Schreibabys – warum Babys weinen

Schreibabys – warum Babys weinen
4.6 (91.43%) 7 Bewertung[en]

Schreibabys warum Babys weinen

In dieser Videoreihe erfährst Du im Gespräch mit Ruth Priese, Leiterin der Ambulanz für unruhige Babys und Maria Thom, was es noch für Gründe neben Hunger und voller Windel geben kann, wenn ein Baby viel weint.

 

Schreibabys – warum Babys weinen

 

Viele Ammenmärchen gibt es rund um das Thema “Babys verwöhnen”. Dazu hat Maria Thorm (Time for Healing) die Expertin Ruth Priese (http://www.RuthPriese.de) befragt, wie ihre Erfahrungen sind.

Kann man Babys verwöhnen?

Hast du dich auch schon mal gefragt, ob du dein Baby verwöhnst? Und hast du dabei vielleicht sogar ein schlechtes Gewissen? Klar, dass die Frage bei jungen Eltern immer mal wieder auftaucht. Entweder, weil man sich von anderen zum wiederholten Mal anhören muss „du verwöhnst doch dein Baby!“ Oder einfach weil man selber unsicher ist.

Jetzt kommt die große Frage: warum eigentlich? Warum haben so viele Eltern ein Problem und wollen ihr Baby keinesfalls verwöhnen? Und, noch wichtiger: Kann man ein Baby überhaupt verwöhnen? Auf all das gehen wir in diesem Artikel genauer ein : Die „Du verwöhnst Dein Baby-Theorie“

Menschenbabys werden unreif geboren

Es gibt dabei einen interessanten Denkansatz. Wenn man sich vor Augen hält, dass menschliche Babys im Vergleich zu anderen Säugetieren, wozu wir nun mal auch gehören, eigentlich viel zu früh geboren werden, wird einiges klarer. Nehmen wir beispielweise das Kalb oder das Fohlen: sie werden erst dann geboren, wenn sie schon laufen können und somit viel weniger auf die Hilfe ihrer Mama angewiesen sind als ein neugeborenes Menschenbaby das ist. Es stimmt: im Grunde genommen kommen Menschenbabys ganze 9 Monate zu früh auf die Welt – eine lange Zeit, in der sie eigentlich noch in den Bauch der Mutter gehört hätten, streng genommen. Das ist aber eben nun mal nicht der Fall. Also rechnen wir doch mal spaßeshalber diese Zeitspanne einfach noch mal als eine Art „Nach“-Schwangerschaft obendrauf. Dann sieht die Sache nämlich schon ganz anders aus. Oder würde irgendjemandem einfallen zu behaupten, ein Baby würde im Mutterleib verwöhnt werden, weil es dort tun und lassen kann was es will? Weil es rund um die Uhr zu essen bekommt und nach seinem eigenen Rhythmus schläft? Weil es permanent Kontakt zu Mamas Körper hat? Ganz sicher würde keiner auf diese absurde Idee kommen.

Was ist wichtig in den ersten Lebensmonaten?

Daraus ergibt sich dann eine ganz andere Situation und die Frage ist dabei grundsätzlich: Was ist denn eigentlich wichtig für ein Baby in den ersten Lebens Monaten? Hebammen sehen das so: Neben den absoluten Grundbedürfnissen, die jeder Mensch hat, nämlich schlafen und essen ist gerade bei Neugeborenen und Babys im ersten Jahr wichtig, dass sie Urvertrauen aufbauen zu ihren Eltern, zu ihrer Umgebung und auch ein Vertrauen in sich selber bekommen. Dieses jedoch kann sich logischerweise nur dann entwickeln, wenn ihr als Eltern auf seine Bedürfnisse prompt reagiert. Die eindeutige Botschaft dabei an das Kind: „du schreist, also fehlt dir etwas. Ich bin zur Stelle und helfe dir – weil du wichtig bist“. Das Kind lernt ganz schnell, dass jemand da ist, der auf seinen Kummer und Schmerz reagiert. Es fühlt sich akzeptiert und „richtig“. Reagiert hingegen keiner, ist es logisch, dass Frust aufkommt. Baby macht dann nämlich die schmerzliche Erfahrung, dass es einfach keinen interessiert, wenn es sich schlecht fühlt. Und wie soll es dabei bitte in der großen, fremden, unüberschaubaren, beängstigenden Welt Vertrauen aufbauen? Es bekommt dabei dann leider viel zu schnell das Gefühl, dass es unwichtig wäre.

