dem Schreien weitere Krankheitszeichen wie Fieber, Durchfall, einen ständig harten Bauch oder reagiert es kaum, muss das umgehend ärztlich abgeklärt werden (BVKJ). Fragen zu Osteopathie oder Physiotherapie besprichst du am besten ebenfalls dort. Überstreckt sich dein Baby auffällig, lies Baby überstreckt sich? KiSS-Syndrom, Symptome & Spätfolgen.

Tipp 24: Geh mit dem Kinderwagen spazieren

Viele Eltern drehen abends Runden mit dem Auto, damit ihr Baby einschläft. Einfacher geht es oft zu Fuß: Die DGKJ nennt eine Spazierfahrt im Kinderwagen ausdrücklich als Beruhigungsmaßnahme, und auch das BIÖG rät, mit deinem Baby spazieren zu gehen. Gleichmäßiges Schieben und frische Luft tun oft auch dir gut.

Tipp 25: Kontrollier die Windel

Eine volle Windel ist laut BIÖG einer der häufigsten Gründe für Schreien in den ersten drei Monaten. Schau lieber einmal mehr nach, auch wenn du gerade erst gewickelt hast. Manchmal ist die Lösung zum Glück genau so einfach.

Tipp 26: Achte darauf, dass deinem Baby nicht zu warm und nicht zu kalt ist

Deinem Baby darf weder zu heiß noch zu kalt sein, schreibt das BIÖG in seinen Schlafempfehlungen. Beim Schlafen sollte das Zimmer etwa 18 Grad haben. Body oder Unterhemd und Schlafanzug reichen als Kleidung, im Haus braucht dein Baby keine Mütze, und sein Bett steht nicht neben der Heizung oder in der prallen Sonne. Was dein Baby nachts tragen kann, steht in Babys nachts anziehen: Tipps für einen erholsamen Babyschlaf.

Tipp 27: Leg dein Baby sicher ab

Wenn dein Baby endlich schläft, soll es auch sicher schlafen. Das BIÖG empfiehlt: immer auf den Rücken, im eigenen Babybett im Elternschlafzimmer, im Schlafsack statt unter einer Bettdecke, ohne Kopfkissen, Nestchen und Felle. Auch Wärmflaschen und Heizkissen gehören nicht ins Babybett.

Schläft dein Baby in der swing2sleep Federwiege ein, legst du es für den Nachtschlaf in sein eigenes Bett. Die swing2sleep Federwiege ist eine Einschlafhilfe für die Zeit, in der du dabei bist, und kein Ersatz für das Babybett.

28. Früher empfohlen, heute nicht mehr: Pucken

Das ist kein Tipp, sondern eine Warnung. Pucken stand früher auch bei uns in dieser Liste. Heute raten Kinder- und Jugendärzte und die medizinische Leitlinie davon ab, und wir auch.

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) spricht sich schon seit Längerem gegen das Pucken aus. Er verweist auf eine Auswertung von vier Studien: Danach war das Risiko für den plötzlichen Kindstod bei gepuckten Babys um 60 Prozent erhöht, in Bauchlage sogar um das 13-Fache. Dazu kommen die Gefahr von Hüftfehlstellungen, abgeklemmten Nerven und Überwärmung. Die AWMF-Leitlinie zur Vorbeugung des plötzlichen Säuglingstods empfiehlt deshalb, Säuglinge nicht fest einzuwickeln, und auch die Schlafempfehlungen des BIÖG sagen klar: Wickel dein Baby vor dem Schlafen nicht fest ein.

Das Bedürfnis dahinter ist trotzdem echt: Babys mögen Begrenzung und Geborgenheit wie im Mutterleib. Deshalb gilt für uns: Enge ja, Festwickeln nein. Gib deinem Baby diese Geborgenheit in deinem Arm, eng an deinem Körper, oder in der Hängematte der swing2sleep Federwiege, die es sanft umhüllt. Arme und Hüfte bleiben dabei frei beweglich, und dazu kommt das gleichmäßige Schaukeln.

Und du? Wenn das Schreien an deinen Kräften zehrt

Ein Schreibaby durch diese Wochen zu begleiten, ist Schwerstarbeit. Die DGKJ schreibt Eltern deshalb ausdrücklich ins Stammbuch: Schaff dir Freiräume und versuch, selbst zur Ruhe zu kommen, denn du musst dich erholen. Hol dir Hilfe von deinem Partner oder deiner Partnerin, von Freunden, Familie oder anderen betroffenen Eltern.

