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Altersgerechtes Einschlafritual

Maik Schwede

Kleine Kinder brauchen altersgerechte Einschlafrituale! Das ist ganz wichtig für sie, denn es gibt ihnen Halt und Sicherheit im ansonsten leider oft unberechenbaren Leben der „Großen“. Gerade bei Kindern, die Schlafprobleme haben oder generell sehr sensibel sind, ist es wichtig, rechtzeitig entsprechende Schlafrituale einzuführen. Doch was genau könnte das sein? Und was solltet ihr ansonsten noch beachten?

Warum ist das Schlafengehen so kritisch?

Einschlafrituale Baby

Wenn das Baby oder Kind ins Bett soll, bedeutet dies eine wenn auch kurze Trennung von Mama und Papa. Für viele Kinder ist das schwierig zu akzeptieren und zwar nicht nur als Baby, sondern auch noch viel später als Kleinkind. Es entstehen dabei Ängste vor dem Alleinsein und natürlich auch Ängste vor dem ausgeschlossen werden, schließlich könnte man ja etwas ganz Wichtiges verpassen. Deswegen kann es hilfreich sein, wenn das Kind schon von ganz klein auf daran gewöhnt wird, dass die Zeit vor dem Schlafengehen immer gleich gestaltet wird: mit einem altersgerechtem Einschlafritual.

Was genau ist ein Ritual?

Ein Ritual zeichnet sich dadurch aus, dass es immer und immer wiederkehrt. Ihr werdet schnell merken, wenn das Einführen des Rituals „gefruchtet“ hat – solltet ihr es einmal vergessen, wird euer Nachwuchs es garantiert lautstark einfordern. Das Ritual stellt für euer Kind eine berechenbare Konstante dar – es kann dann genau abschätzen, wann es ins Bett geht. Das ist viel einfacher zu verstehen, als wenn der Tag plötzlich und ganz abrupt beendet wäre. Euer Kind wird das Ritual lieben lernen und darauf bestehen, dass es auch so eingehalten wird. Für Kinder ist es nämlich immer sehr entspannend, genau zu wissen, was als nächstes kommt. Dadurch wird es ruhig und die Wahrscheinlichkeit, dass es gut schlafen kann, wird größer.

Was könnte denn ein altersgerechtes Einschlafritual sein?

Schlafritual bei Baby

Möglichkeiten gibt es hier natürlich jede Menge. Wichtig ist jedoch, dass dieses Ritual euer Kind nicht zu sehr aufkratzt. Wildes Spielen oder ausgelassenes Herumtoben kann nämlich bewirken, dass es nur noch wacher wird. Das Einschlafritual darf also durchaus etwas ruhigerer Natur sein. Ansonsten sollte das Ritual zum Alter des Kindes passend sein. Das Schlafritual sollte insgesamt nicht länger als eine halbe Stunde andauern und wo es beginnt, ist egal: im Bad, im Kinderzimmer oder im Wohnzimmer. Enden sollte das Ritual jedoch immer im Schlafzimmer des Kindes. Was nicht als Ritual geeignet ist, liegt auf der Hand: der Fernseher sollte mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen ausgeschaltet bleiben, bei ganz kleinen Kindern ohnehin am besten dauerhaft. Folgende Einschlafrituale haben sich schon bei vielen Babys und Kleinkindern bewährt:

  • Kuscheln, Stillen, gepuckt in der Federwiege schaukeln oder die Spieluhr aufziehen. Diese Einschlafrituale eignen sich gerade für die ganz Kleinen.
  • Gemeinsam ein Bilderbuch anschauen.
  • Eine Geschichte vorlesen. Vorlesen wirkt sich positiv auf die geistige Entwicklung deines Kindes aus, denn es regt die Fantasie an und fördert die Aussprache.
  • Etwas singen oder das Kind ein Hörspiel anhören lassen. Viele Kinder erinnern sich noch als Erwachsene an die Lieder, die ihnen vorgesungen wurden.
  • Ein nettes Ritual ist es auch, wenn das Kind sich abends vor dem Schlafengehen von all seinen Stofftieren und Puppen einzeln verabschiedet.
  • Oder ihr erzählt eurem Kind einfach, was ihr den Tag über so erlebt habt – auch wenn es eure Worte noch nicht versteht, mag es dennoch den Klang eurer Stimme und fühlt sich dadurch sicher und beruhigt.
  • Anhand dieses Videos erfährst du, wie eine Nachtroutine beispielsweise aussehen kann.

Notwendigkeiten der Körperhygiene als Schlafritual

Auch Zähneputzen, Waschen, Kämmen und Windelwechseln könnt ihr durchaus in das abendliche Ritual mit einbauen. Und das Umziehen: Babys brauchen eigentlich keinen Schlafanzug, sie könnten theoretisch genauso gut im Strampler schlafen gelegt werden. Dennoch ist das Anziehen des Schlafanzugs am Abend ein Ritual und zugleich ein klares Signal, dass es jetzt Zeit ist fürs Bett.

Ab wann kann man ein Schlafritual einführen?

Das geht tatsächlich schon sehr früh. Bereits mit 8 Wochen können Babys sich auf Einschlaf – Rituale einlassen und sich somit daran gewöhnen, dass es nun Zeit ist fürs Schlafengehen. Und noch etwas: Auch wenn ihr mal nicht zuhause seid, solltet ihr sofern es irgendwie geht, an den Schlafritualen festhalten. Auch das gibt eurem Baby oder Kleinkind in der gewohnten Umgebung Halt und Sicherheit.

Einschlafritual die swing2sleep

Unzählige Eltern haben uns davon berichtet, dass es ein sehr wirkungsvolles Einschlafritual gibt, gerade für Schreibabys. Sie legen ihre gepuckten Babys vor dem zu Bett gehen in die swing2sleep. Durch das sanfte Schaukeln und die Begrenzung in der Federwiege, fühlt sich das Baby wie zuvor im Mutterleib unheimlich geborgen und sicher. Babys stimmen sich so deutlich besser auf das Einschlafen ein. Möchtest auch du dieses wirkungsvolle Einschlafritual mit der swing2sleep testen, dann solltest du es jetzt ausprobieren.

swing2sleep

Als Elternteil fragst du dich nicht, nachdem Sinn deines Lebens. Du guckst ihm jeden Abend beim Schlafen zu. Das Team von swing2Sleep wünscht dir ruhige und erholsame Nächte.


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