Also: Damit euer Baby das für sein späteres Leben so absolut wichtige und fundamentale Urvertrauen aufbauen kann, ist es wichtig, dass ihr auf seine Bedürfnisse hört und reagiert. Vergesst also die Sache mit dem Verwöhnen am besten ganz schnell wieder!

Ab wann kann man es denn verwöhnen?

Gegen Ende des ersten Lebensjahres allerdings ändert sich die Sache ein wenig. Eltern merken das recht schnell. Baby schreit dann nämlich nicht mehr ausschließlich, weil es wirklich Kummer hat und hilflos ist, sondern manchmal steckt jetzt tatsächlich auch ein bisschen List und Tücke dahinter. Es ist nämlich jetzt schon in der Lage, auszutesten, wie weit es gehen kann und wo die Grenzen sind. Lasst ihr ihm dann alles durchgehen, dann geht das schon viel eher in Richtung Verwöhnen.

Was ist überhaupt Verwöhnen?

Das ist die Frage. Wie, bitte, definiert man Verwöhnen? Einige Experten sind der Meinung, dass man sein Kind genau dann verwöhnt, wenn man ihm Dinge abnimmt, die es eigentlich schon gut selber machen könnte. Oder wenn man ihm einfach alles durchgehen lässt und ihm jeden Wunsch von den Augen abliest.

Eigentlich ist es erstaunlich und fast schon paradox, dass sich so viele Eltern ernsthaft darüber Sorgen machen, ihr wenige Wochen altes Kind möglicherweise zu verwöhnen. Dass sie es später tatsächlich tun, wenn es z.B. in die Schule kommt und sie ihm den Ranzen bis zum Klassenzimmer nachtragen, ist ihnen dann nicht mehr bewusst.

Baby rein ins Familienbett oder ins Schlafzimmer? Ja bitte!

Um noch mal auf Babys Grundbedürfnisse zurückzukommen: Babys brauchen Essen und Schlaf, das ist klar. Aber sie sind zugleich auch hungrig auf Nähe und auf Körperkontakt. Was ja auch nicht weiter verwundert, das waren sie schließlich in der Schwangerschaft auch. Das bedeutet also, wenn wir uns an den ersten Absatz erinnern, nämlich dass Menschenbabys viel zu unfertig geboren werden, in den ersten 9 Monaten geradezu süchtig sind nach Berührung und Kontakt. Baby mag es am liebsten haben, dass immer jemand da ist – in seiner unmittelbaren Nähe und am besten auch spürbar. Daraus ergibt sich logischerweise auch die Tatsache, dass es Babys gefällt, wenn sie im Elternschlafzimmer schlafen dürfen. Ob direkt bei euch im Bett oder in einem Extrabett bzw. einem Babybalkon, also einer Erweiterung des Bettes, das bleibt euch überlassen.

Hunger? Oder eher Hunger nach Nähe?

Im Übrigen muss ein Baby, was nachts weint, gar nicht immer die Brust bekommen. Manchmal reicht es nämlich auch schon aus, wenn es mit einer Hand sanft berührt wird – Körperkontakt!

Wenn Babys alleine sind oder sich alleine fühlen, haben sie Angst und fühlen sich unsicher. Und diese Angst sollte man seinem kleinen Baby natürlich wenn möglich nehmen.

Also, es kann  Entwarnung gegeben werden: wenn ihr euer Baby viel umhertragt, wenn ihr auf sein Weinen prompt reagiert, dann verwöhnt ihr es nicht, ganz im Gegenteil. Dann macht ihr es genau richtig, weil ihr wollt, dass es eine gesundes Urvertrauen und Selbstvertrauen entwickelt und zu einem tollen, netten und selbstbewussten kleinen Menschen heranreift.

Über Das Kapitel Verwöhnen könnt ihr aber später gerne noch mal nachdenken. Im ersten Lebensjahr jedoch sollte es wirklich kein Thema sein.

Schreibaby – Hilfe was soll ich Tun ?

Schreibaby – was kann ich tun?

