schreibaby

Das Baby schreit – und nun?

Maik Schwede

Hurra – endlich ist ein Baby unterwegs! Eine wunderbare, turbulente und aufregende Zeit steht euch bevor! Doch leider läuft nicht immer alles ganz nach Plan und manchmal läuft es mit Baby dann doch ganz anders ab, als ihr es euch vorgestellt habt. Da hat man sich als Eltern monatelang auf den Nachwuchs gefreut und dann kommt das herbe Erwachen: das Baby schreit und schreit und schreit. Zugegeben – dass Babys irgendwann mal schreien, war ja irgendwie klar. Aber so oft? Und so lang? Und so sehr, dass es sich einfach nicht beruhigen lässt- durch nichts und niemand?

Schnell stellt ihr euch die berechtigte Frage: „Ist das eigentlich noch normal?“

So viel Geschrei – ist das normal?

Was nun bei einem Baby als „normal“ gilt und was nicht, das kann man nicht so pauschal beantworten. Fakt ist, dass manche Babys eben mehr schreien als andere – zum Beispiel, weil sie einfach sensibler sind für Stimmungen, weil sie sich unsicher oder unwohl fühlen oder aber, weil sie viel aufmerksamer sind als andere Babys und somit viel mehr zu verarbeiten haben.

Die große, weite Welt ist eben nun mal für Neugeborene nicht nur spannend und aufregend, sondern manchmal auch regelrecht einschüchternd. Was war es doch noch so schön, als Baby 9 Monate lang kuschelig und geborgen in Mamas Bauch war und permanent hin- und hergeschaukelt wurde. Es war warm, kuschelig, nicht zu laut und es konnte ein Nickerchen machen, wann immer es wollte.

Und dann, urplötzlich, ist Schluss mit lustig und alles wird anders. Spannend zwar und aufregend, aber manchmal eben auch beängstigend. So muss sich das Baby einfach erst in die große, fremde Welt mit den vielen Reizen und unbekannten Gerüchen und Geräuschen einfinden.

Wenn ihr ein Schreibaby habt, habt ihr es zugegebenermaßen nicht wirklich einfach im Alltag. Aber es gibt durchaus Möglichkeiten und ein paar Tipps und Tricks, mit denen ihr eurem kleinen „Schreihals“ mehr Sicherheit und Geborgenheit vermitteln könnt. Ganz wichtig dabei ist nur, dass ihr als Eltern nicht vorschnell die Nerven verliert! Denn das könnte fatal enden.

"Auch wenn ihr das schreiende Baby verständlicherweise manchmal am liebsten an die Wand klatschen würdet – mit einer Kurzschlussreaktion ist keinem gedient – weder euch noch eurem Baby!"

Warum schreit das Baby denn nun? Und wie kann man ihm helfen?

Schreibaby? Hier gibt es 28 Tipps es zu beruhigen

Also: Bei einem Schreibaby geht es in erster Linie mal darum, zu erkennen, wo eigentlich der Schuh drückt. Und schon das kann ziemlich schwierig sein, da Babys ja nun mal bekanntermaßen noch nicht sprechen und somit leider auch nicht mitteilen können, was sie gerade plagt.

Darüber hinaus gilt es, dem Baby gerade in Schrei-Zeiten Geborgenheit und Sicherheit zu vermitteln – so, dass es kritische Phasen auch mal mit weniger Geschrei „überstehen“ kann.

Gerade bei Babys, die oft unruhig sind, ist es umso wichtiger, ihnen einen geregelten Tagesablauf vorzuleben. Je mehr Unruhe und Unregelmäßigkeit das Kind erfährt, desto schlechter wird es sich beruhigen oder schlafen.

Wenn es dann mal wieder soweit ist und das Baby schreit Zeter und Mordio, gibt es durchaus ein paar wertvolle Tipps und Tricks, wie ihr ihm – und euch! – die kritische Phase erleichtern könnt. Und selbst wenn es sich partout nicht beruhigen will oder kann: Es ist trotzdem wichtig, einfach da zu sein für das Baby – auch wenn es manchmal wirklich schwer fällt.

Im Zweifelsfall Hilfe annehmen!

Nur wenn wirklich gar nichts mehr hilft und die stressgeplagten Eltern kurz vor dem Nervenzusammenbruch stehen – dann wäre es vielleicht angebracht, eine Schreiambulanz aufzusuchen. Viele Eltern berichteten danach, dass es ihnen deutlich besser ging. Eltern, die nicht mehr ein und aus wissen, dürfen also durchaus jegliche Hilfe annehmen, die sich ihnen bietet!

