Schreien lassen entgegen der eigenen Intuition?

Schreien lassen entgegen der eigenen Intuition?
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Schreien lassen entgegen der eigenen Intuition?

Baby schreien lassen

Soll man ein Baby schreien lassen?

Darf man ein Baby schreien lassen?

Bei dem Thema sollte man sich zuerst einmal fragen:

Wer bestimmt das mit dem „sollen“ und „dürfen“ eigentlich? Richtig – ihr, die Eltern.

Das heißt im Klartext, dass ihr „entscheiden“ dürft, ob euer Baby liegen bleiben muss wenn es schreit oder hochgenommen wird. Von dürfen kann hier aber eigentlich keine Rede sein – denn wer sollte das bitte festlegen wollen? Die Autorität habt ihr als Eltern – und nur ihr.

Ob eine Sache gut ist oder nicht, das ist eine andere Frage.

Tatsache ist aber auch, dass Eltern in der Regel ein sehr gutes Gespür für ihr Baby und dessen Bedürfnisse haben. Wenn also eine Tante oder irgendwer anders behauptet: „Du kannst dein Baby ruhig mal schreien lassen“ heißt das noch lange nicht, dass ihr das so machen sollt oder müsst.

Jede Mutter trägt ihr Baby 9 lange Monate in ihrem Bauch. Die Bindung wird in dieser Zeit überaus intensiv zu ihrem Sprössling, der da heranwächst. So weiß eine Mutter meistens auch intuitiv sehr gut, was für ihr Baby das Beste ist.

Welche Mutter kennt das nicht: das Baby weint und sie empfindet dabei fast schon selber einen Schmerz?

Dazu kommt das sofortige Bedürfnis, das Baby hochzunehmen und zu trösten. Welche Mutter könnte es sich in aller Seelenruhe anhören, wenn ihr Baby vor Kummer, Schmerz oder Sorge schreit? Wohl die wenigsten und das ist auch gut so. Also hat die Natur es doch auch schon ganz gut eingerichtet, dass Mütter normalerweise auf das Rufen ihres Säuglings prompt reagieren. Und zwar indem sie hingehen und es hochnehmen, umhertragen, schaukeln, ihm etwas vorsingen. Ihm zeigen, dass es nicht alleine ist und dass es keine Angst zu haben braucht. Das ist der ganz normale Mutterinstinkt.

Schreien lassen, das macht „man“ eigentlich heutzutage nicht mehr. Aber auch hier gibt es logischerweise keine Verallgemeinerung, Denn in manchen Fällen mag es wohl doch besser sein, wenn ihr das Baby mal kurz sich selber überlasst, wenn es weint. Und zwar genau dann, wenn ihr mit euren Nerven am Ende seid. Wenn ihr das Gefühl habt, ihr würdet euren Zwerg am liebsten an die Wand klatschen. Dann ist es aber rein aus Schutz vor euch selbst und definitiv das Beste für euer Baby, wenn ihr ein paar Minuten lang auf Abstand geht. Es ist übrigens menschlich, dass auch Mütter solche Gefühle ihrem Baby gegenüber haben, wenn sie am Ende ihrer Kräfte sind. Ihr braucht euch deswegen also nicht schlecht zu fühlen.

Nur: euer Baby solltet ihr in dem Fall dann doch lieber in der Federwiege oder dem Papa überlassen. Umgekehrt gilt das natürlich auch für die Papas!

Also: lasst euch nicht einschüchtern von irgendwelchen „ihr müsst“ „ihr dürft“ oder „ihr dürft nicht“.

Ihr seid die Eltern, ihr bestimmt. So einfach ist das.

Dieser Beitrag ist mal wieder der Facebookgruppe Schreibabys gewidmet.  Aus dieser entstand die Idee dazu.

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Dein Maik Schwede

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