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Wie viel Schlaf braucht mein Baby?

Maik Schwede

Viele Eltern sind der Meinung, ihr Baby würde einfach immer zu wenig schlafen –womöglich geht es euch ja ganz genauso. Sie sind überzeugt davon, dass ihr Kind ein schlechter Schläfer ist, lassen dabei aber oft außer Acht, dass der Schlafbedarf ihres Babys möglicherweise gar nicht so groß ist, wie sie es annehmen. 

Kurz gesagt: Viele Eltern überschätzen den Schlafbedarf ihres Sprösslings ziemlich deutlich. Und wenn das Kind nicht müde ist, wenn es ins Bett gesteckt wird, ist es eigentlich auch nicht weiter verwunderlich, dass es partout nicht schlafen will. Das würden wir Erwachsenen ja auch nicht, wenn wir glockenwach im Bett liegen – oder?

Die durchschnittliche Schlafdauer von Babys und Kleinkindern

Schlafbedarf von Babys Balkendiagramm

Bei einem Säugling von 0 - 3 Monaten geht man davon aus, dass es rund 17 - 18 Stunden des Tages verschläft, also insgesamt gerade mal 5 Stunden im wachen Zustand verbringt und dies gleichmäßig über den ganzen Tag und die Nacht verteilt. 

Bei einem 3 Monate alten Kind ist der Bedarf schon deutlich geringer: In diesem Alter schlafen Kinder noch etwa 15 Stunden am Tag, meistens ebenfalls rund um die Uhr verteilt, oftmals aber jetzt doch eher nachts als tags. 

Mit 6 - 9 Monaten liegt der Schlafbedarf immer noch bei etwa 14 Stunden, das Kind geht jetzt mehr und mehr dazu über, sich diesen Schlaf tatsächlich in der Nacht zu holen und tagsüber nur noch zwei oder drei Mittagsschläfchen zu halten. Möglicherweise schläft das Kind jetzt zum ersten Mal in der Nacht mehrere Stunden am Stück. 

Bei einem Einjährigen kann man davon ausgehen, dass es noch ungefähr 13 - 14 Stunden Schlaf benötigt, vorwiegend in der Nacht, tagsüber hält es nach wie vor ein oder zwei Mittagsschäfchen.

Danach sinkt der Bedarf an Schlaf nach und nach und pendelt sich bis zum 3. Lebensjahr etwa bei 12 Stunden ein.

Euer Kind schläft längst nicht so viel? Das kann schon sein. Aber auch hier gilt, genau wie in jedem anderen Bereich auch: Jedes Kind ist anders. Das eine braucht etwas mehr Schlaf, das andere kommt - manchmal sehr zum Leidwesen seiner Eltern - auch mit deutlich weniger aus. Das heißt also, dass diese Werte hier in Bezug auf das Schlafbedürfnis so oder so nur einen Richtwert darstellen können und individuell von Kind zu Kind ganz unterschiedlich sind. Bei uns Erwachsenen ist das ja schließlich auch nicht anders. Dem einen reichen 5 Stunden völlig aus, der andere wiederum fühlt sich erst nach 8 Stunden richtig erholt.

Eine optimale Schlafdauer für das Kind gibt es also nicht. Falls ihr dennoch das Gefühl gehabt, euer Baby schläft deutlich zu lang oder zu kurz, solltet ihr vielleicht mal den Kinderarzt um Rat fragen.

Sollte euer Nachwuchs tatsächlich zu wenig Schlaf abbekommen, aber einen größeren Bedarf haben, merkt ihr das meistens daran, dass es permanent müde oder quengelig ist. Und dann solltet ihr vielleicht versuchen, eurem Baby den Schlafrhythmus beispielsweise durch Einführen verschiedener Rituale etwas zu erleichtern und es immer genau dann ins Bett legen, wenn es müde ist, nicht erst danach, wenn es über den Zeitpunkt schon hinaus ist.

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Das Team von swing2sleep wünscht erholsame Nächte.


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