Wachstumsschübe - Die acht Entwicklungsphasen beim Baby

Schon im Mutterleib wuchs euer Sonnenschein nicht gleichmäßig sondern schubweise. Entsprechend setzen sich die Entwicklungsschübe auch nach der Geburt weiter fort, und jeder bringt nicht nur einen körperlichen Zuwachs sondern auch neue Fähigkeiten mit sich. In den ersten 14 Lebensmonaten lassen sich acht einzelne Entwicklungsphasen beim Baby ausmachen, die wir euch im Folgenden vorstellen. Dabei verschweigen wir auch nicht, vor welche Herausforderungen sie euch jeweils stellen.

 

Mama streichelt schreiendes Baby - swing2sleep die Federwiege

 

Die acht Entwicklungsphasen beim Baby im Überblick

Jeder Wachstumsschub bringt gravierende Veränderungen für euer Kind mit sich. Es nimmt Dinge plötzlich ganz anders wahr und muss sich seiner Umwelt in regelmäßigen Abständen wieder neu anpassen. In seinem Gehirn vernetzen sich durch das Wachstum immer mehr Nervenzellen. Gerade für Eltern mit Schreibabys können diese Phasen  körperlich und emotional sehr belastend sein, weil Schreibabys ohnehin schon sehr sensibel auf ihre Umwelt reagieren. Auch ohne Wachstumsschub haben sie Probleme mit der eigenen Regulation, sind schneller von Reizen überfordert und erleben oft große Schwierigkeiten, Dinge zu verarbeiten.

Sind Wachstumsschübe bei jedem Baby gleich?

Nein, jedes Baby wächst anders. Es gibt kein genetisch festgelegtes Programm, das dafür sorgt, dass alle Babys genau die gleichen Dinge in genau den gleichen Abständen erlernen. Allerdings besagen einige Theorien zu Wachstumsschüben durchaus, dass sich die genauen Zeitpunkte der einzelnen Entwicklungsschübe zwar individuell unterscheiden, doch diese immerhin jeweils innerhalb eines bestimmten Zeitraums durchlaufen werden. In der Regel lassen sich acht Wachstumsschübe innerhalb der ersten 14 Lebensmonate ausmachen. Allerdings können diese Zeitpunkte und sogar die Reihenfolge der Schübe abweichen.

Daher hilft es Eltern, durch genaues Beobachten und Vergleichen der Symptome zu ermitteln, in welchem Entwicklungsschub das Kind gerade steckt, um es dann auf angemessene Weise unterstützen zu können.  Viele Babys verhalten sich zu diesen Zeitpunkten komplett anders als gewohnt, wollen vermehrt gefüttert oder gestillt werden oder haben so gut wie kaum Appetit, schlafen kaum oder wenn, auch nur sehr schlecht.

Selbstverständlich gibt es auch hier Ausnahmen. Manchmal werden Wachstumsschübe einfach übersprungen. Dann läuft das Baby beispielsweise, ohne zuvor nennenswert gekrabbelt zu sein.

Was bedeutet ein Wachstumsschub für uns Eltern?

Häufig verlaufen die Wachstumsschübe für das Baby so rasant, dass sie die Kleinen völlig aus der Bahn werfen können. Jede Veränderung schafft bei uns Menschen eine gewisse Unsicherheit, und bei Babys ist es nicht anders. Die Welt kann plötzlich ganz anders aussehen, wenn man es auf einmal schafft, sich vom Rücken auf den Bauch zu drehen. Ein Verschärfen der Sinne ist da sogar noch umwälzender. Alles riecht viel intensiver, und plötzlich lassen sich die Gerüche sogar zuordnen: „So riecht also Mama und so Papa, und wer ist das?” So großartig solche Entwicklungen auch sein mögen, können sie für so ein kleines Wesen aber auch etwas beängstigend anmuten. Umso verständlicher ist es, dass ein Baby in solchen Wachstumsphasen mehr Nähe von Mama oder Papa braucht und vielleicht sogar öfter weint und quengelt. Dies wird noch flankiert von etlichen Begleiterscheinungen: Die Babys haben außergewöhnlich viel Hunger, sie möchten den lieben langen Tag nur auf den Arm, sie können nachts nicht gut schlafen oder die Eltern dürfen das Blickfeld des Babys bloß nicht verlassen.

