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Das Baby ist da: Die große Veränderung

Maik Schwede

Zweifellos ändert sich für Eltern einfach alles, wenn das Baby geboren wird. Es ist eigentlich sogar so, dass das ganze Leben gehörig auf den Kopf gestellt wird. Aber das ist etwas ganz Normales und Natürliches, nur ist vielen Eltern im Voraus nicht bewusst, wie gravierend diese Änderungen tatsächlich sind. Es ist nämlich nicht einfach so, dass das bisherige Leben nun weitergeht wie seithernur eben einfach mit Kind. Schön wär´s!  

Dass sich nach der Geburt für die Eltern alles ändert, steht also außer Frage. Aber wie ist es eigentlich mit dem Baby? Wer spricht eigentlich darüber, wie es ihm während und nach der Geburt ergeht? Für Babys ist es nämlich genau dieselbe radikale Umstellung – wenn nicht sogar noch viel gravierender. Das Leben im Bauch ist behütet, beschützt, warmkuschelig, ziemlich still und vor allem geborgen. Mit der Geburt ändert sich das alles – und zwar ganz rapide und rigoros. 

Fotocollage von Neugeborenen und Mütter

Die Geburt – und alles wird anders 

Nie wieder ist ein Mensch dermaßen großen Veränderungen ausgesetzt wie im Moment seiner GeburtVielleicht können wir ja sogar ziemlich froh darüber sein, dass wir uns alle miteinander nicht mehr daran erinnern können? Für ein Baby ändert sich jedenfalls mit der Geburt auf einen Schlag alles. Ob zum Guten oder Schlechten, das sei mal dahingestellt. In jedem Fall muss es sich erst mal an die neue Situation anpassen – und das ist mitunter gar nicht so einfach 

Im Bauch der Mutter - das Paradies auf Erden 

Baby kennt es ja nicht anders, denn vom ersten Tag der Befruchtung an befindet es sich in der schützenden Hülle der Gebärmutter. Und das ist auch gut so. Es wird dabei permanent vom Fruchtwasser umgeben, was dafür sorgt, dass es immer ganz leicht schaukelt. Und natürlich sorgt auch Mama dafür, dass es schaukelt, nämlich dann, wenn sie sich bewegt. Das Baby paddelt dabei mit den Händen und genießt nicht nur das Gefühl der Schwerelosigkeitsondern auch die kuschelige Enge und Wärme.  

Ab der 20. Woche ist das Baby in der Lage, zu hören – dazu gehören die Verdauungsgeräusche genauso wie das Rauschen des Bluts oder Mamas beruhigende und vertraute Stimme. Dezente Geräusche sind also an der Tagesordnung, absolute Stille hingegen herrscht nie. 

Auch die Sache mit der Nahrungsaufnahme gestaltet sich noch sehr einfach –Baby ist rund um die Uhr direkt durch die Plazenta versorgt. Hungergefühle gibt es also nicht, sie sind ihm unbekannt. Erst gegen Ende der Schwangerschaft fängt das Baby an, Fruchtwasser zu trinken und wieder auszuscheiden – der Magen übt dabei, wie es ich anfühlt, leer oder voll zu sein.  

Hinzu kommt die Tatsache, dass das Baby in der Schwangerschaft bereits seinen Tastsinn schult – kein Kunststück, denn es stößt schließlich immer und überall irgendwo an. Es herrscht eine ziemliche Enge und auch das ist gut so, für das Baby bedeutet es nämlich die totale Geborgenheit. Allerdings kennt die Haut zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Reize – das wird sich aber bald ändern.  

Prima und vor allem ganz einfach ist auch die Sache mit der Sauerstoffversorgung – Baby muss schließlich im Bauch nicht etwa atmensondern bekommt durch die Nabelschnur permanent seine benötigte Ration an Sauerstoff zugeführt 

Ganz am Ende der Schwangerschaft spielt vor allem die in der Gebärmutter vorherrschende Enge eine wichtige und prägende Rolle – Baby hat absolut keinen Platz mehr zur Verfügung, es liegt eng zusammengefaltet quasi wie ein Küken im Ei. Das macht aber nichts, auch das sorgt schließlich dafür, dass es sich geborgen und rundum wohl fühlt.  

Das alles könnte eigentlich ewig so bleiben, ist aber nun mal leider nicht möglich. Irgendwann heißt es dann hinaus ins pralle Leben, in die kalte, laute und hektische Welt.  