Wie eng dein Befinden und die Nächte deines Babys zusammenhängen, zeigt eine Studie aus Melbourne mit 738 Müttern von Babys zwischen 6 und 12 Monaten. Wer den Schlaf des eigenen Babys als Problem erlebte, hatte ein etwa doppelt so hohes Risiko für deutliche Anzeichen einer Depression (Hiscock und Wake, 2001). Mütter, die trotz unruhiger Babynächte selbst gut schliefen, waren nicht häufiger betroffen. Deine Erholung ist also kein Luxus. Sie ist wie die Sauerstoffmaske im Flugzeug: Erst wenn du durchatmen kannst, kannst du auch für dein Baby da sein.

Genau dafür gibt es die swing2sleep Federwiege mit heia Motor. Braucht dein Baby Bewegung, um zur Ruhe zu kommen, hält der heia Motor die Hängematte nach einem kleinen Anstoß gleichmäßig in Schwung, so wie es das aus deinem Bauch kennt. Und sie hilft noch an einer zweiten Stelle: Wacht dein Baby nach 30 bis 45 Minuten beim Übergang zwischen zwei Schlafzyklen kurz auf, schaukelt die swing2sleep Federwiege einfach sanft weiter, damit es in den nächsten Zyklus gleiten kann. Deine Arme bekommen eine Pause, und du kommst selbst zur Ruhe.

Warum gerade Schaukeln? Im Schlaflabor der Universität Genf brachte ein sanft schaukelndes Bett die Hirnwellen der Schlafenden in einen gleichmäßigen Takt, und es traten mehr Schlafspindeln auf. Das sind kurze Muster im Schlaf, die Reize abschirmen und das Gedächtnis festigen. Die erwachsenen Teilnehmenden brauchten im Labor bis zu 45 Prozent weniger Zeit zum Einschlafen, und ihr Tiefschlaf (N3) dauerte bis zu 28 Prozent länger (Bayer und Kollegen, 2011; Perrault und Kollegen, 2019). Dieses Wirkprinzip nutzt die swing2sleep Federwiege.

Hebammen und Osteopathen empfehlen sie, und auf Frühchen-Stationen (Neonatologie) ist sie im täglichen Einsatz, zum Beispiel am Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB) und in den ALB FILS Kliniken.

Wie sich das im Alltag anfühlt, erzählen Eltern aus unserer Kundenumfrage:

„Nachdem unser sohn 4 wochen nur durch geweint hat und unsere tochter sehr zu kurz kam legte er sich rein, fing direkt an ruhig zu werden und dann zu lachen“

Lena, swing2sleep Kundenumfrage, Mai 2024

„Meine erste Tochter war ein Schrei Baby, als wir die swing hatten wurde alles leichter und meine Nerven erholten sich langsam“

Julia, swing2sleep Kundenumfrage, Mai 2024

Mehr Erfahrungen findest du im Erfahrungsbericht der Federwiege von swing2sleep mit einem Schreibaby.

Die Wissenschaft des Schaukelns: Video mit Maik Schwede

Wer es lieber hört als liest: Im Video erklärt Maik Schwede, Gründer von swing2sleep, was Studien zur Wirkung von Schaukelbewegungen zeigen.

Alle Schlafstudien im Überblick

Endlich wieder Pausen für dich

Viele Eltern erleben mit der swing2sleep Federwiege endlich wieder Zeit zum Durchatmen. Jedes Baby ist einzigartig. Miete sie flexibel für die Zeit, in der du sie brauchst, oder kauf sie und teste sie mit der 30 Tage Einschlaf- und Zufriedenheitsgarantie risikofrei zu Hause. Auch beim Kauf eines geprüften Re:Loved Sets gilt die Garantie.

Wenn du an deine Grenze kommst

Es gibt Momente, in denen das Schreien kaum noch auszuhalten ist. Das ist menschlich. Wichtig ist, was du dann tust. Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen rät:

  1. Leg dein Baby an einen sicheren Ort, zum Beispiel ins Gitterbett oder auf den Boden.
  2. Verlass kurz den Raum.
  3. Atme durch.
  4. Schau alle paar Minuten nach deinem Kind.
  5. Hol dir, wenn nötig, Unterstützung.

Schüttle dein Baby niemals. Schon ein kurzes Schütteln kann schwere gesundheitliche Schäden verursachen und sogar zum Tod führen, warnt das BIÖG. Wurde ein Baby geschüttelt, bring es sofort in die nächste Klinik. Mehr dazu im Ratgeber Schütteltrauma: Babys und Kleinkinder in Lebensgefahr.

Reden hilft. Das Elterntelefon der Nummer gegen Kummer erreichst du anonym und kostenlos unter 0800 111 0 550, montags, mittwochs und freitags von 9 bis 17 Uhr, dienstags und donnerstags von 9 bis 19 Uhr.