Mutter hat Säugling im Arm - swing2sleep die Federwiege

Auch für Eltern sind diese Phasen eine Nervenprobe. Einige gelangen hier an ihre Grenzen und wünschen sich nichts sehnlicher als ein wenig mehr Ruhe. Die Unsicherheit des Babys und die damit verbundene Missstimmung verfliegen meist, sobald es sich an seine neuen Fähigkeiten gewöhnt hat und die damit einhergehenden neuen Eindrücke verarbeiten kann.

Was bedeutet ein Wachstumsschub für das Baby?

Solche Schübe sind für Babys sehr anstrengend: Sie lernen neue Fähigkeiten und müssen all die neuen Eindrücke verarbeiten. Im Gehirn des Babys entstehen in Rekordzeit neue neuronale Vernetzungen. Mehr als die Hälfte der verfügbaren Energie steckt der Körper des Babys jetzt in den Ausbau der Gehirnstruktur.

Sehr energieraubend ist auch der Umgang mit den sich erst allmählich entwickelnden Emotionen wie Trauer, Angst und Wut. Deshalb benötigen Kinder in diesen Phasen besonders viel Verständnis, Liebe und Körperkontakt von uns Eltern. Leider fällt es gestressten Eltern nicht immer leicht, mit Geduld und Fürsorge zu reagieren, wenn in der Nacht zuvor kaum an Schlaf zu denken war oder seit mittlerweile schon über 14 Tagen das Gefühl vorherrscht, es seinem Baby einfach nicht recht machen zu können.

Anzeichen eines Wachstumsschubs:

  • Baby hat vermehrt Hunger ODER kaum Appetit
  • Baby schläft sehr schlecht und unruhig, wacht oft in der Nacht auf
  • Baby weint sehr viel
  • Baby ist oft am Quengeln, generelle Unzufriedenheit
  • Baby sucht sehr viel körperliche Nähe
  • Baby will häufig auf den Arm
  • Baby reagiert Fremden gegenüber sehr skeptisch
  • Baby braucht immer Sichtkontakt zu seinen Bezugspersonen

Die einzelnen Wachstumsschübe im ÜberblickWachstumsschübe Tabelle - swing2sleep die FederwiegeDer erste Wachstumsschub in der 5. Lebenswoche – Die Aufmerksamkeit steigt

Bereits um die fünfte Lebenswoche herum kündigt sich bei allen Babys der erste Wachstumsschub an. Ausschlaggebend ist dabei stets der tatsächliche Geburtstermin. Bei Kindern, die zu früh oder die später geboren werden, verschiebt sich der Wachstumsschub meist entsprechend.

Mutter hat Baby auf dem Arm - swing2sleep die Federwiege

In diesem Wachstumsschub beginnt das Baby, seine Umgebung komplett anders wahrzunehmen, die Welt völlig neu zu entdecken. Es wird zunehmend aufmerksamer und wirkt viel wacher und interessierter. Es fängt an, sich genauer umzusehen, und erkennt jetzt sogar schon euer Lächeln. Auch seine Atmung wird konstanter, und der Moro-Reflex, der für die Zuckungen verantwortlich ist, lässt allmählich nach. Nun kann es passieren, dass das Baby weint und Tränen die Wangen herunterkullern. Berührungen werden vom Baby nun ganz anders wahrgenommen. Es entwickelt die Fähigkeit, deutlich zu machen, was ihm gefällt und was nicht.

Fähigkeiten, die Babys entwickeln

  • Das Baby schaut sich interessiert seine Umwelt an
  • Das Baby horcht aufmerksamer auf Geräusche und Stimmen
  • Das Baby reagiert mehr auf körperliche Berührungen
  • Das Baby nimmt Gerüche deutlicher wahr
  • Das Baby fängt an, bewusst zu lächeln
  • Das Baby fängt an, längere Wachphasen zu entwickeln
  • Die Atmung wird konstanter und regelmäßiger
  • Der Moro-Reflex lässt nach
  • Das Baby weint mit Tränen

Was hilft bei diesem Wachstumsschub?

