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Babys Schlafbedarf

Maik Schwede

Baby schläft in swing2sleep Babyhängematte

Babys Schlafbedarf  wird größten Teils von den Erbanlagen bestimmt. Ein „ganz normales“ Schlafmaß gibt es nicht. Erwachsene schlafen durchschnittlich 7-8 Stunden. Als optimale Schlafdauer wird ein Zeitfenster von 7,5 Stunden empfohlen – sie verspricht am meisten Gesundheit und größte Lebensdauer. Allerdings gibt es auch Menschen, denen es schon nach 5 Stunden Schlaf überhaupt nicht schwer fällt, aufzustehen und zur Arbeit zu gehen. Während andere 9-10 Stunden Bettruhe benötigen, um tagsüber frisch und leistungsfähig zu sein.

Über längere Zeit können wir unser persönliches Schlafoptimum nur schwer über- oder unterschreiten. Eine Stunde Schlaf weniger als gewohnt, für mehrere Nächte, hinterlässt tagsüber Spuren (Müdigkeit und Abgeschlagenheit). Andererseits schläft man aber schlechter und wacht häufiger auf, wenn man die eigene passende Schlafdauer über längere Zeit hinweg um eine Stunde überzieht. Für einen erfrischenden Schlaf ist nicht nur die Gesamtschlafdauer von Bedeutung, sondern auch die Schlafqualität.

Tag des Schlafes  21.06.2018

Fotocollage Babys schlafen

Etwa ein Drittel unseres Lebens verbringen wir mit schlafen. Ausreichend Schlaf ist unentbehrlich für unsere Entwicklung und Gesundheit. Während wir schlafen erfolgen wichtige Erholungsprozesse im Körper. Der Stoffwechsel wird reguliert, das Immunsystem immens gestärkt und es findet eine Ausschüttung von Wachstumshormonen statt. Das gilt auch für Babys. Gesund und gut schlafen lässt sich wie eine Achterbahnfahrt beschreiben: Auf die maximal entspannte Phase folgt höchste Aktivität in der Traumphase. Wichtig sind hierbei natürlich ausreichend Ruhe sowie frische Luftzufuhr. Schlafen macht glücklich, gesund und schlau.

Tägliche Erlebnisse werden verarbeitet

Während wir schlafen, wirkt es, als wären unser Körper und unser Gehirn im Stand-by-Modus. Dabei allerdings ist unser Gehirn nachts sehr aktiv. Es werden die Erlebnisse des Tages sortiert und ausgewertet, das Gehirn ist am nächsten Tag wieder bereit Neues aufzunehmen. Dies wäre im Wachzustand gar nicht möglich, da sonst die Reizverarbeitung gestört wäre.

Die Verarbeitung der Informationen hat auch Vorteile für das Lernen. Im Schlaf werden neue Informationen, das Erlebte langfristig im Gedächtnis gefestigt. Negative wie positive Emotionen an unterschiedlichen Stellen vermerkt. Ebenso neu erlernte motorische Fähigkeiten werden im Schlaf eingeprägt. Vor allem setzen sich Inhalte, die man kurz vor dem Einschlafen lernt, besonders gut fest.

Babys benötigen unterschiedlich viel Schlaf

Baby liegt neben Teddybär und schläft

In den ersten drei Monaten schlafen Babys im Durchschnitt 16 bis 18 von 24 Stunden täglich. Diese verteilen sich gleichmäßig auf ca. sechs Schlafphasen. Für das Schlafen gilt aber auch hier: Jedes Kind ist anders, und Abweichungen vom Durchschnitt sind völlig normal. Babys Schlafbedarf ist also relativ.

Manche Kinder sind echte Murmeltiere, andere sind nur mit großen Bemühungen zum Schlafen zu bewegen. Der Schlafbedarf ist uns sozusagen „in die Wiege gelegt“ worden, und die Schlafdauer kann von Kind zu Kind beträchtlich variieren. Wie bei Erwachsenen gibt es auch schon bei Säuglingen „Langschläfer“ und „Kurzschläfer. Einige schlafen bereits sehr früh durch, bei anderen Säuglingen dauert es ein wenig länger –  wieder andere für einige Zeit durch bis sie es plötzlich nicht mehr tun. Es ist immer alles anders – total normal.

