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Das Mama Burnout - mentale Überlastung der Mutter

Maik Schwede

Mütter sind oftmals nach wie vor der Hauptansprechpartner

Es sagt sich so leicht, wenn Mütter ihren Männern gegenüber von mehr Gleichberechtigung im Alltag und bei der Hausarbeit sprechen. Tatsächlich gibt es sogar Studienergebnisse, die gezeigt haben, dass Frauen in der Theorie gerne gleichberechtigt wären, dem aber in der Praxis im Weg stehen und viele Dinge dann doch lieber selber machen – aufgrund von Missverständnissen, Misstrauen und falsch verstandener Mütter-Ehre. 

Mama hat Baby im Arm

Wie lässt sich eine Gleichberechtigung zwischen den Partner realisieren? Vor allem dann, wenn das Baby da ist? 

Egal, wie sich die Eltern untereinander die Arbeitszeit aufteilen: in den ersten Wochen ist es nun mal so, dass die Mutter stillt und schon allein deswegen mehr Zeit mit dem Baby verbringt.  

Aber auch später neigen Mütter dazu, eher den Gesamtüberblick zu haben als Väter. Im Kindergarten steht ein Termin an? Die Windeln sind leer? Die nächste U- Untersuchung beim Kinderarzt sollte terminiert werden? Die Fahrgemeinschaft für morgen muss organisiert werden? All das haben Mütter zwangsläufig im Kopf – und das kann ganz schön belasten. Keine Frage, auch die Männer bringen sich heute mehr denn je in die Erziehung ein. Sie nehmen sich eine Auszeit im Job, kochen mit den Kindernmachen Ausflüge und gehen auch ganz selbstverständlich auf Elternabende. Sie werden Elternsprecher, lesen abends Geschichten vor und machen Arztbesuche mit dem Nachwuchs 

Dennoch ist es meistens die Frau, die den Gesamtüberblick bei allem bewahrt.  

Warum das so ist? Schwer zu sagen. Erfahrungsgemäß fällt es vielen Frauen schwer, mal komplett abzuschalten – vor allem natürlich im familiären Bereich. Die Männer hingegen wissen ganz genau, dass ihre Frau den Gesamtüberblick behält und verlassen sich deswegen voll auf ihre Frau. Das wiederum führt logischerweise zu einem regelrechten Teufelskreis – warum selber mitdenken, wenn die Mutter doch alles fest im Griff hat? 

Mütter sind öfter im Kontakt mit dem Kind 

Auch wenn Männer im Job häufig zurücktreten und in die Familienphase eingebunden sind, ist es eben doch so, dass die Mutter öfter mit dem Kind in Kontakt ist als der Vater. Da sie sowieso mit dem Baby an die frische Luft muss, geht sie gleich mal nebenbei einkaufen. Wenn Baby schläft, managt sie nebenher den Haushalt - sie ist schließlich sowieso zuhause, möglicherweise, weil sie noch voll stillt. Also ist auch sie diejenige, die feststellt, welches Lebensmittel ausgeht, was nachgekauft werden muss, welches Gerät defekt ist und einfach generell, wann es wo brennt. Sie ist also kurz gesagt in all die Haushaltsdinge mehr involviert als der Mann. 

Mama mit Burnout schiebt Kinderwagen

Frauen können oftmals nicht loslassen 

Es kommt aber erschwerend auch noch ein anderes Problem hinzu: vielen Frauen fällt es oftmals einfach schwer, loszulassen und abzugeben.  

Frauen versuchen, nicht nur beruflich „ihren Mann zu stehen“, erfolgreich zu sein und Geld zu verdienen, sie versuchen auch, maximal für die Familie da zu sein und auch hier alles fest im Griff zu habenUnd genau das ist das Problem. Man hat sogar festgestellt, dass selbst dann, wenn Mutter und Vater beruflich völlig gleich eingespannt sind (zum Beispiel weil beide ganztags arbeiten), dass dennoch die Frau bis zu drei Stunden am Tag mehr mit Familien- und Haushaltsdingen verbringt als der Mann.  

Die Frau erwartet von ihrem Mann, dass dieser mitdenkt, was aber nicht immer funktioniert. Dann gibt es Streit und die Frau erledigt die Dinge wie bereits gewohnteinfach selber – weil sie meint, es geht schneller oder sie habe es besser im Griff. Auch das wiederum ist ein Teufelskreis 

Vielen Frauen fehlt aber einfach auch das Vertrauen in ihren Partner, dass er als Papa schon alles richtig machen wird. „Diese Jacke bei dem Wetter? Wie kannst du nur? Die ist doch viel zu dünn!“ „Und vergiss nicht, wenn ihr ins Freie geht, an den Sonnenschutz!“ „Apfel mag doch unser Baby gar nicht, es ist viel lieber Banane“. „Du musst ihm dieses und jenes Gute Nacht Lied vorsingen, sonst wird das mit dem Einschlafen nie funktionieren. Anstatt dass sie ihren Partner einfach mal machen lassen.  

Warum das so ist? Weil die meisten Mütter gerne perfekte Mütter wären. Sie meinen zu wissen, wie die Erziehung zu laufen hat und was gut für ihr Kind ist und zweifeln daran, dass ihr Partner dies ebenfalls weiß. Sie wollen darüber hinaus oftmals sogar an ganz traditionellen Rollen festhalten (ohne dies zu wissen) und dem Kind vermitteln: „Mama ist immer für dich da und Mama weiß, was das Beste für dich ist“ - ein bisschen so, wie sie das selber als Kind erleben durften. Sie tun sich damit schwer, das „Erziehungs-“ oder „Bemutterungs-“Zepter aus der Hand zu geben, wenn man das so sagen will. Dabei müssen sie das ja gar nicht. 

Mentale Überlastung 

Die Folge: mentale Überlastung, vermeintlich fehlende Gleichberechtigung in Sachen Familie und Haushalt. Auch wenn Partner vor der Geburt des ersten Kindes tatsächlich gleichberechtigt waren in diesen Dingen, endet genau diese Gleichberechtigung oft damit, dass das Baby geboren wird. Eigentlich ein seltsames Phänomen, oder? Doch was tun? 

Wege aus dem Mama-Burnout

In diesem Video von Silke Brandt Mama-Burnout Coach, erfährst du mit welchen  ersten 5 Schritten du starten kannst, um deinen Weg aus dem Mama-Burnout zu meisten für mehr Gelassenheit, Leichtigkeit und Energie. 

Bedürfnisse und Gefühle benennen 

Es fällt sicherlich nicht leicht, aber das einzige, was hier hilft, ist ein klärendes Gespräch. Wenn die Mutter sich überlastet fühlt, sollte sie genau dies ihrem Partner gegenüber offen ansprechen. Und dann sollten beide gemeinsam nach Lösungen suchen. Zum Beispiel, indem konkret geklärt wird, wer im Alltag welche Aufgabe übernimmt. Und zwar selbstverantwortlich. Der Vater muss dabei „lernen“, die Dinge auch ernst zu nehmen und nicht die Augen zu verschließen bzw. sich zu sehr auf seine Partnerin zu verlassen. Die Mutter hingegen muss „lernen“, ihren Mann auch mal machen zu lassen. Wenn der Nachwuchs auf dem Spielplatz die falsche Hose anhat, dann ist das doch auch mal okay so. Und auch, wenn die Schuhe nun gar nicht nur Jacke passen - na und? Ein bisschen Gelassenheit kann hier nicht schaden. Auch wenn das Baby älter wird, gilt das genauso: Kinder kommen ganz gut damit zurecht, dass bei Papa das Einschlafritual ganz anders abläuft als bei Mama. Meistens kommen sie sogar besser damit zurecht als die Mutter. Also einfach mal machen lassen! Wird schon schiefgehen. Perfektionistische Ansprüche sind fehl am Platz und es muss nicht immer alles exakt so laufen, wie sich Mütter das so vorstellen – auch wenn es schwer fällt. Mütter sollten ihren Männern beispielsweise unbedingt zumuten, dass auch sie in der Lage sind, ihr Kind ins Bett zu bringen. Warum denn auch nicht? Wenn sie hingegen von vornherein denken „das kriegt der niemals hin, unser Baby schafft es nur in meiner Anwesenheit einzuschlafen“ – dann sind das für alle Beteiligten denkbar schlechte Voraussetzungen.  

Nein heißt das Zauberwort 

Außerdem dürfen Frauen und Mütter getrost auch mal nein sagen. In der Realität sieht es leider eher so aus, dass Frauen sich noch vieles zusätzlich aufbürden und sogar ungefragt ihre Hilfe anbieten. Dass es dann irgendwann zum Overkill kommt, ist eigentlich klar.  

Also: ein Nein darf dem Mann gegenüber genauso geäußert werden wie der Freundin, der Mutter oder der Erzieherin im Kindergarten, wenn z.B. die Mithilfe beim nächsten Fest einfach undenkbar ist.  

Das ist sogar ausgesprochen wichtig für die Beziehung und somit sicher auch eine Investition in die ZukunftIrgendwann werden die Kinder schließlich auch mal älter.  

Eine gute Portion Egoismus schadet nie 

Ihr kennt das sicher zur Genüge: euer Baby ist da, und schon geht ihr völlig in der Mutterrolle auf. Eine Mutter hat sich aufopfernd um ihr Baby zu kümmern und muss quasi rund um die Uhr für den kleinen, hilflosen Wurm da sein. Deswegen hat sie verständlicherweise keine Zeit mehr für sich selber und muss eben in den ersten paar Monaten einfach ein wenig zurückstecken. Das ist ganz normal! Eine Mutter zu sein, das heißtVerantwortung zu haben. Eigene Interessen sind da völlig zweitrangigStopp! Ganz genau so denken zwar sehr viele Eltern und im Besonderen Mütter - aber das heißt deswegen noch lange nicht, dass man das uneingeschränkt so stehen lassen kann.  

Auch eine Mutter ist ein Mensch mit Bedürfnissen – die allermeisten jungen Mütter vergessen das aber leider.  

EgoismusWohl dosiert tut das allen gut 

Vielen Müttern fällt es einfach schwer, sich auch mal um ihre eigenen Bedürfnisse zu kümmern. Verständlich ist das ja durchaus – immerhin hat ein kleines Baby eine ganze Menge an Grundbedürfnissen, die erstrangig Mutter und Vater erfüllen können. Wird es gestillt, ist ausschließlich die Mutter gefordert. Das heißt deswegen aber noch lange nicht, dass eine Mutter sich bis zur Selbstaufgabe opfern muss. Warum? Ganz einfach. Wenn sie sich überhaupt nicht mehr um sich selber kümmert, bleibt dabei etwas auf der Strecke. Der Frust ist vorprogrammiert. Denn Mutter zu sein bedeutet noch lange nicht, kein eigenständiger Mensch mehr zu sein - das vergessen viele 

Wichtig ist es nämlich vielmehr, dass bereits Schwangere und natürlich später auch Mütter auf sich selber achten, zu sich selbst freundlich sind und auch mal etwas zu machen, was ihnen gut tut. Kein Mensch kann rund um die Uhr ausschließlich für einen anderen da sein! Das muss zwangsläufig dazu führen, dass ihr irgendwann ausgebrannt und ausgepowert seid.  

Vor lauter Tamtam um das Baby vergessen viele Mütter, dass es ihnen vielleicht auch mal gut tun würde, wenn sie ein ausgiebiges Bad nehmen, eine Runde Sport treiben, ein gutes Buch lesen oder eine Massage bekommen. Das alles hilft nämlich dabei, wieder neue Kraft für den Alltag zu schöpfen. Ein paar Stunden für sich zu haben, das ist Balsam für die Seele und tut wohl jedem von uns dann und wann gut.  

Selbstredend, dass eine Frau, die frisch entbunden hat, vielleicht nicht gerade eine Woche lang ohne Baby auf Wellness oder auf Weltreise gehen kann. Und es bedeutet wahrlich auch nicht, dass du dein Baby vernachlässigen sollst, wenn es dir mal besonders auf die Nerven geht. Keinesfalls! Aber es muss irgendwo einen Mittelweg geben zwischen purem Aufopfern und zu viel Egoismus. Ein bisschen Egoismus hat nämlich noch keinem geschadet. Klar, dass das Kind immer an erster Stelle kommt direkt danach kommst aber du. Bei vielen Müttern ist es so, dass dann ganz lange gar nichts kommt bzw. zuerst der Haushalt, schließlich soll ja alles perfekt sein. Also: damit du genug Kraft hast, um den wirklich anstrengenden Alltag mit Baby zu managen, musst du unbedingt dafür sorgen, dass du dir Ruheinseln und Zeiten für dich schaffst. Sprich das mit deinem Partner ab, nehme dir einen Babysitter oder gib dein Baby ab und zu den Großeltern in die Obhut. Du wirst sehen: schon eine einzige Stunde, die du ganz alleine für dich hast, ist Gold wertUnd das solltest du dir auch nicht nehmen lassen – weder dann, wenn das Baby noch ganz klein ist, noch später, wenn es zum Kleinkind wird.  

Jeder Mensch hat ein Recht auf Privatsphäre und auf eine klitzekleine Zeitspanne, die er immer mal wieder ganz für sich alleine hat. Du wirst sehen, wie gut dir das tut! 

Yoga – eine prima Möglichkeit, um zu entspannen 

Wenn du nicht richtig weißt, wie du am besten zur Ruhe kommen sollst oder wenn du dich zuhause einfach nicht richtig entspannen kannst, wenn dein Partner mit dem schreienden Baby im Nebenraum ist, dann versuche es doch mal mit Yoga. Yoga gibt dir unglaublich viel Kraft und Ruhe. Du hast die Übungsstunde ganz für dich alleine und kannst daraus neue Kraft für den Alltag schöpfen. Viele junge Mütter berichten, dass sie mit Yoga einen optimalen Ausgleich zum stressigen Baby-Alltag gefunden haben.  

Die Partnerschaft 

Ganz davon abgesehen, das du dir selber nichts Gutes tust, wenn du dich ausschließlich für deiBaby opferst und gar nicht mehr an dich denkst, tut das natürlich auch der Partnerschaft nicht gut. Wie viele Eltern müssen sich nach ein paar Jahren mit Baby eingestehen, dass da eigentlich gar nichts mehr ist, was sie zusammenhält - außer ihr Nachwuchs? Und zwar deswegen, weil sie jahrelang ihre eigenen Bedürfnisse völlig zurückgesteckt und sich ausschließlich auf ihr Baby fixiert haben? Das ist ausgesprochen schade.  

Die beste „Medizin für eine gelungene Partnerschaft - egal, ob mit oder ohne Baby – ist die, dass man sich ab und zu Zeit füreinander nimmt. Genauso, wie du dir also die eine oder andere Stunde in der Woche gönnen solltest, in der du genau das machen kannst, was dir Spaß macht und zwar alleine, solltet ihr einen Zeitraum schaffen, indem ihr die Zweisamkeit genießen könnt – ganz so wie früher, bevor euer Baby da war. Ihr müsst das ja nicht gleich in der ersten Wochen machen, wenn euer Baby da ist, aber irgendwann könnt ihr euch vielleicht dazu durchringen, einen Babysitter, eine liebe NachbarinFreundin oder die Großeltern zu engagieren und mal einen Kurzausflug in euer Lieblingsrestaurant unternehmen 

Also: es ist zweifellos wichtig für euer Baby, dass ihr euch aufopferungsvoll um es kümmert. Aber vergesst dabei bitte niemals, dass ihr auch (nur) ein Mensch mit Bedürfnissen seid. Nur wenn ihr zufrieden seid, ist es euer Baby auch – logisch, oder?  

Nur mal angenommen du hättest in stressigen Alltagssituationen wieder die Chance, Kraft und Energie zu tanken? Unsere swing2sleep Federwiege ist eine Investition, die deinem Baby Sicherheit und Geborgenheit bietet, um besser ein und durchzuschlafen. Gestärkt könnt ihr, den oftmals stressigen Babyalltag dann besser meistern.

Das Team von swing2sleep wünscht viel Kraft.

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4 Kommentare

  • Beate

    Nov 04, 2019

    Hallo wo kann ich mir deine Tipps runterladen? Finde es leider nicht.
    Lg

  • Sun

    Nov 04, 2019

    …. Und wie schafft das komischerweise eine Alleinerziehende Mutter ohne Hilfe mit Baby???…

  • Julia

    Sep 05, 2019

    Viele Mütter leiden auch eher daran, dass der Vater nicht wirklich sieht was eine Mutter alles macht. Ich muss mir zB immer anhören: „du machst den ganzen tag eh nichts“, „du bist eine schlechte Mutter“, „ich arbeite viel mehr als du“, „du wirst dafür bezahlt dich um das Kind zu kümmern“,….
    Das zerrt an meinen nerven und muss deswegen auch schon AntiDepressiva nehmen, weil er meint, dass ich nicht überfordert bin sondern geisteskrank.
    Es gibt leider viele Väter die kein verständnis für überforderte Mütter haben.
    Für mich ist klar: diese Beziehung wird nicht mehr lange aufrecht bleiben, weil das lasse ich mir nicht sagen…

  • Frieda

    Aug 16, 2019

    Hallo,
    ich kann mich mit vielen der dargestellten Gefühle identifizieren, allerdings finde ich die vermeintliche Begründung für dieses Verhalten etwas kurz gefasst. Es stimmt, dass der Papa oftmals lockerer sein kann, bspw. wenn die Jacke zu dünn ist oder der Sonnenschutz zuhause gelassen wird. Allerdings geht es mir nicht darum, eine perfekte Mutter sein zu wollen, sondern ich weiß genau, dass alles auf mich zurück fällt. Wenn wir also zu dritt unterwegs sind und das Kind hat keinen Sonnenhut auf, denken Leute, dass ich, also die Mutter, versagt habe, nicht jedoch der Vater. Das heißt, ich muss doppelt nachdenken und alles überprüfen. Ich gebe mir Mühe, mehr Laisez-faire zuzulassen, aber es klappt nicht immer.
    Mir ist es wichtig, dass bei aller Mama-Kritik auch beachtet wird, dass Mütter ganz besonders scharf auch von der Gesellschaft kontrolliert und überprüft werden. Es ist toll, dass Männer sich mehr mit einbringen, aber solange der gesellschaftliche Druck und die Verantwortung besonders groß auf der Mutter lasten, wird sie immer den größeren Teil der mentalen Last tragen.
    Elternschaft kann man nie nur auf der individuellen Ebene aushandeln, sie muss immer in die Gesellschaft eingebettet betrachtet werden.


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