Das Baby schreit – und nun?

Das Baby schreit – und nun?
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Noch bis vor kurzem war man davon überzeugt, dass, wenn das Baby schreit, in den allermeisten Fällen Verdauungsprobleme und somit Bauchschmerzen dahinter stecken.

Das liegt möglicherweise auch daran, dass Babys, wenn sie sich ins Schreien so richtig hineinsteigern, die Beinchen anziehen und zugleich auch meistens einen ziemlich harten und aufgeblähten Bauch haben. Also liegt die Vermutung mit den Bauchschmerzen ja eigentlich auch nahe.

Genau deswegen sprach man, wenn das Baby schreit, auch häufig von den so genannten Drei- Monats-Koliken.

Bauchschmerzen sind meistens nicht die Ursache!

Heute jedoch weiß man es besser. Auch wenn der Bauch gewölbt ist und das Baby Schmerzen zu haben scheint, so ist man sich heute sicher, dass nur in 5% aller Fälle, in denen Baby schreit, auch wirklich Verdauungsprobleme dafür verantwortlich sind.

Die Kunst der Beruhigung liegt darin, frühzeitig das richtige Bedürfnis zu erkennen

In den anderen Fällen – der absolut größte Teil – liegen so genannte „Regulationsstörungen“ vor. Das bedeutet, dass das Baby sensibler ist als andere Babys und somit auf verschiedene Situationen nicht gelassen regieren kann, sondern eben schreit. Es hat quasi Anpassungsprobleme in der Welt der Erwachsenen.

Vermutlich liegen die Schreiattacken also gar nicht am Bäuchlein, welches schmerzt, sondern haben ihre Ursache ganz woanders. Aber nicht nur der Begriff Koliken ist hierbei irreführend, denn auch das mit den drei Monaten gilt als überholt. Während man früher vermutete, die Schreiattacken des Babys würden nach 3 Monaten – zumindest meistens – aufhören, weiß man heute, dass Babys, die unter Regulationsstörungen leiden – also Schreibabys – oft noch ein paar Monate länger von Schreiattacken geplagt sind.

Fazit: Wenn das Baby schreit, stecken in den allermeisten Fällen keine Schmerzen dahinter. Weder im Bauch noch sonst irgendwo. Durch das Schreien und das damit verbundene Verschlucken von Luft können sich aber zum ursprünglichen Schrei-Auslöser auch noch Bauchschmerzen hinzugesellen, die die Sache natürlich nicht besser machen.

Was kann helfen, wenn Baby schreit?

baby schreit immerDie meisten Eltern kennen das und können ein Lied davon singen: Wenn das Baby schreit, hilft eigentlich so gut wie gar nichts mehr. Eine Beruhigungsmethode nach der anderen wird ausprobiert und keine davon scheint wirklich zum Erfolg zu führen – nämlich dass das Baby sich dauerhaft beruhigt. Wenn man Autofahren, Singen, Schaukeln, Tragen und auch den „Fliegergriff“ versucht hat, bleibt man ratlos zurück. Was denn nun noch?

Hier gibt es 28 Tipps das Schreibaby zu beruhigen!

Genaugenommen ist dieses Vorgehen aber auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Denn das permanente Wechseln von „Beruhigungsstrategien“ führt beim ohnehin schon besonders sensiblen Schreikind nur dazu, dass es erst recht nicht zu Ruhe findet. Auch das eigentliche Problem wird dadurch nicht behoben. Oftmals ist es sogar so, dass, wenn die Eltern mit einer (weiteren) Beruhigungsmethode pausieren, das Baby nur noch mehr schreit als vorher.

Das Baby schreit – manchmal muss man das akzeptieren

In dem Fall – also wenn wirklich alles nicht mehr hilft – sollten Eltern vielmehr versuchen, das Schreien ihres Babys „auszuhalten“. Das ist leichter gesagt als getan – aber dennoch: Irgendwann ist mal der Punkt erreicht, wo man sich als Eltern eingestehen muss, dass das Baby schreit und dass leider auch keine noch so einfallsreiche Beruhigungsmethode irgendetwas etwas bewirkt.

Wenn Baby schreit, sollte man es natürlich trotzdem nicht sich selbst überlassen, ganz im Gegenteil: die Eltern sollen das Baby während der anstrengenden Schreiphasen sozusagen begleiten, es auf dem Arm haben (Babys sind Traglinge)  und ihm somit zeigen „wir sind für dich da“. Auch das sich eingestehen, dass man dem Baby im Moment gerade nicht helfen kann und dass dies aber keineswegs bedeutet, dass man als Eltern quasi unfähig ist, ist ausgesprochen wichtig.