gepucktes Baby liegt in der swing2sleep Federwiege
Eine besondere Hilfestellung liefert in diesem Wachstumsschub die Federwiege von swing2sleep. Sie gibt eurem Baby die Sicherheit und Geborgenheit, die es noch aus dem Mutterleib kennt und die es gerade jetzt so dringend braucht. Dies hilft eurem Kind, ganz von alleine einzuschlafen. Auch ein Tragetuch oder eine Tragehilfe kann sich zu diesem Zeitpunkt als äußerst hilfreich erweisen. Ihr habt das Baby auf diese Weise ganz nah bei euch und dennoch immer beide Hände frei. So könnt ihr ganz nebenbei etwa den Haushalt erledigen oder euch um das Geschwisterkind kümmern. Euer Baby braucht in dieser Entwicklungsphase besonders viel Nähe und Geborgenheit. Daher kann auch Pucken dazu beitragen, dass das Baby durch die kuschelige Enge und das damit einhergehende Sicherheitsgefühl besser und leichter in den Schlaf findet. Am besten natürlich in Kombination mit der Federwiege von swing2sleep.

 

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Der zweite Wachstumsschub in der 8. Lebenswoche – Die Sinneswahrnehmung wird verschärft 

In dieser Wachstumsphase verbessert sich die Sinneswahrnehmung deutlich. Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten eröffnen dem Baby komplett neue und faszinierende Dimensionen. Dadurch ist nichts mehr wie vorher. Plötzlich entdeckt das Baby das Saugen für sich (Schnuller, Brustwarze, Finger) und findet heraus, wie beruhigend das ist. Durch das verbesserte Sehen kann es vorkommen, dass das Baby anderen Personen gegenüber sehr skeptisch wird, z. B. gegenüber Oma und Opa. Auch körperlich tut sich in dieser Phase einiges: Das Baby ist nun in der Lage, sein Köpfchen alleine zu halten und es zu drehen, etwa in die Richtung eines interessanten Spielzeugs oder eines Geräusches. Zudem kann es sich für kurze Zeit alleine in der Bauchlage abstützen. Der eigene Körper ist ab diesem Zeitpunkt sehr interessant für das Baby. Es berührt sich gerne, z. B. an den eigenen Füßen oder im Gesicht.

Es nimmt immer mehr Geräusche wahr oder hört seinen Eltern beim Sprechen zu, um dies dann mit seinen eigenen Lauten zu imitieren.

Fähigkeiten, die Babys entwickeln

  • Das Baby kann seinen Kopf selbständig hochhalten
  • Das Baby kann seinen Kopf drehen
  • Das Baby fängt an, bewegliche Objekte zu beobachten (Lichtquellen, Menschen, Tiere usw.)
  • Das Baby strampelt viel mit den Beinen und zappelt mit den Armen
  • Das Baby kann sich in Bauchlage abstützen
  • Das Baby fängt an, Stoßlaute von sich zu geben
  • Das Baby fängt an, nach Dingen zu greifen

Was hilft bei diesem Wachstumsschub?

Baby wird am Rücken massiert - swing2sleep die Federwiege

Spielzeug wird zu diesem Zeitpunkt immer spannender. Da das Baby jetzt Muster und Farben richtig erkennen kann, eignen sich in dieser Wachstumsphase Spielebögen oder auch Mobiles. Geräusche wecken das Interesse des Babys ganz besonders: Vorsingen, Musik-CDs oder eine Spieluhr zum Schlafengehen sind tolle Möglichkeiten. Durch die erhöhte Sinneswahrnehmung empfiehlt es sich, jetzt Babymassagen durchzuführen. Dabei wird die Körperwahrnehmung beim Baby intensiv geschult. Für das Kind ist diese Form der körperlichen Nähe ein Hochgenuss.

