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Die Atmung des Babys - Atempausen im Schlaf

Maik Schwede

Gerade Neugeborene verbringen im Durchschnitt 17 Stunden am Tag damit, zu schlafen. Für manche Eltern ist dies ein Anlass zur Sorge, da sie immer nicht genau wissen, ob ihr Baby eigentlich überhaupt noch atmet, wenn es mal eine längere Schlafphase hat und völlig ruhig da liegt. Dass Babys jedoch so viel schlafen, ist völlig normal. Im Schlaf verarbeiten sie die ganzen Eindrücke, die während des Wachseins auf sie einströmen. Außerdem lernen sie im Schlaf. Der Schlaf dient also durchaus auch der Entwicklung 

Baby schläft auf blauer Decke und hält Papas Finger

Atempausen oder Atemaussetzer – was tun? 

Eltern beobachten dabei auch, dass die Atmung ihres Säuglings immer mal wieder aussetzt. Diese Atempausen können immerhin bis zu 20 Sekunden lang sein. Man nennt das Ganze übrigens „periodische Atmung“. Dass Eltern schier das Herz stehen bleibt, wenn ihr Baby einfach aufhört zu atmen, ist verständlich. Aber keine Sorge: dies ist ein ganz normales Phänomen.  

Außerdem ist es völlig normal, dass das Baby eben nicht, so wie es Eltern am liebsten hätten oder erwarten, regelmäßig ein- und ausatmen, sondern dass auch immer wieder hastige Atemzüge auftreten. Von einer regelmäßigen Atmung kann also gerade im Schlaf meistens absolut nicht gesprochen werden. Allerdings kommt es dabei auch sehr darauf an, in welcher Schlafphase sich euer Baby gerade befindet – in der Tiefschlafphase atmet es anders als während der Traumphase.  

Worauf Eltern achten sollten? 

Wichtig dabei ist vor allem, dass das Baby nicht blau anläuft, fleckig wird oder besonders blass ist. Denn dann besteht ernsthafter Grund zur Sorge. Auch wenn eurer Baby mehrere Atemaussetzer nacheinander hat, die mehr als 15 Sekunden lang andauern, kann dies ein Anlass zur Sorge sein, genauso wie wenn es hyperventiliert und sich seine Muskulatur am Nacken dabei versteifen 

Babys, die zu warm eingepackt werden, fangen augenscheinlich an zu schwitzen und schnappen dann nach Luft.  

Wie kann man sich vergewissern, ob das Baby noch atmet? 

Wenn das Baby beängstigend leise ist beim Schlafen, fragt ihr euch vielleicht auch immer mal wieder, ob es eigentlich überhaupt noch atmet. Das Atmen ist nämlich tatsächlich nicht immer zu hörenIhr könnt das aber ganz einfach herausfinden – zum Beispiel, indem ihr einfach eure Hand auf Babys Brustkorb legt und die Auf- und Abbewegung erfühlt. Außerdem könnt ihr mit eurem Gesicht nahe an die Nase und den Mund eures Babys gehen, so dass ihr sein Atmen regelrecht spüren könnt.  

Was ist der Grund für das periodische Atmen? 

Da das Herz des Babys schneller schlägt als das von uns Erwachsenen, muss es deutlich öfter amten. Im Schlaf kann sich das schon mal anhören wie ein Schnauben, von einem pfeifenden Geräusch begleitetBabys müssen sich nach der langen Zeit der Schwangerschaft erst einmal an die neueReize gewöhnendie tagein, tagaus auf sie einprasseln. In der Schwangerschaft müssen Babys schließlich noch nicht selbständig atmen, da sie direkt durch die Nabelschnur mit Sauerstoff versorgt werden. Also müssen sie in gewisser Weise das Atmen erst noch „üben“. Außerdem wird nach der Geburt die Flüssigkeit, die sich noch in der Lunge befindet, abgebautDie auffälligen Geräusche, die das Baby während des Atmens macht, können nämlich genau daran liegen - am restlichen Fruchtwasser in der Lunge.  

Wie sich die Atmung des Babys im Laufe der Zeit verändert 

Die Atmung eures Babys verändert sich nach und nach. In den ersten Monaten seines Lebens atmet ein Säugling etwa 30 – 60 Male pro Minute, als Kleinkind hingegen atmet es dann nur noch 20 bis 30 Mal pro MinuteAb einem Alter von etwa 6 Monaten nimmt das periodische Atmen deutlich ab.  

Also: wenn euer Baby völlig ruhig daliegt und schläft, besteht in der Regel genauso wenig Grund zur Sorge wie dann, wenn es immer mal wieder Atemaussetzer hat, seufzt oder lauter atmet. Das ist völlig normal und gibt sich im Laufe der nächsten Monate. 

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Das Team von swing2sleep wünscht allen Familien von ganzem Herzen, einen gesunden Schlaf.


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