11 Vorteile einer Federwiege

In den weiteren Berichten auf dieser Seite findet ihr zahlreiche Tipps und Fakten rund um Schreibabys sowie alles Wichtige und Wissenswerte, wie man das Baby am besten beruhigt – viele Tipps sind wirklich Gold wert und unbedingt einen Versuch wert.

Und, nicht vergessen: auch die schlimmste Schrei-Phase geht irgendwann einmal vorbei – defintiv!

Das Baby schreit – und nun?

Noch bis vor kurzem war man davon überzeugt, dass, wenn das Baby schreit, in den allermeisten Fällen Verdauungsprobleme und somit Bauchschmerzen dahinter stecken.

Das liegt möglicherweise auch daran, dass Babys, wenn sie sich ins Schreien so richtig hineinsteigern, die Beinchen anziehen und zugleich auch meistens einen ziemlich harten und aufgeblähten Bauch haben. Also liegt die Vermutung mit den Bauchschmerzen ja eigentlich auch nahe.

Genau deswegen sprach man, wenn das Baby schreit, auch häufig von den so genannten Drei- Monats-Koliken.

Bauchschmerzen sind meistens nicht die Ursache!

Heute jedoch weiß man es besser. Auch wenn der Bauch gewölbt ist und das Baby Schmerzen zu haben scheint, so ist man sich heute sicher, dass nur in 5% aller Fälle, in denen Baby schreit, auch wirklich Verdauungsprobleme dafür verantwortlich sind.

"Die Kunst der Beruhigung liegt darin, frühzeitig das richtige Bedürfnis zu erkennen"

In den anderen Fällen – der absolut größte Teil – liegen so genannte „Regulationsstörungen“ vor. Das bedeutet, dass das Baby sensibler ist als andere Babys und somit auf verschiedene Situationen nicht gelassen regieren kann, sondern eben schreit. Es hat quasi Anpassungsprobleme in der Welt der Erwachsenen.

Vermutlich liegen die Schreiattacken also gar nicht am Bäuchlein, welches schmerzt, sondern haben ihre Ursache ganz woanders. Aber nicht nur der Begriff Koliken ist hierbei irreführend, denn auch das mit den drei Monaten gilt als überholt. Während man früher vermutete, die Schreiattacken des Babys würden nach 3 Monaten – zumindest meistens – aufhören, weiß man heute, dass Babys, die unter Regulationsstörungen leiden – also Schreibabys – oft noch ein paar Monate länger von Schreiattacken geplagt sind.

Fazit: Wenn das Baby schreit, stecken in den allermeisten Fällen keine Schmerzen dahinter. Weder im Bauch noch sonst irgendwo. Durch das Schreien und das damit verbundene Verschlucken von Luft können sich aber zum ursprünglichen Schrei-Auslöser auch noch Bauchschmerzen hinzugesellen, die die Sache natürlich nicht besser machen.

Was kann helfen, wenn Baby schreit?

Baby schreit

Die meisten Eltern kennen das und können ein Lied davon singen: Wenn das Baby schreit, hilft eigentlich so gut wie gar nichts mehr. Eine Beruhigungsmethode nach der anderen wird ausprobiert und keine davon scheint wirklich zum Erfolg zu führen – nämlich dass das Baby sich dauerhaft beruhigt. Wenn man Autofahren, Singen, Schaukeln, Tragen und auch den „Fliegergriff“ versucht hat, bleibt man ratlos zurück. Was denn nun noch?

Hier gibt es 28 Tipps das Schreibaby zu beruhigen!

Genaugenommen ist dieses Vorgehen aber auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Denn das permanente Wechseln von „Beruhigungsstrategien“ führt beim ohnehin schon besonders sensiblen Schreikind nur dazu, dass es erst recht nicht zu Ruhe findet. Auch das eigentliche Problem wird dadurch nicht behoben. Oftmals ist es sogar so, dass, wenn die Eltern mit einer (weiteren) Beruhigungsmethode pausieren, das Baby nur noch mehr schreit als vorher.

Das Baby schreit – manchmal muss man das akzeptieren

In dem Fall – also wenn wirklich alles nicht mehr hilft – sollten Eltern vielmehr versuchen, das Schreien ihres Babys „auszuhalten“. Das ist leichter gesagt als getan – aber dennoch: Irgendwann ist mal der Punkt erreicht, wo man sich als Eltern eingestehen muss, dass das Baby schreit und dass leider auch keine noch so einfallsreiche Beruhigungsmethode irgendetwas etwas bewirkt.