Der dritte Wachstumsschub in der 12. Lebenswoche – fließende Übergänge

Das Baby kann nun fließende Übergänge erkennen. Es versteht, dass Dinge sich bewegen, z. B ein rollender Ball oder ein fahrendes Auto. Auch Muster im Tagesablauf kann es jetzt besser zuordnen und lernt, sie zu verstehen, etwa das abendliche Baden vor dem Schlafengehen. Es kann jetzt auch schon Stimmungen wahrnehmen und begreift plötzlich, dass du es anlächelst. Allgemein wird das Baby jetzt immer aktiver und agiler. Es liebt Bewegung wie das Strampeln mit den Beinen und das Zappeln mit den Armen. Es wirkt viel wacher und interessierter. Es beobachtet sein Umfeld genau und lauscht neugierig allen Geräuschen und Stimmen. Das Greifen und Festhalten von Dingen klappt zunehmend besser.

Fähigkeiten, die Babys entwickeln

  • Der Kopf des Babys muss kaum noch gestützt werden
  • Es ist viel aktiver und agiler
  • Es hat Freude an Bewegungen: Strampeln mit den Beinen und Zappeln mit den Armen
  • Es fängt an, sich mit deiner Hilfe hochzuziehen, um zu sitzen
  • Das Baby greift bewusst nach Dingen
  • Das Baby kann Dinge festhalten
  • Das Baby macht Stimmtraining: Es produziert Töne und Laute in verschiedensten Variationen und Tonlagen
  • Das Baby fängt an, sich zu langweilen, und signalisiert das auch

Was hilft bei diesem Wachstumsschub?

Ab diesem Zeitpunkt kann euer Baby Zusammenhänge verstehen. Gerade bei Schreibabys haben sich in dieser Phase feste Tagesabläufe sehr bewährt. Nun könnt ihr z. B. abendliche Einschlafrituale einführen, die eurem Baby dabei helfen, besser abzuschalten und in den Schlaf zu finden. Das Baby kann jetzt Ereignisse miteinander verknüpfen und weiß dadurch, dass es jetzt schlafen soll. Mit Ritualen gebt ihr eurem Baby die nötigen Orientierungspunkte und somit ganz viel Sicherheit.

Der vierte Wachstumsschub in der 19. Lebenswoche – orale Phase, Erkennen von Ereignissen


Das Baby lernt in dieser Zeit, dass fließende Übergänge auch mehrere Ereignisse umfassen können, z. B. dass der rollende Ball auch hüpfen oder springen kann oder dass fahrende Autos auch anhalten. Es weiß nun, dass es Ereignisse selbst hervorrufen kann. Das Baby greift z. B. nach dem Spielzeug und begreift, dass es Geräusche von sich gibt, wenn man es hin- und herbewegt. Dieser Wachstumsschub läutet auch die orale Phase ein. Alles, was euer Baby in die Finger bekommt, wird anschließend in den Mund gesteckt. Einige Babys, die motorisch bereits entsprechend fortgeschritten sind, üben vermehrt, sich umzudrehen: zuerst in die Seitenlage und etwas später auf den Bauch. Das Stimmtraining wird weiter forciert: Die Babys produzieren jetzt Abfolgen von Lauten.

Fähigkeiten, die Babys entwickeln

  • Das Baby fängt an, sich vom Rücken in die Seitenlage und eventuell schon auf den Bauch zu drehen
  • Das Baby kann nun lange in der Bauchlage verharren und seine Arme ausstrecken
  • Das Baby fängt an, sich in Bauchlage nach vorne zu drücken
  • Das Baby kann einhändig nach Dingen greifen und sie festhalten
  • Es versteht fließende Übergänge und dass Dinge mehrere Ereignisse umfassen können
  • Das Baby reagiert auf seinen Namen
  • Das Baby interagiert immer mehr mit seinem Umfeld, streckt z. B. die Arme nach oben, wenn es auf den Arm möchte

Was hilft bei diesem Wachstumsschub?

Ab der 19. Lebenswoche könnt ihr langsam anfangen, das Baby mit Beikost zu füttern. Babys erkennen und verstehen nun Abfolgen verschiedener Ereignisse. Sie begreifen, dass Gegenstände, die ihr hinter eurem Rücken versteckt, nicht verschwinden. Dies ist die richtige Zeit für Kuckuck-Spiele. Das Baby wird begeistert zuschauen, wie Dinge verschwinden und wieder auftauchen.

Der fünfte Wachstumsschub in der 26. Lebenswoche – Zusammenhänge verstehen

Mutter trägt Baby auf dem Arm - swing2sleep die Federwiege

In dieser Phase der Entwicklung fangen viele Babys an, stark zu fremdeln. Selbst vertraute Personen wie Oma, Opa oder sogar Papa werden mit großer Skepsis betrachtet. Schon das Ansprechen kann regelrechte Schreiattacken auslösen. Diese Erfahrungen können für alle Beteiligten mitunter sehr frustrierend sein. Für Mütter ist diese Phase besonders anstrengend, weil sie die Babys kaum ablegen können und sie ständig tragen müssen. In dieser Entwicklungsphase lernt das Baby, Zusammenhänge herzustellen. Es versteht, dass Gegenstände und Personen einen räumlichen Abstand zueinander haben. Dieser Abstand bleibt entweder immer gleich, dann gibt es dem Baby große Sicherheit, oder er verändert sich, wenn z. B. die Mutter den Raum verlässt. Wird der Abstand zu groß, fängt das Baby aus Unsicherheit und Angst an zu weinen. Ab jetzt scheint es für eine Weile unmöglich, euer Baby auch nur für den kleinsten Moment alleine zu lassen. Selbst der Toilettengang wird zur Herausforderung. Das Fallenlassen von Gegenständen wird jetzt akribisch geübt, da das Baby den Zusammenhang erkennt: Das Fallenlassen eines Gegenstands wird mit einem Geräusch belohnt.

Fähigkeiten, die Babys entwickeln

  • Das Baby versucht, alles zu erreichen
  • Das Baby fängt an zu fremdeln
  • Das Baby lässt sich nicht ablegen
  • Das Baby versteht nun Zusammenhänge
  • Es versteht den räumlichen Abstand zu Personen oder Gegenständen
  • Das Baby lässt gerne Dinge fallen
  • Das Baby fängt an zu klatschen oder zu winken
  • Es fängt an, Inhalte von Kisten und Schubladen auszuräumen
  • Es begreift z. B., dass es Musik oder Geräusche hervorruft, wenn es bestimmte Knöpfe an einem Spielzeug drückt

Was hilft bei diesem Wachstumsschub?

Nun besitzt das Baby die nötige Aufmerksamkeit, um Bilderbücher anzusehen. Da sich das Baby während dieses Schubs meist kaum bzw. gar nicht ablegen lässt, hilft tagsüber ein Tragetuch, eine Tragehilfe oder das vertraute Schaukeln und die behagliche Enge in einer swing2sleep. Spielzeuge, die das Baby zu einer Handlung motivieren, sind ab diesem Zeitpunkt genau richtig.

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Der sechste Wachstumsschub in der 37. Lebenswoche – Krabbeln, Denken in Kategorien

Nun ist für das Baby die Zeit gekommen, mit dem Krabbeln anzufangen oder sich anderweitig fortzubewegen (auf dem Bauch oder Po robbend). Außerdem lernt es, Dinge in Kategorien einzuteilen. Bälle sind nun Bälle, egal welche Farbe sie haben oder ob sie in einem Buch abgebildet sind. Es weiß nun auch, wer Mama oder Papa ist und wer zu ihm gehört. Es entwickelt ein Bewusstsein dafür, ob es gewisse Dinge mag oder nicht. Dies geht einher mit der Entstehung des eigenen Willens. Das Baby macht lautstark klar, wenn im etwas nicht gefällt oder wenn etwas seiner Meinung nach zu einem falschen Zeitpunkt geschieht, z. B. das Zubettgehen. Selbstbestimmung und das Austesten von Grenzen stehen für das Kind jetzt weit im Vordergrund.

Fähigkeiten, die Babys entwickeln

  • Das Baby fängt an, seine Grenzen auszutesten
  • Das Baby fängt an zu krabbeln
  • Es teilt Dinge in Kategorien ein
  • Das Baby entwickelt seinen eigenen Willen
  • Das Baby versteht gewisse Worte wie „Ja” und „Nein”

Was hilft bei diesem Wachstumsschub?

Vater und Baby schauen sich ein Bilderbuch an

Das Kind ist jetzt so weit, dass es Bilderbüchern folgen kann, und sie sind eine gute Methode, um ihm beim Kategorisieren der Dinge zu helfen. Jetzt gilt es, eurem Kind Gelegenheiten zu verschaffen, Dinge zu erkunden und zu erforschen. Dies ist auch der richtige Zeitpunkt, um die Erziehung einzuleiten und dem Baby konkrete Dinge zu verbieten, die es nicht darf. Ausflüge sorgen in dieser Phase für die nötige Abwechslung.

Der siebte Wachstumsschub in der 46. Lebenswoche – Reihenfolgen verstehen

Das Baby erkennt, dass manchmal bestimmte Handlungsabfolgen eingehalten werden müssen, um ans Ziel zu kommen. Daher könnt ihr dem Kind nun erfolgreich beibringen, dass es mit den Füßen voran vom Sofa (oder dem Bett oder der Kiste) herunterklettern muss und nicht, wie bisher, kopfüber. Kinder wollen von nun an immer mehr am Geschehen der Eltern teilhaben und vieles ausprobieren, was die Eltern vormachen. Mit Besteck essen, aus einem Becher trinken usw. Das Baby wird immer beweglicher und agiler. Da das Krabbeln bei vielen Kindern zu diesem Zeitpunkt schon gut klappt, versuchen sie, eigenständig überall hochzuklettern.

Fähigkeiten, die Babys entwickeln  

  • Das Baby versteht, dass Reihenfolgen von Handlungen eingehalten werden müssen, damit ein Vorhaben gelingt
  • Das Baby versucht, eigenständig an Gegenständen hochzuklettern oder sich daran hochzuziehen
  • Das Baby will immer mehr am Geschehen der Eltern teilhaben

Was hilft bei diesem Wachstumsschub?

Alles, was sich zum Klettern und Hochziehen eignet, steht bei den Kleinen jetzt hoch im Kurs. Beliebt ist auch das Buddeln im Sand oder das Stapeln von Gegenständen, um noch intensiver zu begreifen, dass bestimmte Handlungen zu Ergebnissen führen.

Der achte Wachstumsschub in der 55. Lebenswoche – Die Trotzphase

Diese Entwicklungsphase hat es wirklich in sich. Sie trifft Eltern mit voller Wucht und beschert im Leben mit Kindern Momente, die mental an Grenzen führen können. Kinder sind sich nun ihres eigenen Willens bewusst und wollen ihn mit allen Mitteln durchsetzen. Das Problem dabei ist allerdings, dass sie sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht richtig ausdrücken können und Eltern oftmals ratlos sind, was ihr Kind ihnen sagen will. Dieser Umstand trägt nicht zur gerade Deeskalation der Lage bei. Auch das Zubettgehen kann bei einigen Kindern zu Machtkämpfen führen, weil viele der süßen Kleinen schlafen zu diesem Zeitpunkt als überaus unnötig und lästig erachten. Viele Kinder tasten sich nun an die ersten Gehversuche heran, und das Laufen an der Hand klappt immer besser.

Fähigkeiten, die Babys entwickeln

  • Das Baby lernt, dass Handlungen, die zu einem bestimmten Ergebnis führen, nicht immer in einer starren Reihenfolge ausgeführt werden müssen
  • Das Baby beginnt, laufen zu lernen
  • Das Baby spielt vermehrt mit Essen

Was hilft bei diesem Wachstumsschub?

Mutter legt Baby in die swing2sleep

In dieser Entwicklungsphase können Einschlafrituale oder die Federwiege von swing2sleep eine echte Hilfe sein. Das Baby sollte lernen, dass es sich vor dem Zubettgehen auf etwas Schönes und Spannendes freuen kann, etwa das Vorlesen einer Geschichte oder das gemeinsame Anschauen eines Bilderbuchs. So wird es mental auf das Schlafengehen eingestimmt. Wenn euer Kind einen Trotzanfall hat, versucht euch in seine Lage zu versetzen. Wollte euer Kind euch vorher noch etwas mitteilen, auf das ihr vielleicht nicht richtig eingegangen seid?

Die Federwiege von swing2sleep ist in jeder Phase der Entwicklung eine Entlastung für Kind und Eltern. In besonders belastenden Zeiten wie bei Wachstumsschüben, aber auch bei Schreibabys, hat sie sich schon so manches Mal als Retter in der Not erwiesen.
 

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