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Wachstumsschübe - Die acht Entwicklungsphasen beim Baby

Anika Lemke

Viele Eltern fragen sich mit Sicherheit mehr als nur einmal nach der Geburt ihres Kindes: ”Hilfe, was ist jetzt mit meinem Baby los?”

Baby schreit während eines Wachstumsschubs

 

Häufig kündigt sich ein Wachstumsschub beim Baby an, oder es steckt mitten in einer neuen Entwicklungsphase. Insgesamt durchlaufen Babys acht Wachstumsschübe in den ersten 14. Lebensmonaten. Ein Wachstumsschub bedeutet viel mehr als nur körperliches Wachstum des Babys, sondern es ist eine körperliche und geistige Entwicklungsphase. In dieser Zeit erlernt das Baby neue geistige und körperliche Fähigkeiten, nimmt Dinge plötzlich ganz anders wahr und muss sich in regelmäßigen Abständen seiner Umwelt wieder neu anpassen. Im Gehirn des Babys vernetzen sich durch das Wachsen immer mehr Nervenzellen. Gerade für Eltern mit Schreibabys können diese Phasen  körperlich und emotional sehr belastend sein, da Schreibabys ohnehin schon sehr emotional und hoch sensibel auf ihre Umwelt reagieren. Sie haben auch ohne in einem Wachstumsschub zu stecken, Probleme mit der eigenen Regulation, sind schneller von Reizen überfordert und haben oft große Schwierigkeiten, Dinge zu verarbeiten.

Sind Wachstumsschübe bei jedem Baby gleich?

Nein! „Jedes Baby wächst anders“. Es gibt kein genetisch festgelegtes Programm, welches besagt, dass jedes Baby in der 5ten, 8ten oder 12ten Woche das Gleiche, zu festgelegten Zeitpunkten erlernt. Allerdings behaupten einige Wachstumsschub-Theorien, dass Babys dieselben Entwicklungsschübe in vorher festgelegten Wochen durchlaufen. Meist stimmen die Entwicklungen der Babys in den häufig zitierten acht Wachstumsschüben überein und viele, aber nicht alle Babys machen diese auch in der vorgegebenen Zeit und Reihenfolge durch.

Daher kann es für alle Eltern zunächst ein guter Anhaltspunkt sein, in welcher Reihenfolge sich die körperlichen und geistigen Fähigkeiten des Kindes entwickeln. Viele Babys verhalten sich zu diesen Zeitpunkten komplett anders als gewohnt, wollen vermehrt gefüttert oder gestillt werden oder haben so gut wie kaum Appetit, Schlafen kaum oder wenn, auch nur sehr schlecht.  Als Elternteil fragt man sich dann: “Was ist bloß mit meinem Baby los?”. Dennoch solltet ihr immer in Betracht ziehen, dass nicht jedes Baby zum selben Zeitpunkt den gleichen sprunghaften Wachstumsschub durchläuft, sondern es eher eine Phase ist, die mal kürzer oder länger ausfallen kann oder mal früher oder später einsetzt.

Selbstverständlich gibt es auch hier Ausnahmen. Gewisse Wachstumsschübe werden z.B. übersprungen, einige Babys laufen z.B. zuerst ohne davor nennenswert gekrabbelt zu sein.

Was bedeutet ein Wachstumsschub für uns Eltern?

Häufig verlaufen die Wachstumsschübe für das Baby so rasant, dass sie die Kleinen völlig aus der Bahn werfen können. Jede Veränderung schafft bei uns Menschen eine gewisse Unsicherheit und bei Babys ist es nicht anders. Die Welt kann plötzlich ganz anders aussehen, wenn man es auf einmal schafft, sich vom Rücken auf den Bauch zu drehen oder umgekehrt. Genauso ist es ungewohnt, wenn man dann viel schärfer sehen und hören kann. Alles riecht viel intensiver, und man kann die Gerüche schlagartig miteinander verbinden und zuordnen: “So riecht also Mama und so Papa, und wer ist das?” Wirklich überaus tolle Sachen aber für so ein kleines Wesen vielleicht auch etwas beängstigend. Ab diesem Zeitpunkt ist es umso verständlicher, dass ein Baby mehr Nähe von Mama oder Papa braucht, vielleicht sogar öfter weint und quengelt. Es stellt sich bei Babys ein viel größerer Hunger ein, sie möchten den lieben langen Tag nur auf den Arm, sie können vielleicht nachts nicht gut schlafen, oder Eltern dürfen nicht aus dem Blickfeld des Babys treten.

