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7 wichtige Fakten rund um die Geburt

Maik Schwede

In diesem Artikel möchten wir dich über die sieben wichtigsten Fakten rund um die Geburt informieren. Als werdende Mutter kann es sich als überaus sinnvoll erweisen, wenn man sich mit diesen Themen schon einmal, vor der Geburt seines Kindes, auseinandergesetzt hat. 
Hochschwangere Frau im Krankenhaus
  • Wie ist das mit dem Damm?

    Dass der Damm während der Geburt reißen kann, hast du vermutlich schon gehört. Eigentlich ist das auch verständlich, denn wenn das Köpfchen deines Babys heraustritt, wird die Scheide ziemlich schnell ziemlich extrem gedehnt. Für den Bereich zwischen After und Scheideneingang – den Damm bedeutet das eine extreme Belastung. Es kann dabei leider meist nicht verhindert werden, dass der Dam reißt 

    Es gibt dabei eine Unterteilung in verschiedene Grade: der Grad 1 ist ein eher kleiner Riss, beim Riss vierten Grades reißt der gesamte Bereich bis hin zum After auf. Manchmal reißt das Gewebe auch seitlich ein. Ein größerer Riss muss nach der Entbindung genäht werden aber keine Sorge: das Einreißen spürst du nicht, weil der Wehen- und Geburtsschmerz überwiegt und das Nähen spürst du deswegen nicht, weil du vorher mit einer Spritze lokal betäubt wirst.  

    Vorbeugen kann man den Dammriss zum Teil mit einer Damm-Massage, die du regelmäßig bereits ein paar Wochen vor der Geburt vornimmst. Außerdem können Arzt oder Hebamme vielleicht den Damm während der Geburt etwas unterstützen.  

    Manchmal aber ist es auch notwendig, dass der Arzt mit der Schere nachhilft. Manchmal ist ein gezielter Schnitt nämlich besser als ein unkontrollierter Riss.  

    • Brauchman vor der Geburt einen Einlauf? 

      In vielen Krankenhäusern wird der Einlauf nach wie vor vorsorglich vorgenommen. Das hat den eindeutigen Vorteil, dass du dir beim Pressen später bei der Geburt keinerlei Sorgen zu machen brauchst, ob dir nicht womöglich ein Malheur passiert. Denn du musst während der Presswehen wirklich sehr, sehr stark pressen – ganz ähnlich wie wenn du Verstopfung hättest. Ist der Darm nicht leer, wird vielleicht während der Wehe der Darminhalt austreten. Genau das kannst du dir ersparen, wenn rechtzeitig ein Einlauf gemach wird. Dies ist weder schmerzhaft noch unangenehm – auf jeden Fall also eine Option, die du überdenken solltest.  

      • Was passiert mit deinem Bauch nach der Geburt?

      Schwangere Frau hält ihren Babybauch

      Vielen ist das leider nicht bewusst: selbst wenn das Baby das Licht der Welt erblickt hat und der Bauch demzufolge nun „leer“ ist, ist er deswegen keinesfalls verschwunden. Wie sollte er auch? Ganz so elastisch ist die Haut schließlich auch wieder nicht. Klar wird sich dein Bauch zurückbilden, aber das dauert eine ganze Weile. Man sagt sogar, es dauert 9 Monate, bis das Baby fertig ist und ebenfalls 9 Monate, bis sich alles wieder komplett zurückgebildet hat. Außerdem geht es dabei ja nicht nur um die Haut: auch die Gebärmutter hat sich im Lauf der Schwangerschaft um das 20-fache gedehnt und muss sich nun erst nach und nach wieder zurückbilden. Von heute auf morgen ist das freilich nicht möglich – gut Ding will Weile haben! Also sei geduldig mit dir. Wenn du nach der Geburt so aussiehst wie im 6. Monat ist das vielleicht ein bisschen frustrierend, aber eben auch ganz normal 

      • Tut stillen weh?

      Mutter stillt Baby

      Grundsätzlich sollte das Stillen natürlich nicht schmerzhaft sein, immerhin ist es die natürlichste Sache der Welt. Aber in der Praxis sieht es doch ein wenig anders aus. Aber keine Sorge, auch daran wirst du dich schnell gewöhnen. Gleich am Anfang sorgt das Saugen deines Babys dafür, dass sich die Gebärmutter zurückbildet. Und genau das kann ziemlich schmerzhaft sein - ein ganz ähnlicher Schmerz wie Wehen. Nach der Geburt ist die Sache mit den Schmerzen also leider noch nicht ganz vorbei. Wenn du aber dein Baby in den Armen hältst, ist dieser Schmerz nun wirklich erträglich. Außerdem sind die Brustwarzen vor allem beim ersten Kind sehr empfindlich. Das kann ganz schön anstrengend sein, gibt sich aber auch mit der Zeit.  