Das Baby ist frisch gewickelt, gefüttert, es friert nicht, es hat Hautkontakt zu Mama oder Papa, es wird getragen. Und dennoch kann es einfach nicht aufhören zu schreien.

Schnell drängt sich der Gedanke auf „bin ich vielleicht eine schlechte Mutter? Wenn ich es noch nicht mal schaffe, mein eigenes Baby zu beruhigen?“

Keine Sorge – darüber brauchst du dir nun wirklich keine Gedanken zu machen. Die Tatsache, ob du nun eine gute Mutter bist, lässt sich nämlich garantiert nicht daran festmachen, ob es dir nun regelmäßig gelingt, dein Baby zu beruhigen oder nicht. Im zukünftigen Leben deines Kindes wird es noch jede Menge Situationen geben, die du meistern musst und bei denen du „unter Beweis“ stellen kannst, dass du eine gute Mutter bist. Mal ganz davon abgesehen: Perfekt ist sowieso keiner. Auch nicht bei der Erziehung.

Dein Kind schreit – dafür kannst du aber nichts. Auch nicht dafür, dass es sich partout nicht beruhigen will! Viel wichtiger: Ursachen finden und dem Baby helfen.

Dem Baby zuhören!

Man geht davon aus, dass das Baby wirklich niemals grundlos weint. Und schon gar nicht, um euch, seine Eltern, zu ärgern. Irgendetwas ist nicht so, wie es sein sollte, wenn Baby weint – und natürlich kann das auch etwas sein, auf das Ihr als Eltern im Traum nicht kommen würdet. Gerade Schreibabys sind nämlich häufig echte Sensibelchen, die schon auf kleine Veränderungen äußerst empfindlich und mit Geschrei reagieren. Sie spüren auch ganz genau, wenn ihr schlechte Laune habt oder gereizt seid.

Babys, die weinen, wollen ihren Eltern etwas mitteilen – die Frage ist eben nur, was. Also ist die große Frage: was will Baby mir sagen?

Andererseits, denkt mal an euch selber: manchmal reicht es schon, wenn ihr Kummer habt und irgendjemand hört euch einfach nur zu. Auch wenn er euch dabei gar nicht wirklich helfen kann. Und genau so geht es eurem Baby! Zuhören und da sein reicht oftmals schon aus.

Wie kann ich einem weinenden Baby zuhören?

Auf jeden Fall schon mal nicht dann, wenn du selber völlig gestresst bist und am Ende mit den Nerven. Um Baby „zuzuhören“, solltest auch du (oder alternativ dein Partner) geerdet und ausgeruht sein. Du brauchst dafür nämlich auch Kraft und Ruhe.

Daher solltet ihr herausfinden, was genau euch dazu verhilft, zur Ruhe zu kommen. Der Akku ist meistens leer, wenn man ein Schreibaby hat und alles andere zu kurz kommt.

Ganz wichtig: Ihr müsst auch mal an euch selber denken. Nur wenn ihr mit euch im Reinen seid und nicht völlig übermüdet oder halb ausgehungert, seid ihr in der Lage, euch in euer Baby hineinzuversetzen und es ernst zu nehmen, es zu trösten bzw. Verständnis für es aufzubringen.

Manche Eltern müssen das erst lernen: dass sie sich nicht nur ums Baby kümmern, sondern auch um sich selber. Um ein kleines Baby während der schlimmsten Schreiphasen zu begleiten, müsst ihr als Eltern lernen, die Aufmerksamkeit auf beides zu richten. Auf das Baby und auf euch.

Viele Eltern verschmelzen regelrecht mit ihrem Baby und in ihrem Kummer und nehmen sich selber gar nicht mehr wahr. Ein fataler Fehler! 

Was kann helfen in Zeiten besonderen Stresses?

  • Tiefes durchamten – versuche es mal mit der Bauchatmung
  • Versuche, deine Beine zu spüren, die fest auf dem Boden stehen
  • Versuche, bei dir zu bleiben und dich zu „erden“
  • Die Energie nicht nur aufs Baby richten, sondern auch auf dich selber!

Individuelle Möglichkeiten, um wieder Kraft zu sammeln, sind z.B. ein entspannendes Bad, ein Spaziergang, ein ruhiges Essen, ein gutes Buch lesen, ein Plausch mit der Freundin… je nachdem, was du wie einrichten kannst. 