Das Leben außerhalb vom Bauch 

Krasser könnte der Unterschied wohl kaum sein – während es im Bauch noch herrlich geborgen und kuschelig war, ist jetzt quasi Schluss mit lustig. Dass die Zeit kurz nach der Geburt für Babys ein echter Schock sein muss, darf man sehr stark annehmen.  

Die Hebamme bedeckt deswegen ein neugeborenes Baby mit einem warmen Tuch, so dass es sich nicht ganz so verloren vorkommt und es nicht auskühlt 

Was das Hören anbetrifft, so treffen die Geräusche draußen das Baby mit voller Wucht: Keine schützende Gebärmutter ist mehr vorhanden, die seine zarten Ohren abschirmt. Alles kann völlig ungehindert ans Babyohr vordringen und das kann ganz schön beängstigend sein. Manchmal ist es aber auch einfach mucksmäuschenstill – für das Baby möglicherweise zu still, denn auch das ist es schließlich nicht gewöhnt. Babys lieben es deswegen regelrecht, auf Mamas oder Papas Bauch zu schlafen, da sie dabei den Herzschlag hören und spüren können – herrlich vertraut und fast so wie früherAußerdem brauchen Babys genau aus diesem Grund für das Schläfchen zwischendurch keine absolute Ruhe, ganz im Gegenteil – ein paar Hintergrundgeräusche wirken meistens sogar beruhigend.  

Die Geburt ist nicht nur kräftezehrend, es warten auch große Herausforderungen auf das Baby. Es wird nämlich ab jetzt nicht mehr mit Nahrung versorgt, sondern muss selber
an der Brust trinken. Und das scheint am Anfang eine ziemliche Herausforderung  zu sein. Auch wenn alle Babys einen angeborenen Saugreflex haben: Das Trinken strengt an und muss erst geübt werden.  

Aufregend ist es auch, wenn die Mutter das Baby zum allerersten Mal streichelt, denn auch das ist es überhaupt nicht gewöhnt. Das Gefühl allerdings wird es schnell lieben lernen und merkt sich dies auch gleich. Viele Ärzte und Hebammen lassen deswegen die Eltern erstmal eine Zeitlang in Ruhe, so dass sie sich ausgiebig kennenlernen und das Baby nur von seinen Eltern berührt wird. Alles andere kann warten.  

Sind Mund und Nase nach der Geburt frei, holt das Baby zu ersten Mal Luft - auch das ist etwas ganz Besonderes, denn in diesem Augenblick werden die Weichen gestellt, dass sich die Lungen entfalten und den Sauerstoff ins Blut transportieren 

Regelmäßig zu atmen, das müssen Babys also tatsächlich ebenfalls erst noch lernen.  

Last but not least ist es für Babys anfangs ziemlich schwierig, mit dem vielen Platz um sie herum zurechtzukommen, wo in Mamas Bauch doch alles so schön eng war. Babys brauchen zuallererst mal ein Gefühl der Enge und nicht etwa ein überdimensioniertes Bett mit viel Platz. Deswegen werden Neugeborene häufig gepuckt und auch durch Tragen im Tragetuch oder durch Kangarooing kommt ihr Babys Bedürfnis nach Enge prima entgegen. 

Es ist wichtig, dass Eltern genau das wissen und verstehen und dementsprechend auf die Bedürfnisse ihres Neugeborenen eingehen können. Wer sich das alles vor Augen führt, kann viel mehr Rücksicht darauf nehmen und mehr Verständnis aufbringen - beispielswiese wenn Baby schreit, weil es sich alleine gelassen fühlt. Die Anpassungszeit an die große, weite und eben auch beängstigende Welt kann eine Weile dauern und ihr solltet eurem Baby diese Zeit auch geben 

Die erste Zeit der Umstellung - Geduld, Liebe, Geborgenheit 

Ihr könnt es zum Bespiel vor zu vielen Reizen abschirmen, es viel tragen, pucken und ihm einfach rundherum viel Liebe und Geborgenheit schenken im Kombination mit viel Geduld – das ist genau das, was Babys in ihren ersten Lebensstunden, Tagen und Wochen brauchen.  

 Unserer swing2sleep Federwiege gibt Babys durch das auf und ab Wippen ein wundervolles Gefühl der Sicherheit. Sie fühlen sich durch die Begrenzung absolut Geborgen und sind dadurch geschützt, um zu viele Reize aufzunehmen.

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Das Team von swing2sleep wünscht eine wundervolle Zeit des Kennenlernens.


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