Mama trägt Baby

Diese Phasen sind für Eltern eine wahre Geduldsprobe und beanspruchen viele Nerven. Einige Eltern kommen zu diesem Zeitpunkt echt an ihre Grenzen und wünschen sich nichts Sehnlicheres als ein wenig mehr Ruhe. Meist vergeht diese Unsicherheit und die damit verbundene schlechte Laune oder Angst, sobald das Baby sich selbst an die neuen Fähigkeiten gewöhnt hat und die daraus resultierenden neuen Eindrücke verarbeiten konnte.

Was bedeutet ein Wachstumsschub für das Baby?

Wachsen ist für Babys mit sehr viel Anstrengung verbunden. Erlernen von neuen Fähigkeiten und das Verarbeiten neuer Eindrücke kostet Babys enorm viel Kraft. Im Gehirn des Babys passiert zu diesem Zeitpunkt eine ganze Menge, weil neuronale Vernetzungen entstehen. Mehr als die Hälfte der Energie steckt der Körper des Babys jetzt in den Ausbau der Gehirnstruktur.

Der kleine Erdenbürger fängt jetzt an zu lernen, wie er mit aufkommenden Emotionen, wie z.B. Trauer, Angst und Wut umzugehen hat. Das kostet das Baby sehr viel Energie. Es ist deshalb vollkommen verständlich, dass Kinder in diesen Phasen besonders viel Verständnis, Liebe und körperliche Zuneigung von uns Eltern benötigen. Leider ist es für gestresste Eltern nicht immer einfach, mit Geduld und Fürsorge zu reagieren, wenn auch schon in der Nacht zuvor nicht ausreichend Schlaf möglich war oder man mittlerweile schon seit über 14 Tagen das Gefühl hat, es seinem Baby einfach nicht recht machen zu können.

Anzeichen eines Wachstumsschubes:

  • Baby hat vermehrt Hunger
  • Baby hat kaum Appetit
  • Baby schläft sehr schlecht und unruhig, wacht oft in der Nacht auf
  • Baby weint sehr viel
  • Baby ist oft am Quengeln, generelle Unzufriedenheit
  • Baby sucht sehr viel körperliche Nähe
  • Baby will häufig auf den Arm
  • Baby reagiert Fremden gegenüber sehr skeptisch
  • Baby braucht immer Sichtkontakt zu seinen Bezugspersonen

Die einzelnen Wachstumsschübe im Überblick

Wachstumsschübe Tabelle

Der erste Wachstumsschub in der 5. Lebenswoche - Die Aufmerksamkeit steigt

Um die fünfte Lebenswoche herum kündigt sich bei allen Babys schon der erste Wachstumsschub an. Man geht bei den Entwicklungssprüngen immer von dem tatsächlichen Geburtstermin aus. Bei Kindern die zu früh oder die später geboren werden, verschiebt sich der Wachstumsschub meist um die jeweilige Zeit.

Mama trägt Baby

In diesem Wachstumsschub fängt das Baby an, seine Umgebung komplett anders wahrzunehmen und entdeckt die Welt völlig neu. Es wird zunehmend aufmerksamer und wirkt viel wacher und interessierter. Es fängt an, sich genauer umzusehen und erkennt jetzt sogar schon das Lächeln von euch. Auch seine Atmung wird konstanter und der Moro-Reflex der für die Zuckungen verantwortlich ist, lässt allmählich nach. Nun kann es passieren, dass das Baby weint und Tränen die Wangen herunter kullern. Berührungen werden vom Baby jetzt ganz anders wahrgenommen. Es fängt an, deutlich zu machen was ihm gefällt und was nicht.