Zu hohe Erwartungen!

Leider sind die Erwartungen heutzutage an junge Eltern viel zu hoch. Alles muss funktionieren, denn ansonsten würde der Traum von der glücklichen Familie ja wie eine Seifenblase zerplatzen. Lass dich davon nicht beeinflussen! Andere Familien haben nämlich auch ihre Probleme.

Die Erwartungen, die andere an euch haben, brauchen euch im Grunde genommen ohnehin nicht zu interessieren. Und welche Erwartungen ihr an euch als Familie habt, das liegt ganz bei Euch. Wenn der Haushalt mal nicht perfekt ist und ihr nachmittags immer noch im Schlafanzug seid – das geht vorüber und ist auch nicht weiter schlimm. Wichtig ist, dass ihr mit euch und dem Baby ins Reine kommt.

Ganz davon abgesehen ist es in der heutigen Gesellschaft eben leider auch ganz anders als früher: man geht stillschweigend davon aus, dass eine Mutter das mit dem Baby doch wohl locker alleine bewerkstelligen kann. Heute noch ist es in vielen Länder aber ganz anders: Kommt ein Baby, hilft die  ganze Familie mit. Das Baby wächst im richtig großen Familienverbund auf, in dem man sich gegenseitig unterstützt. Großfamilien sind gang und gebe und Mütter mit der Aufgabe der Erziehung deswegen auch nicht überfordert. Heute und hier in der westlichen Welt ist meistens tatsächlich allein die Mutter dafür verantwortlich, dass alles läuft. Und das obwohl sie Hilfe doch so dringend benötigen würde.

Hilfe annehmen

Damit ihr eine kleine Auszeit bekommt und wenigstens ein kleines bisschen Zeit für euch habt, solltet ihr wirklich Hilfe annehmen, wo immer es nur geht. Am besten wäre es, ihr hättet ein richtiges „Netzwerk“ an Helfern, auf die ihr bei Bedarf zurückgreifen könnt. Die Nachbarin will mal eine Runde mit dem Baby spazieren gehen? Oder einen Einkauf erledigen? Nur zu! Die Oma will ein Essen kochen? Aber gerne doch. Die Freundin bietet sich als Babysitter an? Warum nicht? Vielleicht gibt es ja auch eine Mutter mit Baby im gleichen Alter und man kann sich mal gegenseitig aushelfen. Wichtig: Lehnt die Hilfe, die man euch anbietet, nicht ab, sondern nehmt sie an, wann immer es geht! Alles allein schaffen zu wollen, ist ein schier unmögliches Vorhaben, welches euch nicht wirklich weiterbringt.

Wenn ihr also auch ein bisschen an euch denkt, seid ihr viel eher in der Lage, eurem Baby „zuzuhören“ und geduldig mit ihm umzugehen. Ihr seid dann besser dazu imstande, es zu begleiten während der Schrei-Phasen. Und darauf kommt es an!

Mit dem Baby Augenkontakt und Körperkontakt halten

Auch wenn ihr euer Baby für den Moment nicht beruhigen könnt: es hilft ihm trotzdem weiter, wenn ihr mit ihm Augenkontakt haltet und wenn es spürt, dass ihr da seid. Auch wenn es weiterhin schreit! Es spürt dann, und das ist ganz wichtig, dass es von euch ernst genommen wird und dass ihr es nicht alleine lasst mit seinem Kummer. Es reicht oft auch schon aus, wenn es nur eine Hand an seinem Köpfchen spürt – Hauptsache Berührung.

Wenn du jedoch wirklich ganz mit den Nerven am Ende bist, ist es allemal besser, wenn du dein Baby, wenn es schreit und schreit, erst mal weglegst, bevor du es beispielsweise schüttelst. Hilft alles nichts, dann solltest du eine Schreiambulanz besuchen. Dort hilft man euch als Eltern dabei, so stark zu werden, dass ihr in der Lage seid, euer Baby auch in schwierigen Phasen zu begleiten.

Es ist absolut keine Schande, wenn ihr euch dafür professionelle Hilfe holt!

Babys schreien lassen ?

 

 

Schreien lassen entgegen der eigenen Intuition?

