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Federwiege oder Babybalkon – Beistellbett

Maik Schwede

Die Frage stellt sich sicherlich vielen Eltern: Ist nun ein so genanntes Beistellbett die sinnvollere Anschaffung oder doch eher eine Federwiege?
So genau kann man das nicht sagen – schon gar nicht im Voraus, wenn man nicht weiß, ob das Baby ein guter oder eher schlechter Schläfer ist oder wieviel es schreit.
Zuerst einmal schauen wir uns doch die beiden ziemlich unterschiedlichen Schlafstätten für das Baby genauer an.
Baby steht im Kinderbett Mutter sitzt daneben und schläft

1. Das Beistellbett

Im Grunde genommen ist ein Beistellbett (Babybalkon) eine überaus praktische Angelegenheit, da er einfach an das Erwachsenenbett angebracht wird und somit sozusagen eine Erweiterung des Elternbetts darstellt. Das Baby ist somit bei euch im Bett und andererseits auch wieder nicht. Wer stillt, profitiert erst recht davon, da die Mutter nicht mal mehr aufzustehen braucht, sondern das Baby quasi einfach zu sich herziehen kann. Problemlos kann mit dem Baby auch dann noch Körperkontakt gehalten werden, wenn es wieder im Bettchen liegt. Zum Beispiel, indem ihr einen Arm um es legt.
Diesbezüglich ist der Babybalkon sicher eine bessere Lösung als ein extra Bettchen, ein Stubenwagen oder eine Wiege, in der sich das Baby schnell alleine fühlt.
Die Sorge, dass ihr das Baby beim Schlafen möglicherweise erdrücken könntet oder die Sorge, dass es deswegen am plötzlichen Säuglingstod stirbt, ist bei einem Babybalkon also eher unbegründet. Ihr habt es immer in eurer Nähe und habt dennoch genügend Platz für euch selbst. Allerdings ist der Babybalkon, was den Platz anbetrifft, begrenzt. Und schlechte Schläfer vermissen möglicherweise den Körperkontakt oder das Schaukeln – alles hat seine Vor- und Nachteile.

2. Die Federwiege

Eine Federwiege ist insofern überhaupt nicht mit dem Babybalkon zu vergleichen, weil das Baby hierin separat schläft und eben nicht direkt an Eurem Bett. Dafür ist die Federwiege eine äußerst hilfreiche Angelegenheit, wenn ihr ein Baby habt, welches schlecht einschläft, viel schreit oder an den so genannten „Dreimonatskoliken“ leidet, bei denen man heute davon ausgeht, dass es sich dabei vielmehr um Anpassungsschwierigkeiten handelt. Solche Babys sind oft sehr sensibel und vermissen die Geborgenheit im Bauch der Mutter, das sanfte Wiegen und die angenehme Enge, die Begrenzung. Das bedeutet, dass gerade diese Babys in einer Hängewiege deutlich besser schlafen, weil all das hier gegeben ist und sie angenehm an die Zeit während der Schwangerschaft zurückerinnert.

Schaukeln, das lieben eigentlich alle Babys, es ist angenehm und wirkt einschläfernd.

Der Vorteil bei der swing2sleep Federwiege ist darüber hinaus, dass diese nicht immer wieder von Hand angeschaukelt werden muss, sondern dank des zwischengeschalteten Motors ganz von alleine schwingt – so lange ihr mögt und in genau dem Rhythmus, der eurem Baby am besten behagt.

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Daher sind gerade stressgeplagte Eltern mit Babys, die viel schreien und schlecht schlafen, mit einer Federwiege möglicherweise besser beraten.

Herzlichst

Kerstin & Maik Schwede


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2 Kommentare

  • snjezana

    Feb 20, 2019

    eine super sache für schreibabys oder auch einfach nur babys die nicht alleine schlafen mögen. mein baby schläft tagsüber länger, wenn er in der federwiege ist. für alle die sorge haben, dass das baby sich daran gewöhnt. die wiege einfach nach einiger zeit ausschalten, wenn das baby fest schläft. es funktioniert trotzdem!

  • Ebru Engel

    Feb 20, 2019

    Liebe Familie Schwede,
    vorab einen riesigen Dank für diese tolle Erfindung!
    Unser kleiner Sohnemann ist im August geboren. Leider hat er bereits im Krankenhaus angefangen zu schreien. Er konnte einfach nicht zur Ruhe kommen und schlafen. Daheim angekommen ging es dann weiter. Herumtragen, wiegen, pucken … sobald wir ihn hingelegt haben, ging es wieder los. Er schlief auch nicht im Kinderwagen oder im Maxicosi im Auto. Ganz im Gegenteil schrie er, sobald wir ihn hineinlegten. Koliken und die ganzen neuen Eindrücke machten ihm zu schaffen. Wir waren am Ende mit unserem Latein. Eine Odyssee mit Hebammen, Ärzten, Osteopathen und Heilpraktikern brachte rein gar nichts. Die ersten 8 Wochen konnten wir nicht schlafen. An Haushalt oder Essen war nicht zu denken. Tagsüber schlief er, wenn überhaupt 15 Minuten am Stück, nachts habe ich ihn im Schaukelstuhl gewogen. So schlief er ein wenig und sobald er wach war, musste ich ihn stillen und beruhigen, bis er schaukelnd wieder einnickte, und so ging es stundenlang. Das ging auf Dauer natürlich nicht, mein Rücken machte da nicht mehr mit, und so recherchierte ich im Internet und stieß auf die elektrische Federwiege. Sofort bestellte ich sie und alles wurde besser. Tagsüber schläft unser Kleiner nun seelenruhig in der Wiege. Er ist viel ausgeglichener und lacht viel. Er ist nun endlich angekommen in der Welt und ist ein richtiger Sonnenschein. Nachts schläft er bei uns im Bett. Weil seine Blähungen ihn noch stören, wacht er häufiger auf und muss den fehlenden Schlaf teilweise tagsüber in der Wiege nachholen. Durch das Schaukeln wird er anscheinend von den Blähungen abgelenkt. Auf jeden Fall schläft er mittags 2 bis 3 Stunden, so dass ich den ganzen Haushalt und den fehlenden Schlaf selbst nachholen kann. Wir drei sind nun eine glückliche kleine Familie.

    Vielen, vielen Dank an Familie Schwede für die Wiege und eure tolle Beratung!


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