Fähigkeiten die Babys entwickeln

  • Das Baby schaut sich interessiert seine Umwelt an
  • Das Baby horcht aufmerksamer Geräuschen und Stimmen
  • Das Baby reagiert mehr auf körperliche Berührungen
  • Das Baby nimmt Gerüche deutlicher wahr
  • Das Baby fängt an bewusst zu lächeln
  • Das Baby fängt an längere Wachphasen zu entwickeln
  • Die Atmung wird konstanter und regelmäßiger
  • Der Moro-Reflex lässt nach
  • Das Baby weint mit Tränen

Was hilft bei diesem Wachstumsschub?

gepucktes Baby in swing2sleep Babyhängematte

Zu diesem Zeitpunkt eignet sich besonders die Federwiege von swing2sleep. Sie gibt eurem Baby die gewohnte Sicherheit und Vertrautheit, die es in dieser Zeit so dringend benötigt und es schläft hier ganz von allein ein. Auch ein Tragetuch oder eine Tragehilfe sind jetzt äußerst hilfreich. Ihr habt so das Baby ganz nah bei euch und immer beide Hände frei. So könnt ihr ganz nebenbei z.B. den Haushalt erledigen oder euch um das Geschwisterkind kümmern. Euer Baby braucht in dieser Entwicklungsphase besonders viel Nähe und Geborgenheit. Auch Pucken kann in dieser Entwicklungsphase sehr dazu beitragen, dass das Baby durch die Begrenzung und die damit verbundene Sicherheit, besser und leichter in den Schlaf findet. Auch hier super wirksam kombinierbar mit der Federwiege von swing2sleep.

 

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Der zweite Wachstumsschub in der 8. Lebenswoche - Die Sinneswahrnehmung wird verschärft 

In dieser Wachstumsphase steigt die Wahrnehmung der Sinne stetig. Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten wird ab jetzt das Baby komplett neu für sich entdecken. Nichts ist mehr wie vorher. Plötzlich entdeckt das Baby das Saugen für sich (Schnuller, Brustwarze, Finger) und merkt durch die intensivere Sinneswahrnehmung, dass dies eine gute Möglichkeit ist, um sich zu beruhigen. Durch das verbesserte Sehen kann es vorkommen, dass das Baby anderen Personen gegenüber sehr skeptisch wird, wie z.B. gegenüber Oma und Opa. Körperlich tut sich in dieser Phase einiges. Das Baby ist nun bereit, sein Köpfchen alleine zu halten und ihn zu drehen z.B. in die Richtung eines interessanten Spielzeugs oder eines Geräusches. Zudem kann es sich für kurze Zeit alleine in der Bauchlage abstützen. Der eigene Körper ist ab diesem Zeitpunkt sehr interessant für das Baby. Es berührt sich gerne z.B. an die eigenen Füße oder im Gesicht.

Es fängt immer mehr an, Geräusche wahrzunehmen oder den Eltern beim Sprechen zu lauschen, um es dann mit seinen eigenen Lauten zu imitieren.

Fähigkeiten die Babys entwickeln

  • Das Baby kann sein Kopf selbständig hochhalten
  • Das Baby kann sein Kopf drehen
  • Das Baby fängt an, Dinge zu beobachten (Lichtquellen, Menschen, Tiere usw. die sich bewegen)
  • Das Baby strampelt viel mit den Beinen und zappelt mit den Armen
  • Das Baby kann sich in Bauchlage abstützen
  • Das Baby fängt an, Stoßlaute von sich zu geben
  • Das Baby fängt an, nach Dingen zu greifen

Was hilft bei diesem Wachstumsschub?

Baby wird massiert

Spielzeug wird ab diesem Zeitpunkt immer spannender. Da das Baby jetzt Muster und Farben richtig erkennen kann, eignen sich in dieser Wachphase Spielebögen oder auch Mobiles. Geräusche wecken besonders das Interesse des Babys: Vorsingen, Musik CDs oder eine Spieluhr zum Schlafengehen sind tolle Alternativen. Durch die erhöhte Sinneswahrnehmung empfiehlt es sich, jetzt Babymassagen durchzuführen. Dabei wird die Körperwahrnehmung beim Baby intensiv geschult und das Baby genießt diese Form von körperlicher Nähe sehr.

Der dritte Wachstumsschub in der 12. Lebenswoche - fließende Übergänge

Nun kann das Baby fließende Übergänge erkennen. Es versteht, dass Dinge sich bewegen wie z.B ein rollender Ball oder ein fahrendes Auto. Auch Muster im Tagesablauf kann das Baby jetzt besser zuordnen und lernt sie zu verstehen, wie z.B. das abendliche Baden vor dem Schlafgehen. Es kann jetzt auch schon Stimmungen wahrnehmen. Es begreift plötzlich, dass du es anlächelst. Allgemein wird das Baby jetzt immer aktiver und agiler. Es liebt Bewegung, dass Strampeln mit den Beinen und das Zappeln mit den Armen. Es wirkt viel wacher und interessierter. Es beobachtet genau sein Umfeld und seine Umgebung, lauscht neugierig allen Geräuschen und Stimmen. Das Greifen und Festhalten von Dingen klappt zunehmend besser.

Fähigkeiten die Babys entwickeln

  • Der Kopf des Babys muss kaum noch gestützt werden
  • Es ist viel aktiver und agiler
  • Es hat Freude an Bewegungen, Strampeln mit den Beinen und Zappeln mit den Armen
  • Es fängt an sich mit deiner Hilfe hochzuziehen, um zu sitzen
  • Das Baby greift bewusst nach Dingen
  • Das Baby kann Dinge festhalten
  • Das Baby macht Stimmtraining es produziert Töne und Laute in verschiedensten Variationen und Tonlagen
  • Das Baby fängt an sich zu langweilen und signalisiert das auch

Was hilft bei diesem Wachstumsschub?

Ab diesem Zeitpunkt kann euer Baby Zusammenhänge verstehen. Gerade bei Schreibabys haben sich dafür feste Tagesabläufe sehr bewährt. Nun könnt ihr z.B. abendliche Einschlafrituale einführen, die euer Baby dabei helfen können, besser abzuschalten und in den Schlaf zu finden. Das Baby kann nun Dinge miteinander verknüpfen und weiß, dass es jetzt Schlafen soll. Mit Ritualen gebt ihr eurem Baby die nötigen Orientierungspunkte und somit ganz viel Sicherheit.

Der vierte Wachstumsschub in der 19. Lebenswoche - Orale Phase, Erkennen von Ereignissen


Das Baby lernt während dieser Zeit, dass fließende Übergänge noch mehrere Handlungen beinhalten können, dass der rollende Ball auch hüpfen oder springen kann oder das fahrende Autos auch anhalten. Es weiß nun, dass es Ereignisse selbst hervorrufen kann. Das Baby greift z.B. nach dem Spielzeug und begreift, dass wenn man das Spielzeug hin und her bewegt es Geräusche von sich gibt. Nun beginnt auch die orale Phase! Alles, was euer Baby in die Finger bekommt, wird anschließend in den Mund gesteckt. Einige Babys, die motorisch schon überaus fit sind, üben vermehrt das Drehen. Zuerst in die Rückenlage und etwas später auf den Bauch. Das Stimmtraining nimmt wieder an Fahrt auf, Babys produzieren jetzt Laute in einer Abfolge.

Fähigkeiten, die Babys entwickeln

  • Das Baby fängt an, sich vom Rücken in die Seitenlage eventuell schon auf den Bauch zu drehen
  • Das Baby kann nun lange in der Bauchlage verharren und seine Arme ausstrecken
  • Das Baby fängt an, sich in Bauchlage nach vorne zu drücken
  • Das Baby kann einhändig nach Dingen greifen und sie festhalten
  • Es versteht fließende Übergänge und das Dinge mehrere Handlungen beinhalten können
  • Das Baby reagiert auf seinen Namen
  • Das Baby interagiert immer mehr mit seinem Umfeld, streckt z.B. die Arme nach oben, wenn es auf den Arm möchte

Was hilft bei diesem Wachstumsschub?

