Urvertrauen bei Babys: Kann es zerstört werden?

Schon in frühester Kindheit werden die Anlagen für den späteren Lebensverlauf gelegt. Es ist inzwischen allgemein bekannt, was für verheerende Auswirkungen frühkindliche Traumata bis weit in das Erwachsenenalter haben können. Ein wichtiger Faktor ist das Urvertrauen. Ein Säugling ist seinen Eltern auf Gedeih und Verderb ausgeliefert und existenziell von ihnen abhängig. Wenn es sich im Stich oder alleingelassen fühlt, kann sich das durch das ganze spätere Leben ziehen.

Urvertrauen: Das Fundament von Selbstsicherheit und glücklichen Beziehungen

Wenn ihr euer Baby schreien lasstkann sich das irgendwann nachhaltig auf sein Urvertrauen auswirken – und das Urvertrauen spielt für das spätere Leben eines Menschen eine entscheidende Rolle. Fehlt es, wird die betroffene Person immer und jedem gegenüber misstrauisch sein. Vertrauen aufzubauen, fällt dann extrem schwer. Wie sollte es auch anders sein, wenn die Betroffenen bereits als Säugling erfahren mussten, dass die wichtigsten Menschen in ihrem Leben, die eigenen Eltern, nicht zu ihnen halten und nicht da sind, wenn sie am dringendsten gebraucht werden? 

Für ein Baby ist die Stärkung des Urvertrauens deswegen besonders wichtig. Es muss lernen und erfahren, dass da jemand ist, der sich liebevoll um es kümmert, und dem es nicht egal ist, wie es ihm gerade geht. Nur dann erfährt es, dass es Menschen gibt, auf die es sich felsenfest verlassen kann, wenn es ihm schlecht geht. Eine wunderbare Erfahrung für jeden Menschen, ob jung oder alt.  

Baby liegt mit den Eltern im Familenbett

Wann wird das Urvertrauen tatsächlich gestört? 

Gestört wird das Urvertrauen dann, wenn das Kind von seinen Bezugspersonen dauerhaft lieblos behandelt wird und sich somit nicht geborgen fühlt. Oder wenn es spürt, dass sein Kummer den Eltern gleichgültig ist – wenn es sich also alleingelassen oder verlassen fühlt. 

Kann das Urvertrauen bereits geschädigt werden, wenn man die Stimme gegen das Kind erhebt? 

Das Thema führt auch auf Seiten der Eltern zu VerunsicherungHeißt das, dass man seinem Baby jeden Wunsch von den Augen ablesen muss? Heißt das, dass man vor lauter Angst, das Kind vor den Kopf zu stoßen, nie Grenzen aufzeigen darf? Müssen Eltern immer sofort zum Kind laufen, sobald es ein bisschen quengelt? 

Das kann nicht die Schlussfolgerung daraus sein. Alles hat Grenzen. Keine Mutter kann oder sollte ihrem Baby aus der Befürchtung heraus, dass das Urvertrauen leidet, immer alles durchgehen lassen.  

Beispiel: Ein ca. 6 Monate altes Baby will nachts partout nicht schlafen. Nichts hilft, das Kind ist aufgedreht und würde viel lieber spielen. Die Mutter ist irgendwann entnervt und sagt in einem recht harschen Ton, dass jetzt endlich geschlafen wird. Dieses Ereignis sorgt sicher nicht gleich dafür, dass das Urvertrauen leidet. Das Kind wird die Worte zwar nicht verstehen, aber anhand des Tonfalls spüren, dass die Mama es jetzt ernst meint. Anders wäre es, wenn die Mutter ihr Kind anbrüllen oder womöglich sogar schütteln würde. 

Nur die Stimme zu erheben, ist normal und Teil der zwischenmenschlichen nonverbalen Kommunikation. Das Kind hört am Tonfall, dass jetzt eine Grenze erreicht ist. Die Erfahrung, dass das Gegenüber seine unterschiedlichen Stimmungen anhand der Stimmlage erkennen lässt, gehört zur frühkindlichen Lernerfahrung. Es ist eben ganz normal, dass wir mal aufgeregt, mal ungeduldig und mal aufgebracht miteinander reden. Es gehört zum Leben dazu. 

Genauso normal ist, wenn das Kind dann entsprechend mit Weinen oder mit Angst reagiert. Solange die mütterliche Reaktion also im Rahmen bleibt, ist alles gut. Hinzu kommt, dass ein 6 Monate altes Kind schon mehr verstehen kann als ein Neugeborenes. Doch auch bei diesem wird nicht gleich das Urvertrauen gestört werden, wenn Mama mal die Stimme erhebt.  

Kein Liebesentzug! 

Viel wichtiger ist es, dass das Kind niemals mit Liebesentzug bestraft wird – egal, was los ist und was es ausgefressen hat. Das Kind muss spüren, dass Mama und Papa es immer noch liebhaben, auch wenn es viel schreit, stressig ist oder sich in dem Moment nicht so verhalten hat wie gewünscht.  

Säugling

Das Kind muss geliebt werden und zwar ohne Grenzen, mitsamt seinen Ecken und Kanten und mitsamt seinen Stärken und Schwächen. Das bedeutet auch, dass Eltern ihrem Kind immer respektvoll und wertschätzend gegenüber auftreten. Dass sie dennoch das eine oder andere Mal die Stimme erheben oder deutlich sagen, wenn ihnen etwas nicht passt, wird dadurch ja nicht ausgeschlossen. 

Unsere Federwiege: Zurück zur Gelassenheit

Gerade bei exzessiv schreienden Säuglingen stoßen überforderte Eltern mental und körperlich häufig an ihre Grenzen. Die Folge: Frustration, Hilflosigkeit, Schuldgefühle und Versagensängste. Manche Eltern reagieren in einer solchen Extremsituation mit Rückzug oder mit Wut. 

Dies kann zur Entfremdung und zu einer Störung der Bindung zwischen Eltern und Baby führen.

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