      • Der Baby Blues

      Mutter stillt Säugling nach der Geburt

        So schön man sich die ersten Tage und Wochen mit dem Baby vorstellt, so schnell kann es einem auch passieren, dass die Realität hier einem einen Strich durch die Rechnung macht. Denn viele Mütter fühlen sich nach der Geburt so gar nicht glücklich und berauscht, wie man das annehmen sollte, sondern vielmehr völlig frustriert, traurig und reizbar. Aber keine Sorge! Auch das ist ein ganz normales Phänomen, genannt Baby Blues oder korrekter: Wochenbett-Depressionen. Woran das liegt, ist schnell erklärt: Wenn das Baby geboren wird, gibt es für die Mutter einen regelrechten Hormon-Sturz. Das wiederum führt zu massiven Stimmungsschwankungen, mit denen schlechte Laune und leichte Depressionen einhergehen. Allerdings sollte sich diese nach wenigen Wochen wieder regulieren. Wenn nicht, sollte der Arzt befragt werden, denn immerhin leiden 10% aller jungen Mütter auch längere Zeit über eine Depression nach der Schwangerschaft – und dann könnte es schwierig werden.  

        • Wie ist das mit dem Geschlechtsverkehr? 

          Die Vagina weitet sich während der Geburt ziemlich aus – sie wird extrem gedehnt, wenn das Baby hindurch“rutscht“. Viele Eltern machen sich Sorgen um das danach folgende Geschlechtsleben. Das aber zu Unrecht, denn alles, was gedehnt wird, bildet sich danach zumindest weitestgehend zurück. Der Sex kann also nach der Entbindung wieder genauso viel Spaß machen wie vorher. Allerdings kann es sein, dass die Mutter in den ersten Wochen nach der Geburt zum einen keinerlei Lust darauf verspürt und zum anderen Angst hat aufgrund des Dammrisses. Aber auch hier gilt: Geduld! Die Zeit heilt alle Wunden. Sonst hätten schließlich alle Eltern nur ein Kind – und das ist ja glücklicherweise nicht der Fall.  

          • Der Beckenboden

          Der Beckenboden der Frau leidet extrem unter der Geburt. Deswegen ist es wirklich wichtig, dass du etwa 4 Wochen nach der Entbindung mit der Rückbildung beginnstdenn sonst riskierst du eine dauerhafte Harninkontinenz. Und wer würde das schon wollen? Es ist aber normal, dass du in den ersten Wochen nach der Geburt beim Niesen oder Husten ein paar Tropfen Urin verlierst. Du solltest also immer eine Binde tragen.  

          • Wie ist damit dem Wochenfluss? 

            Die Phase des Wochenbetts dauert ca. 6 Wochen nach der Entbindung an. Und genau so lange dauert auch der Wochenfluss – das heißt, dass du in dieser Zeit verstärkt Ausfluss haben wirst, weil sich die Gebärmutter zurückbildet. Als sich die Plazenta von der Gebärmutter abgelöst hat, entstand eine Wunde und die muss zuerst heilen. Dabei kommt es zum Austritt eines blutigen und unangenehm reichenden Wundsekrets, genannt Wochenfluss.  

            Du siehst also: neben den wunderbaren Seiten gibt es auch ein paar weniger angenehme Aspekte beim Gebären. Aber wenn du über alles informiert bist, lässt es sich in jedem Fall besser damit umgehen. Und: du bist nicht die einzige, die nach der Geburt unter Baby Blues oder einem noch etwas „ausgeleierten“ Bauch leidet. Zwar ein schwacher Trost, aber immerhin. Aber, hey! Dafür hast du jetzt ein Baby und ein neuer, ganz wunderbarer Lebensabschnitt beginnt.  

            Unter der Geburt, leisten werdende Mütter unglaubliches, sie schenken Leben. Die Entbindung ist ein sehr kraftvoller und intensiv belastender Akt für Körper und Geist. Natürlich braucht es nach einer anstrengenden Geburt Zeit, damit der Körper sich erholen und regenerieren kann. Das ist nicht immer einfach, da das Neugeborene auch die Geburt verarbeiten muss und eine gewisse Zeit braucht in der Welt anzukommen. 

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