Ihr könnt ab der 19ten Lebenswoche langsam anfangen, das Baby mit Beikost zu füttern. Babys erkennen und verstehen nun die Abfolge von verschiedenen Ereignissen. Sie sind in der Lage zu begreifen, dass Gegenstände, die ihr hinter eurem Rücken versteckt nicht zwangsläufig verschwinden. In dieser Zeit eignen sich ganz besonders Kuck-Kuck Spiele. Das Baby wird begeistert zuschauen, wie Dinge verschwinden und wieder auftauchen.

Der fünfte Wachstumsschub in der 26. Lebenswoche - Zusammenhänge verstehen

Mama trägt Baby

In dieser Phase der Entwicklung fangen viele Babys sehr stark an zu Fremdeln. Selbst vertraute Personen wie Oma, Opa oder sogar Papa werden mit hoher Skepsis betrachtet. Schon das Ansprechen kann regelrechte Schrei-Attacken auslösen. Diese Erfahrungen frustrieren natürlich aber auch für Mütter ist diese Phase sehr anstrengend, denn sie können die Babys kaum ablegen und müssen es ständig tragen. In dieser Entwicklungsphase lernt das Baby Zusammenhänge herzustellen. Es versteht ab sofort, dass Dinge einen räumlichen Abstand haben oder dieser zueinander entstehen kann. Dieser Abstand bleibt entweder immer gleich, dann gibt es dem Baby große Sicherheit oder verändert sich, wenn z.B. die Mutter den Raum verlässt. Wird der Abstand zu groß, fängt das Baby aus Unsicherheit und Angst an zu weinen. Euer Baby für einen klitzekleinen Moment alleine zu lassen, scheint ab diesem Zeitpunkt unmöglich. Selbst der Toilettengang wird zur Lebensaufgabe. Auch das fallen lassen von Gegenstände wird jetzt akribisch geübt, da das Baby den Zusammenhang versteht, Gegenstand fallen lassen -  es entsteht ein Geräusch.

Fähigkeiten, die Babys entwickeln

  • Das Baby versucht alles zu erreichen
  • Das Baby fängt an zu Fremdeln
  • Das Baby lässt sich nicht ablegen
  • Das Baby versteht nun Zusammenhänge
  • Versteht den räumlichen Abstand zu Personen oder Gegenstände
  • lässt gerne Dinge fallen
  • fängt an zu klatschen oder zu winken
  • Inhalte von Kisten und Schubladen ausräumen
  • Es begreift z.B., wenn es bestimmte Knöpfe an einem Spielzeug drückt, das diese Musik oder Geräusche macht

Was hilft bei diesem Wachstumsschub?

Nun besitzt das Baby die nötige Aufmerksamkeit, um Bilderbücher anzusehen. Da sich das Baby in diesem Schub meist kaum bzw. gar nicht ablegen lässt, hilft tagsüber gut ein Tragetuch eine Tragehilfe oder um zur Ruhe zu kommen, dass vertraute Schaukeln und die sichere Begrenzung in der Federwiege von swing2sleep. Spielzeuge, die das Baby zu einer Handlung auffordern sind ab diesem Zeitpunkt genau richtig.

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Der sechste Wachstumsschub in der 37. Lebenswoche - Krabbeln, denken in Kategorien

Nun ist die Zeit für das Baby gekommen, um mit dem Krabbeln zu beginnen oder sich anderweitig fortzubewegen (auf dem Bauch oder Po robbend). Außerdem lernt es Dinge in Kategorien einzuteilen. Bälle sind nun Bälle, egal welche Farbe oder ob sie in einem Buch abgebildet sind. Es weiß nun auch, wer Mama oder Papa ist und wer zu ihm gehört. Es weiß auf einmal, ob es gewisse Dinge mag oder nicht. Auch der eigene Wille entsteht. Das Baby macht lautstark klar, wenn es Sachen gibt, die ihm nicht gefallen oder seiner Meinung nach zu einem falschen Zeitpunkt passieren wie z.B. das zu Bett gehen. Jetzt wird Selbstbestimmung zu Lebensaufgabe des Kindes.

Fähigkeiten die Babys entwickeln

  • Testet seine Grenzen aus
  • Fängt an zu Krabbeln
  • Teilt Dinge in Kategorien ein
  • Es entwickelt seinen eigenen Willen
  • Versteht gewisse Worte: “Nein” und “Ja”

Was hilft bei diesem Wachstumsschub?