Fazit: Du musst nicht alle 28 Tipps können

Ein Schreibaby lässt sich selten mit einem einzigen Trick beruhigen. Fang mit wenigen Dingen an: Grundbedürfnisse prüfen, Reize herunterfahren, Nähe geben, ruhig und gleichmäßig schaukeln. Bleib eine Weile bei dem, was hilft, verzichte auf festes Pucken und auf Mittel ohne ärztlichen Rat, und hol dir Hilfe, bevor du an deine Grenze kommst. Du bist nicht schuld, und diese Zeit geht vorbei.

Für dein Baby fühlt sich sanftes Schaukeln an wie die Zeit in deinem Bauch, für dich ist die swing2sleep Federwiege eine helfende Hand. Ob ihr sie kauft, schon ab 49 € / 59 € im Monat mietet oder ein geprüftes gebrauchtes Re:Loved Set nehmt, entscheidet ihr ganz nach eurem Budget. Und weil jedes Baby einzigartig ist, testet ihr beim Kauf 30 Tage lang risikofrei zu Hause, welchen Unterschied sie für euch macht.

Ohne Übermüdung ändert sich das ganze Leben. Garantiert!

Alle Schreibaby-Ratgeber im Überblick

Dieser Artikel ist unser Einstieg ins Thema. Zu jeder Frage rund ums Schreibaby gibt es einen eigenen Ratgeber:

Verstehen, warum dein Baby schreit

Dein Baby beruhigen

Hilfe für dich

Häufige Fragen zum Beruhigen von Schreibabys

Was hilft am schnellsten bei einem schreienden Baby?

Prüf zuerst Hunger, Windel und Müdigkeit. Dann dimm das Licht, nimm neue Reize heraus und halte dein Baby eng am Körper, während du es ruhig und gleichmäßig wiegst. Bleib eine Weile bei einer Methode, statt hektisch zu wechseln. Die swing2sleep Federwiege kann das Wiegen für dich übernehmen.

Ab wann spricht man von einem Schreibaby?

Fachleute nutzen die Dreierregel: Ein gesundes Baby schreit mehr als drei Stunden am Tag, an mehr als drei Tagen pro Woche und über mehr als drei Wochen. Die DGKJ sieht die Zahlen als groben Richtwert. In den ersten drei Monaten betrifft das jeden 8. bis 10. Säugling, meist beginnt es mit etwa zwei Wochen.

Wie lange dauert die Schreibaby-Phase normalerweise?

Das Schreien nimmt in den ersten Wochen zu und erreicht meist in der 6. Lebenswoche seinen Höhepunkt. Bei zwei von drei Schreibabys hört es bis zum 4. Monat auf, nur bei wenigen dauert es bis in den 6. Monat. Schreit dein Baby nach dem 3. Monat weiter vermehrt, sprich mit deiner Kinderarztpraxis.

Soll man ein Schreibaby schreien lassen?

Nein. Das BIÖG rät, dein Baby nicht einfach schreien zu lassen und möglichst sofort zu reagieren, denn das verwöhnt dein Baby nicht. Kommst du an deine Grenze, leg es an einen sicheren Ort wie sein Gitterbett, verlass kurz den Raum, atme durch und schau alle paar Minuten nach ihm. Schüttle dein Baby niemals.

Kann eine Federwiege Eltern von Schreibabys entlasten?

Ja, als Einschlafhilfe. Die swing2sleep Federwiege nimmt dir das gleichmäßige Wiegen ab, das viele Schreibabys zum Einschlafen brauchen, und deine Arme bekommen Pause. Viele Eltern erleben, dass ihr Baby darin schneller zur Ruhe kommt. Für den Nachtschlaf legst du es in sein eigenes Bett. Beim Kauf testest du sie 30 Tage risikofrei.

Wann sollte ich mit meinem Schreibaby zum Arzt?

Geh zur Kinderarztpraxis, wenn dein Baby nicht zunimmt, nicht trinken mag, viel spuckt und dabei Schmerzen zeigt oder den Rücken überstreckt, wenn es nach dem 3. Monat weiter vermehrt schreit oder wenn du dich erschöpft und überfordert fühlst. Bei Fieber, Durchfall, einem ständig harten Bauch oder wenn dein Baby kaum reagiert, lass es umgehend ärztlich untersuchen.

Was ist der Unterschied zwischen normalem Babyweinen und einem Schreibaby?

Alle Babys schreien, im 2. Lebensmonat im Durchschnitt 2 bis 2,5 Stunden am Tag. Bei einem Schreibaby beginnt das Schreien oft plötzlich, dauert länger und lässt sich kaum trösten, besonders am späten Nachmittag und in der ersten Nachthälfte. Fachleute sprechen von einem Schreibaby, wenn die Dreierregel erfüllt ist.

Quellen

Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung. Wenn dein Baby auffällig viel schreit, schlecht trinkt oder krank wirkt, wende dich an deine Kinderarztpraxis.