REM und non REM Phasen

Gerade für Eltern von Babys, die Schlafprobleme haben, ist es manchmal ganz hilfreich, wenn man den Schlaf des Kindes etwas besser verstehen lernt.
So haben Kinder ganz ähnlich wie Erwachsene generell zwei verschiedene Schlaf-Phasen, nämlich die REM und die Non REM Phase.
REM steht dabei für rapid eye movement, das bedeutet, dass sich die Augen in dieser Phase schnell bewegen, was unter anderem auch daran liegt, dass diese Phase eine Traumphase ist.

Die non REM Phase

Die non REM Phase wiederum unterteilt man in vier Phasen, wobei in der 3. und 4. Phase der Schlaf am tiefsten ist.
Kurz nach dem Einschlafen befindet man sich zuerst in der NON Rem Phase, das heißt, man schläft sofort ziemlich tief. Erst nach etwa 90 Minuten wechselt diese Phase dann in die REM Phase, die allerdings nur etwa 10 Minuten lang dauert. So wechseln sich diese Phasen die ganze Nacht ab, wobei die aktiven, also die REM Phasen, immer länger werden. Am Ende der Nacht sind beide Phasen etwa gleich lang.
Dieses Schlafmuster gilt nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder, allerdings in leicht abgewandelter Form. Denn der Anteil an REM Schlafphasen ist bei Kindern deutlich höher als bei Erwachsenen, bei Ungeborenen liegt er sogar bei nahezu 100 Prozent.
Man vermutet, dass genau dieser aktive Schlaf für Babys und Kinder wichtig ist, da sie dabei eine geistige Entwicklung erfahren.

"Bei Neugeborenen liegt der Anteil der aktiven Schlafphasen etwa bei 50%, im Vergleich dazu bei Erwachsenen bei etwa 20%."

Erst wenn das Kind älter wird und zunehmend Reize von außen, sprich von der Umwelt abbekommt, nimmt die Dauer der REM Phasen ab.
Außerdem sind die Schlafzyklen des Babys insgesamt kürzer. Die Tatsache, dass Babys mehr REM als Non Rem Phasen haben, lässt sich auch dadurch erklären, dass dies ganz früher aufgrund des leichten Schlafs für Babys eine höhere Überlebenschance sicherte, da es auf diese Art ganz einfach bei Gefahr, aber auch dann, wenn es Hunger hatte, schneller aufwachte.
Außerdem, aber das dürfte wohl allen Eltern hinlänglich bekannt sein, schlafen Neugeborene insgesamt maximal 4 Stunden am Stück.
Fazit:
Auch die Fähigkeit, mehrere Stunden am Stück zu schlafen, muss also erst gelernt werden.

Ein fester Schlafrhythmus muss sich bei Baby erst noch entwickeln

Mit ungefähr 4 -6 Wochen wird das Schlafverhalten allmählich regelmäßiger und das Baby beginnt, sich langsam auf einen Tag-Nacht-Rhythmus einzustellen. Zumeist schlafen Kinder in diesem Alter abends ungefähr zur gleichen Zeit ein und wachen nachts und morgens etwa um die gleiche Zeit auf. Auch ganz kleine Babys verfügen über eine gewisse, wenn auch beschränkte Fähigkeit, sich selbst zu beruhigen und selbstständig einzuschlafen. Zum Beispiel, indem sie an ihren Händchen saugen, sich an ein Kissen oder eine Decke kuscheln oder sich räkeln. Diese Fähigkeit entwickelt sich in den ersten Lebensmonaten stetig weiter. Sie ist aber auch von Kind zu Kind unterschiedlich ausgeprägt und hängt vom individuellen Entwicklungsstand, der Persönlichkeit des Kindes sowie vom Verhalten der Eltern ab.

Einigen allerdings gelingt dies noch nicht. Sie möchten beruhigt, geschunkelt und betüddelt werden – auch zu Zeiten, in denen Mama und Papa eigentlich den so wohlverdienten Schlaf bräuchten. In genau diesen Situationen werden alle möglichen Hilfsmittel wie Stillen, erneutes Fläschchen geben, Auf- und Ablaufen oder stundenlanges „auf dem Pezziball hopsen“ ausprobiert.

Aber was ist zu tun, wenn Eure Nerven blank liegen, der Arm nicht mehr tragen kann und Ihr Euch einfach nur noch hinlegen und schlafen möchtet…?

Die swing2sleep Federwiege kann Euer Baby auf sanfte Weise dabei unterstützen, regelmäßig in den Schlaf zu finden. Sie wiegt und bewegt den Säugling stetig und beruhigend, sodass er in nur kurzer Zeit selig schlummert. Babys Schlafbedarf kann endlich gestillt werden und auch Mama und Papa dürfen zur Ruhe kommen.

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