Wenn Baby schreit, sollte man es natürlich trotzdem nicht sich selbst überlassen, ganz im Gegenteil: die Eltern sollen das Baby während der anstrengenden Schreiphasen sozusagen begleiten, es auf dem Arm haben (Babys sind Traglinge)  und ihm somit zeigen „wir sind für dich da“. Auch das sich eingestehen, dass man dem Baby im Moment gerade nicht helfen kann und dass dies aber keineswegs bedeutet, dass man als Eltern quasi unfähig ist, ist ausgesprochen wichtig.

Das Baby profitiert von der Erfahrung: Meine Eltern sind in kritischen Phasen für mich da, sie stehen mir bei und sorgen sich um mich. Und das ist das, was letztendlich zählt!

Also: Mit Frustration, negativen Gefühlen oder gar Selbstzweifeln auf das Schreien des Babys zu reagieren, ist der falsche Weg. Es geht darum, Babys Nöte zu erkennen, zu respektieren und die notwendige Empathie für das geplagte Schreikind aufzubringen. Nur so kann möglicherweise der Kreislauf irgendwann unterbrochen werden. Gerade hierfür hat sich in den l. 16 Jahren die swing2sleep bewährt.

Woran erkennt man eigentlich ein Schreibaby?

Das Baby schreit. Grundsätzlich ist das ja etwas ganz Normales und noch kein Grund, sich Sorgen zu machen. Denn dass Babys schreien, ist nur zu logisch – wie auch sonst sollten sie auf ihre Bedürfnisse, Schmerzen oder Nöte aufmerksamen machen? Gründe, um zu schreien, gibt es schließlich auch mehr als genug: Hunger, Durst, Kummer, Kälte, Wärme, volle Windeln, Langweile, Müdigkeit, Sehnsucht nach Mama oder Papa… etc. Das Baby schreit und die Eltern reagieren darauf, indem sie es hochnehmen, schaukeln, füttern oder was auch immer. Dabei macht Baby die für die Bindung so wichtige Erfahrung:

"Es ist jemand für mich da, der sich um mich kümmert. Normalerweise hilft in dem Fall das Befriedigen von Babys Bedürfnis und es hört auf, zu schreien."

Nun ist es eben leider so, dass das eine Kind mehr, das andere hingegen deutlich weniger schreit. Wenn jedoch das Baby schreit und schreit und die Eltern mit keiner Beruhigungsmethode irgendeine Art von Erfolg haben, dann könnte es schon sein, dass es sich beim Baby um ein Schreibaby handelt. Es gibt dafür sogar eine Definition: Wenn das Baby über eine Zeitspanne von drei Wochen pro Woche an drei Tagen jeweils über drei Stunden schreit, dann ist es laut der „Dreierregel“ ein Schreibaby.

Ab wann wird das Schreibaby zum „Problem“?

Auch das kann man nicht so pauschal beantworten. Wenn das Baby schreit, ist bei den meisten Eltern irgendwann mal Schluss mit lustig. Sie verlieren ihre Nerven und sind kurz davor, das Baby mal kräftig durchzuschütteln oder gar Schlimmeres. Das ist verständlich und ganz normal. In die Tat umsetzen sollte man dieses Bedürfnis natürlich keinesfalls. Schütteln des Babys führt nämlich häufig zum so genannten Schütteltrauma, welches schlimme Folgen für das Baby haben kann. Um also einer möglichen Kurzschlussreaktion wenn Baby schreit vorzubeugen, ist es empfehlenswert, rechtzeitig professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Erste Anzeichen dafür sind Jähzorn, häufiges Anschreien des Partners oder das Gefühl, innerlich zu zerreißen. Oder wenn man völlig übermüdet und am Ende seiner Kräfte ist und deshalb dauerhaft kraftlos oder schlecht gelaunt ist.

Federwiegen ansehen Button

"Daher senden wir die swing2sleep umgehend nach Eingang des Mietformulars zu !!!" 

Das Baby schreit – der Besuch einer Schrei-Ambulanz könnte helfen

Es gibt deutschlandweit mehrere so genannte Schrei-Ambulanzen, in denen Fachberater stressgeplagten Eltern schnell Hilfe anbieten. Peinlich sein muss einem das überhaupt nicht, denn mit einem Schreibaby als Kind ist man schließlich nicht alleine auf der Welt. Circa 5% aller Babys, so schätzt man, fallen in die Kategorie Schreibaby. Und dass die Eltern irgendwann mal am Ende ihrer Kräfte sind, wenn Baby schreit und schreit, ist eigentlich ganz normal.

Was passiert in der Schreiambulanz?

Daher lieber rechtzeitig eine Schreiambulanz aufsuchen, da betroffenen Eltern hier sehr häufig geholfen werden kann.

Hilft die swing2sleep bei einem Schreibaby?

Deine Schwede´s


Tags



Älterer Post Neuerer Post


1 Kommentar

  • Mandy B.

    Feb 12, 2019

    Ich bin Mama eines mittlerweile 13 Wochen alten Jungen. Der Kleine war/ist ein absolutes Wunschkind. In den ersten 3 – 4 Wochen klappte auch alles problemlos. Er schlief überall und ließ sich nicht stören, halt so wie ich es mir auch immer vorgestellt hatte. Irgendwann wurde er „wacher“, hatte Interesse an seiner Umgebung und konnte auf einmal nicht mehr abschalten. Das Schlafen klappte von einem Tag auf den nächsten nicht mehr. Egal was wir probierten (KiWa, Bettchen, Hintergrundgeräusche, Ruhe, Abdunkeln des Raumes, im Arm wiegen, Herumtragen, …), an schlafen war nicht zu denken. Natürlich ist so ein kleiner Wurm nicht dafür gemacht, mit gerade einmal 6 Wochen den ganzen Tag munter zu sein. Er war total fertig, müde, quengelig und hat sich lauthals beschwert. Selbst wenn er es dann doch irgendwann geschafft hatte und schlief, gingen die Augen nach 20 – 30 Minuten wieder auf. Auch wenn alles immer noch so war, wie zu dem Zeitpunkt zu dem er eingeschlafen war, sein Schlaf war beendet! Leider hatte ich dann trotzdem noch kein ausgeglichenes und munteres Kind. Nach spätestens 5 Minuten ging das Gejammere und Geweine wieder los, wurde immer schlimmer und ich immer ratloser. Hebamme und Arzt vermuteten Dreimonatskoliken, wir bekamen Zäpfchen und eine Überweisung zum Osteopathen. Doch auch diese Maßnahmen brachten keine Besserung.
    Zwei Wochen lang wälzte ich Bücher und das Internet nach Hilfe durch, fand aber nirgends einen Ansatz der für uns half (und einfach schreien lassen kam für mich nicht in Frage!!). Zu dem Zeitpunkt war der Kleine dauernörgelig, ich mit den Nerven am Ende und die Beziehung innerhalb unserer kleinen Familie so angespannt, dass der Papa und ich uns öfters in den Haaren hatten. Kurzum: Chaos!
    „Baby schläft in Sekunden, Mama hat Ruhe für Stunden“… so lautet der Slogan dieser Website. Ziemlich provokativ, wie ich anfangs fand. Immerhin war ich der Meinung, dass ein Baby nie in Sekunden schlafen kann und noch weniger das dann auch über Stunden hinweg! Da wir aber gefühlt schon alles andere ausprobiert hatten, fasste ich dann doch irgendwann den Entschluss dieses „Wunderding“ auszuprobieren – mit der festen Einstellung, dass es ja sowieso nicht bei uns hilft!
    Wenige Tage später traf es bei uns an. Aufbau und Montage klappten schnell und problemlos. Auch das Hineinlegen eines schreienden Kindes geht problemlos ;) Nach dem Einschalten des Motors fing die Wippe an sich auf und ab zu bewegen. Anfangs störte dies meinen Kleinen nicht in seiner Quengelei. Nachdem ich den Regler für die Intensität des Wippens dann aber beherzt hoch gedreht hatte und die Wippe ordentlich auf und ab wippte, wurde das Weinen mit einem Mal weniger und … die Augen fielen nach wenigen Minuten wirklich zu! Er schlief! Ich war total aus dem Häuschen! Allerdings kam dann noch die berüchtigte 30 – Minuten – Schwelle, die es zu Meistern gab. Aber der kleine Mann schlief und schlief… Ich konnte es kaum glauben! Auf einmal waren Dinge wie Mittagessen, Duschen, kurz Durchschnaufen oder Aufräumen wieder möglich. Nachdem sich der Kleine ordentlich ausgeschlafen hatte, war es ein Kind, was auf einmal auf dem Wickeltisch anfing zu lachen oder einfach nur ruhig in der Gegend herumschaute – wie ausgewechselt!
    Mittlerweile haben wir die Wiege seit 4 Wochen täglich in Benutzung und können/wollen uns ein Leben ohne das „Wunderding“ nicht mehr vorstellen! Selbst wenn wir irgendwohin zu Besuch gehen, kommen die Wiege und der Motor nun immer mit, denn sie funktionieren WIRKLICH … und das auch noch zuverlässig.
    Der Kleine Mann und wir Eltern können seit nunmehr vier Wochen das Leben als Familie endlich genießen und sind darüber sehr dankbar!


Hinterlasse einen Kommentar

Bitte beachte, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen