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Schreibaby Community: Wichtig für Eltern, ein Netzwerk bilden!

Maik Schwede

Nicht nur im Job ist es wichtig, ein Netzwerk zu bilden! Wer hätte das gedacht - auch als Mutter ist es für dich sehr empfehlenswert, wenn du rechtzeitig ein soziales Netzwerk um dich herum aufbaust. Warum das so ist? Es gibt dafür gleich mehrere, einleuchtende Gründe 

Das Netzwerk mit anderen Müttern 

Wenn das Baby erst mal da ist, ist nichts mehr, wie es war. Und natürlich ist das auch völlig normal. Denn mit der Geburt bricht ziemlich viel Neues über euch herein: das kleine Menschlein, welches permanent eure Aufmerksamkeit benötigt, euch jede Menge abverlangt und euch obendrein keine Sekunde lässt, um mal durchzuatmen. Das Baby braucht eure Nähe und Liebe quasi rund um die Uhr. Außerdem will es natürlich getragen, gewickelt, gefüttert und auch beschäftigt werden.  

Dass es zwischendurch immer wieder schreit und damit seinen Unmut kundtut, ist ebenfalls logisch – was soll es auch sonst machen, wenn es einen Kummer oder Schmerz hat und nun mal noch nicht reden kann?  

Allerdings ist diese Zeit für euch ganz schön anstrengend. Die meisten Eltern haben sich zwar die erste Zeit mit Baby durchaus nicht nur in rosaroten Farben ausgemalt, wie es aber konkret wird, das ist wohl den wenigsten wirklich klar. Ruckzuck seid ihr, vor allem, wenn euer Baby ziemlich viel schreit, am Ende eurer Kräfte.
Nichts mit Vorzeige-Familie und Friede Freude Eierkuchen, sondern vielmehr FrustEinsamkeit und Müdigkeit
stehen an der Tagesordnung. Noch dazu leidet eure Partnerschaft, weil ihr einfach keine Zeit mehr habt – weder für euch, noch, um die Partnerschaft zu pflegen.  

Und genau in dieser Zeit ist es tatsächlich wichtig, wenn ihr auf ein Netzwerk von anderen Müttern zurückgreifen könnt. Denn, wie ihr euch vielleicht vorstellen könnt, seid ihr mit diesem Problem natürlich nicht alleine. Zwar wird es sicherlich nicht jede Mutter gerne zugeben, dass sie mit der neuen Situation völlig überfordert ist, dennoch tut es gut, wenn man sich mit anderen Eltern, die in genau der gleichen Situation sind, austauschen kann. Im Gespräch kommt dann eben doch schnell die Wahrheit heraus: nämlich dass nicht alles so rosig ist, wie man sich das gewünscht hätte.

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Aber mal ganz davon abgesehen, dass es wichtig ist, dass ihr euch mit anderen Eltern verbal austauschen könnt, hat das Netzwerk noch einen weiteren Vorteil: ihr könnt euch nämlich gegenseitig helfen. Wenn ihr andere Mütter oder Eltern in eurer Nähe habt, könnt ihr euch vielleicht beim Einkaufen abwechseln, ab und an mal auf das Baby des jeweils anderen aufpassen (und wenn es nur für eine Stunde ist) oder euch in anderen Dingen gegenseitig unterstützen. Es tut wirklich gut, zu sehen, dass bei andereFamilien auch nicht alles perfekt abläuft! Oftmals bilden sich aus solchen Kontakten Freundschaften fürs Leben, vielleicht hat euer Kind ja gleich einen netten Spielkamerad für später und wenn die Chemie stimmt, könnt ihr in den nächsten Jahren noch viele, viele gemeinsame Unternehmungen machen.   

Andere Mütter kennenlernen – aber wie? 

Vermutlich ist nichts leichter als das! Schließlich sind die anderen Mütter meistens auch darauf aus, Kontakte zu knüpfen. Denn eines ist auch klar: Wer im bisherigen, kinderlosen Freundeskreis immerzu nur von Kinderthemen sprichtmacht sich nicht gerade besonders beliebt. Deswegen ist es durchaus sinnvoll, wenn ihr euch auch neue Kontakte zu Gleichgesinnten sucht und aufbautSprich, zu anderen Eltern, die etwa um den gleichen Zeitpunkt herum Nachwuchs bekommen.  

Möglichkeiten, um andere Eltern kennenzulernen, gibt es mehr als genug: der Geburtsvorbereitungskurs, die Schwangerschaftsgymnastik, der Säuglingspflegekurs oder das Schwimmen für Schwangere. Und wenn es vor der Geburt nicht klappt mit den Kontakten, ergeben sich danach weitere zahlreiche Optionen, an denen ihr jemanden kennenlernen könnt:  Babyschwimmen, Krabbelgruppe, Pekip, Babymassage und wie die zahlreichen Kurse alle heißen.  

Netzwerk zu Nachbarn und Großeltern 

Außerdem gilt die Sache mit dem Netzwerk natürlich nicht nur für andere Eltern – auch wer viele gute Kontakte zu den Nachbarn, Freunden oder – wenn vorhanden – Großeltern hat – kann auf Unterstützung hoffen. Eine Hand wäscht die andere! Wenn ihr euch gut versteht, dann wird euer Nachbar euch in der erstenschwierigen Zeit sicher gerne das eine oder andere Mal unterstützen. entweder als Babysitter oder vielleicht auch beim nächsten Einkauf. Auch Oma und Opa in der Nähe sind für alle Parteien wertvoll – nur kann sich natürlich nicht jeder in der glücklichen Lage schätzen, dass diese auch wirklich in Reichweite wohnen. 
Großeltern mit Baby

Soziale Kontakte helfen ungemein! 

Also: Einzelkämpfer haben es, wie so oft im Leben, auch hier schwer. Wer meint, er würde das mit dem Baby schon irgendwie alleine hinbekommen, muss womöglich irgendwann zugeben, dass er daran gescheitert ist. Klar ist es kein Hexenwerk, ein Kind großzuziehen, dies haben schließlich schon Millionen anderer Menschen ebenfalls gut hinbekommen. Dennoch darfst du nicht vergessen, dass es z.B. in etlichen anderen Ländern so üblich ist, dass man sich gegenseitig hilft und die Kleinfamilie Mutter-Vater-Kind dort gar nicht in der Form existiert. Das Kind wächst im großen Familienverbund mitsamt TantenOnkels und Großeltern auf. Jeder hilft hier jedem und dakann für die Eltern in der ersten Zeit durchaus eine wertvolle Hilfe sein. Es ist so unendlich viel Wert, zu wissen, dass da jemand ist, der einem in der schwierigen Zeit auch mal hilft und unter die Arme greift! 

Auch wenn diese Art des Zusammenlebens bei uns nun mal ganz offensichtlich nicht mehr üblich ist, kann man sich dadurch behelfen, indem man Beziehungen und Kontakte pflegt und im Zweifelsfall die Hilfe, wenn sie sich bietet, auch mal annimmt.  

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Also: nix wie ran an die anderen Eltern! Kontakte machen Spaß, sorgen für Kommunikation, Austausch und Unterstützung und erleichtern euch den Baby-Alltag ungemein.  


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