Vater und Baby schauen sich ein Bilderbuch an

Bilderbücher sind eine gute Möglichkeit dem Baby dabei zu helfen, Dinge besser zu kategorisieren. Das Baby braucht die Möglichkeit, Dinge zu erkunden und zu erforschen. Der Zeitpunkt ist gekommen, um mit der Erziehung zu starten und dem Baby konkret Dinge zu verbieten, die es nicht darf. Ausflüge bieten eurem Baby jetzt die nötige Abwechslung.

Der siebte Wachstumsschub in der 46. Lebenswoche - Reihenfolgen verstehen

Das Baby versteht, dass Reihenfolgen von Handlungen eingehalten werden müssen, um an sein Ziel zu kommen. Ihr könnt dem Kind nun wirksam beibringen, dass es zuerst mit den Füßen vom Sofa, dem Bett oder der Kiste herunterklettern muss und nicht wie bisher mit dem Kopf voraus. Es versteht plötzlich, dass gewissen Reihenfolgen eingehalten werden müssen, damit ein Vorhaben gelingt. Kinder wollen von nun an immer mehr am Geschehen der Eltern teilhaben und vieles ausprobieren was die Eltern vormachen. Mit Besteck essen; aus einem Becher trinken usw. Das Baby fängt an immer beweglicher und agiler zu werden. Da bei vielen Kindern ab diesem Zeitpunkt das Krabbeln schon besonders gut klappt, versuchen sie eigenständig überall hochzuklettern.

Fähigkeiten die Babys entwickeln  

  • Das Baby versteht, dass Reihenfolgen von Handlungen eingehalten werden müssen, damit ein Vorhaben gelingt
  • eigenständiges Hochklettern
  • Hochziehen
  • wollen immer mehr am Geschehen der Eltern teilhaben

Was hilft bei diesem Wachstumsschub?

Alles was sich zum Klettern und Hochziehen eignet, steht hoch im Kurs bei den Babys. Auch buddeln im Sand oder stapeln von Dingen und Sachen wird gern ausprobiert, um noch intensiver zu begreifen, dass bestimmte Handlungen zu Ergebnissen führen.

Der achte Wachstumsschub in der 55. Lebenswoche - Die Trotzphase

Diese Entwicklungsphase hat es wirklich in sich. Sie trifft Eltern mit voller Wucht und beschert Momente im Leben mit Kindern, die mental an Grenzen führen kann. Kinder kennen nun ihren eigenen Willen und wollen ihn mit allen Mitteln durchsetzen. Das Problem dabei ist allerdings, dass Kinder zu diesem Zeitpunkt sich noch nicht richtig ausdrücken können und Eltern oftmals ratlos sind, was das Kind meint oder möchte. Auch das zu Bett gehen, kann bei einigen Kindern zu Machtkämpfen führen, da Kinder ab diesem Zeitpunkt Schlafen als überaus unnötig erachten. Viele Kinder tasten sich nun an die ersten Gehversuche heran und das Laufen an der Hand klappt schon immer besser.

Fähigkeiten, die Babys entwickeln

  • Babys lernen, dass keine starre Reihenfolge von Handlungen eingehalten werden muss, um Ergebnisse zu erzielen
  • Trotzphase
  • Laufen lernen
  • Lernphase in der vermehrt mit Essen gespielt wird

Was hilft bei diesem Wachstumsschub?

Mutter hat Baby auf dem Arm

In dieser Entwicklungsphase können Einschlafrituale oder die Federwiege swing2sleep eine echte Hilfe sein. Das Baby sollte erfahren, dass es sich auf etwas Schönes und Spannendes freuen kann, bevor es ins Bett gehen soll. Es kann sich so mental auf das Schlafengehen vorbereiten. Versucht euch bei einem Trotzanfall in die Lage des Kindes zu versetzen. Wollte euer Kind vorher eventuell noch etwas mitteilen, auf das ihr vielleicht nicht richtig eingegangen seid.

 

 

 

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Das Team von swing2sleep wünscht euch und euren Babys eine spannende und aufregende Zeit des Wachsens.

 

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