Das Baby profitiert von der Erfahrung: Meine Eltern sind in kritischen Phasen für mich da, sie stehen mir bei und sorgen sich um mich. Und das ist das, was letztendlich zählt!

Also: Mit Frustration, negativen Gefühlen oder gar Selbstzweifeln auf das Schreien des Babys zu reagieren, ist der falsche Weg. Es geht darum, Babys Nöte zu erkennen, zu respektieren und die notwendige Empathie für das geplagte Schreikind aufzubringen. Nur so kann möglicherweise der Kreislauf irgendwann unterbrochen werden. Gerade hierfür hat sich in den l. 16 Jahren die swing2sleep bewährt.

Woran erkennt man eigentlich ein Schreibaby?

Das Baby schreit. Grundsätzlich ist das ja etwas ganz Normales und noch kein Grund, sich Sorgen zu machen. Denn dass Babys schreien, ist nur zu logisch – wie auch sonst sollten sie auf ihre Bedürfnisse, Schmerzen oder Nöte aufmerksamen machen? Gründe, um zu schreien, gibt es schließlich auch mehr als genug: Hunger, Durst, Kummer, Kälte, Wärme, volle Windeln, Langweile, Müdigkeit, Sehnsucht nach Mama oder Papa… etc. Das Baby schreit und die Eltern reagieren darauf, indem sie es hochnehmen, schaukeln, füttern oder was auch immer. Dabei macht Baby die für die Bindung so wichtige Erfahrung:

Es ist jemand für mich da, der sich um mich kümmert. Normalerweise hilft in dem Fall das Befriedigen von Babys Bedürfnis und es hört auf, zu schreien.

Nur ist es eben leider so, dass das eine Kind mehr, das andere hingegen deutlich weniger schreit. Wenn jedoch das Baby schreit und schreit und die Eltern mit keiner Beruhigungsmethode irgendeine Art von Erfolg haben, dann könnte es schon sein, dass es sich beim Baby um ein Schreibaby handelt. Es gibt dafür sogar eine Definition: Wenn das Baby über eine Zeitspanne von drei Wochen pro Woche an drei Tagen jeweils über drei Stunden schreit, dann ist es laut der „Dreierregel“ ein Schreibaby.

Ab wann wird das Schreibaby zum „Problem“?

Auch das kann man nicht so pauschal beantworten. Wenn das Baby schreit, ist bei den meisten Eltern irgendwann mal Schluss mit lustig. Sie verlieren ihre Nerven und sind kurz davor, das Baby mal kräftig durchzuschütteln oder gar Schlimmeres. Das ist verständlich und ganz normal. In die Tat umsetzen sollte man dieses Bedürfnis natürlich keinesfalls. Schütteln des Babys führt nämlich häufig zum so genannten Schütteltrauma, welches schlimme Folgen für das Baby haben kann. Um also einer möglichen Kurzschlussreaktion wenn Baby schreit vorzubeugen, ist es empfehlenswert, rechtzeitig professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Erste Anzeichen dafür sind Jähzorn, häufiges Anschreien des Partners oder das Gefühl, innerlich zu zerreißen. Oder wenn man völlig übermüdet und am Ende seiner Kräfte ist und deshalb dauerhaft kraftlos oder schlecht gelaunt ist.

Daher senden wir die swing2sleep  umgehend nach Eingang des Mietformulars zu !!!

Das Baby schreit – der Besuch einer Schrei-Ambulanz könnte helfen

Es gibt deutschlandweit mehrere so genannte Schrei-Ambulanzen, in denen Fachberater stressgeplagten Eltern schnell Hilfe anbieten. Peinlich sein muss einem das überhaupt nicht, denn mit einem Schreibaby als Kind ist man schließlich nicht alleine auf der Welt. Circa 5% aller Babys, so schätzt man, fallen in die Kategorie Schreibaby. Und dass die Eltern irgendwann mal am Ende ihrer Kräfte sind, wenn Baby schreit und schreit, ist eigentlich ganz normal.

Was passiert in der Schreiambulanz?

Daher lieber rechtzeitig eine Schreiambulanz aufsuchen, da betroffenen Eltern hier sehr häufig geholfen werden kann.

Hilft die swing2sleep bei einem Schreibaby?

 

Deine Schwede´s

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