Soll man ein Baby schreien lassen? Darf man ein Baby schreien lassen?

Bei dem Thema sollte man sich zuerst einmal fragen: Wer bestimmt das mit dem „sollen“ und „dürfen“ eigentlich? Richtig – ihr, die Eltern.

Das heißt im Klartext, dass ihr „entscheiden“ dürft, ob euer Baby liegen bleiben muss wenn es schreit oder hochgenommen wird. Von dürfen kann hier aber eigentlich keine Rede sein – denn wer sollte das bitte festlegen wollen? Die Autorität habt ihr als Eltern – und nur ihr. Ob eine Sache gut ist oder nicht, das ist eine andere Frage. Tatsache ist aber auch, dass Eltern in der Regel ein sehr gutes Gespür für ihr Baby und dessen Bedürfnisse haben. Wenn also eine Tante oder irgendwer anders behauptet: „Du kannst dein Baby ruhig mal schreien lassen“ heißt das noch lange nicht, dass ihr das so machen sollt oder müsst.

Jede Mutter trägt ihr Baby 9 lange Monate in ihrem Bauch. Die Bindung wird in dieser Zeit überaus intensiv zu ihrem Sprössling, der da heranwächst. So weiß eine Mutter meistens auch intuitiv sehr gut, was für ihr Baby das Beste ist. Welche Mutter kennt das nicht: das Baby weint und sie empfindet dabei fast schon selber einen Schmerz? Dazu kommt das sofortige Bedürfnis, das Baby hochzunehmen und zu trösten. Welche Mutter könnte es sich in aller Seelenruhe anhören, wenn ihr Baby vor Kummer, Schmerz oder Sorge schreit? Wohl die wenigsten und das ist auch gut so. Also hat die Natur es doch auch schon ganz gut eingerichtet, dass Mütter normalerweise auf das Rufen ihres Säuglings prompt reagieren. Und zwar indem sie hingehen und es hochnehmen, umhertragen, schaukeln, ihm etwas vorsingen. Ihm zeigen, dass es nicht alleine ist und dass es keine Angst zu haben braucht. Das ist der ganz normale Mutterinstinkt.

Schreien lassen, das macht „man“ eigentlich heutzutage nicht mehr. Aber auch hier gibt es logischerweise keine Verallgemeinerung, Denn in manchen Fällen mag es wohl doch besser sein, wenn ihr das Baby mal kurz sich selber überlasst, wenn es weint. Und zwar genau dann, wenn ihr mit euren Nerven am Ende seid. Wenn ihr das Gefühl habt, ihr würdet euren Zwerg am liebsten an die Wand klatschen. Dann ist es aber rein aus Schutz vor euch selbst und definitiv das Beste für euer Baby, wenn ihr ein paar Minuten lang auf Abstand geht. Es ist übrigens menschlich, dass auch Mütter solche Gefühle ihrem Baby gegenüber haben, wenn sie am Ende ihrer Kräfte sind. Ihr braucht euch deswegen also nicht schlecht zu fühlen. Nur: euer Baby solltet ihr in dem Fall dann doch lieber in der Wiege oder dem Papa überlassen. Umgekehrt gilt das natürlich auch für die Papas.

Also: lasst euch nicht einschüchtern von irgendwelchen „ihr müsst“ „ihr dürft“ oder „ihr dürft nicht“.

Ihr seid die Eltern, ihr bestimmt. So einfach ist das.

 

Wir hoffen Dir haben die Videos genau so gut gefallen wie uns :-).

Weitere Infos zum Thema Schreibaby findest Du in unserem kostenlosen Schreibaby Ratgeber

 

Für Dich war die Zeit mit einem Schreibaby die Stressigste im ganzen Leben oder ist es derzeit noch, so hinterlasse doch bitte ein Kommentar. Gerne mit Tipps und Ideen was Dir geholfen hat mit dem Stress, der Belastung klar zu kommen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

YouTube aktivieren?

Auf dieser Seite gibt es mind. ein YouTube Video. Cookies für diese Website wurden abgelehnt. Dadurch können keine YouTube Videos mehr angezeigt werden, weil YouTube ohne Cookies und Tracking Mechanismen nicht funktioniert. Willst du YouTube dennoch freischalten?

%d Bloggern gefällt das: