Schreibaby: Sind die Eltern schuld?

Eine besonders dramatische Eigenschaft von Schreibabys ist, dass sie sich häufig nicht beruhigen lassen. Was immer ihr auch anstellt, nichts funktioniert. Irgendwann fragt ihr euch, ob es vielleicht an euch liegt. Schuldgefühle und Selbstzweifel machen sich breit und sorgen bei den Eltern für noch mehr Stress. Zumindest hier können wir Entwarnung geben: Es ist nicht eure Schuld. 

Schreibabys: Kleine Sensibelchen

Schreibabys sind meistens sensibler als andere Kinder. Sie tun sich schwerer damit, sich der noch großen unbekannten und lauten Welt anzupassen. Fachleute sprechen hier von Regulationsstörungen.

Wenn ein Kind von einer Regulationsstörung betroffen ist, kann es sich nicht selbst beruhigen. Doch auch den Eltern gelingt es nicht. Nicht weil sie unfähig sind, sondern weil es dem Kind nicht gelingt, sich einzulassen und zu entspannen. Dabei würden die zunehmend zermürbten Eltern wohl alles tun, damit das Schreien endlich aufhört, das sich manchmal über Stunden, Tage, wenn nicht gar Wochen hinzieht.

Kinder sind verschieden

Kinder sind schon von Geburt an kleine Persönlichkeiten. Manche sind scheinbar aus sich heraus die meiste Zeit glücklich, während andere skeptisch ihre Umgebung beäugen und wieder andere vom ersten Tag an schwermütig erscheinen. Auch die Resilienz, also die Widerstandsfähigkeit gegenüber äußeren Reizen, ist unterschiedlich ausgeprägt. Die Eltern haben darauf keinen Einfluss. Damit gibt es nichts, woran ihr schuld sein könntet.

Außerdem ist der emotionale Stress für Schreibabys oft geringer als es nach außen hin scheint. Obwohl es für uns so aussieht, als litten die Kleinen mentale Höllenqualen, ist es für sie einfach ein Ventil zur Stressbewältigung – wenn auch ein extrem lautstarkes.

Die gute Nachricht: In der Regel legt sich das Schreien nach einigen Monaten von alleine.

Das Kind beruhigen – nur wie?

In ihrer Verzweiflung versuchen Eltern von Schreibabys alles Mögliche, um das das Baby zu beruhigen: Da wird gesungen, gewiegt, gepuckt und mit dem Kind auf dem Gymnastikball gehopst, was das Zeug hält. Häufig hält die Wirkung aber nur kurz an.  Besonders gute Karten haben Eltern allerdings mit einer swing2sleep. Durch die sanften Auf- und Abbewegungen und die behagliche Enge wird eine Umgebung geschaffen, in der sich euer Baby sicher und geborgen fühlt – fast wie in Mamas Bauch. Bei den meisten Kindern wirkt diese Federwiege wahre Wunder, sogar in scheinbar hoffnungslosen Fällen.

Allerdings solltet ihr eurem Baby hin und wieder auch Gelegenheit geben, sich selbst zu beruhigen. Ihr müsst also nicht bei jedem kleinen Quengeln des Kindes sofort eingreifen. Manchmal erledigt sich dieses Quengeln oder leichte Weinen auch von ganz alleine wieder. Wenn euer kleiner Schreihals dann aber richtig loslegt, hilft alles nichts. Dann müsst ihr euch kümmern, denn das Kind schreien zu lassen, bereitet ihm eine traumatische Erfahrung und kann sich verheerend auf seinen künftigen Lebensweg auswirken.

Auch Eltern müssen entspannen

Bei einem Schreibaby herrscht Ausnahmezustand. Da braucht nicht nur das Kind Entspannung, sondern auch ihr als Eltern müsst es irgendwie hinkriegen, mal durchzuatmen und Kraft zu schöpfen. Dazu gibt es einige Kniffe und Techniken. Eine Auswahl davon haben wir euch hier zusammengestellt. So fällt es euch leichter, gelassen zu bleiben, wenn euer Kleines wieder aus vollem Hals schreit. Für euch selbst zu sorgen, macht euch nur zu noch besseren Eltern.

Fazit

Lasst euch von niemandem einreden, dass ihr schlechte Eltern seid, weil es euch nicht gelingt, euren kleinen Wurm zu beruhigen, und schon gar nicht, dass dieser Zustand eure Schuld sei – das ist nämlich schlichtweg Unfug.

Eine swing2sleep hat schon so vielen Eltern Schlaf und Ruhe gebracht. Vielleicht ja auch euch? 

Herzlichst,

Kerstin & Maik

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