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Bundesstiftung Frühe Hilfe

Maik Schwede

Wenn das Baby viel schreit, ist es für die Eltern eine echte Herausforderung. Vielleicht seid ihr ja in genau derselben Situation? Durchwachte Nächte und lange Abende mit einem schreienden Kind auf dem Arm können einem jegliche Kraft rauben – die man gerade jetzt in dieser anstrengenden Zeit eigentlich bräuchte. Und irgendwie muss der Haushalt ja auch noch geregelt werden. Wenn dann möglicherweise auch noch Geldsorgen oder Beziehungsprobleme hinzukommen, kann das schnell das Fass zum Überlaufen bringen – das Chaos ist vorprogrammiert 

Bevor ihr aber überhaupt nicht mehr weiter wisst, solltet ihr professionelle Hilfe annehmen. Möglichkeiten gibt es dafür jede Menge - eine davon wäre zum Beispiel das Netzwerk „Frühe Hilfe“, welches sich darauf spezialisiert hat, Eltern in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen.  

Frühe Hilfe – was verbirgt sich dahinter? 

Seit Anfang des Jahres 2018 übernimmt die Bundesstiftung Frühe Hilfe die Aufgabe, Familien mit Kindern vom Säuglingsalter bis zu 3 Jahren psychosozial zu unterstützen. Von der Bundesstiftung erhält „Frühe Hilfe“ hierfür jedes Jahr 52 Millionen Euro.  

Die Hilfsangebote der Frühen Hilfe sind regional verfügbar und zielen darauf ab, die Beziehung zwischen Eltern und Kind zu verbessern bzw. die Entwicklungsmöglichkeiten des Kindes gleich von Anfang an zu unterstützen. Vor allem richtet sich das Angebot an besonders belastete Familien 

Außerdem richtet sich die Frühe Hilfe auch an werdende Eltern und trägt mit ihrer Arbeit dazu bei, dass die Risiken für das Wohl und die Entwicklung des Kindes von Anfang an erkannt und reduziert werden. Eltern werden dabei in ihrer Beziehungs- und Erziehungsverantwortung unterstützt 

Die Kernidee dabei ist es, bereits bestehende Unterstützungsangebote miteinander zu verbinden – die Schwangerenberatung, diverse Unterstützungseinrichtungen für Familien, das Gesundheitswesen und die Kinderhilfe. Es soll sozusagen ein regelrechtes Netzwerk gebildet werden, bei dem alle Hilfsangebote miteinander vernetzt werden und Hand in Hand gehen und vor allem für denjenigen, der die Hilfe benötigt, verfügbar sind.  

Bundesstiftung Frühe Hilfe - kurzes Erklärvideo 

Wie genau sieht die Frühe Hilfe aus? 

De facto sieht die Frühe Hilfe meistens so aus, dass betroffene Eltern eine Kontaktadresse in ihrer Nähe suchen (das Netzwerk ist mittlerweile deutschlandweit ziemlich flächendeckend) und kontaktieren. Dann wird von darauf spezialisierten HebammenSozialpädagogen oder Kinderkrankenpflegern eine Beratung durchgeführt - die Mitarbeiter haben für alle Probleme ein offenes Ohr und kommen bei Bedarf in der Regel auch zu der Familie ins Haus.  

Sie informieren die Eltern, beraten, unterstützen sie in ihrem Alltag und vermitteln ihnen bei Bedarf weitere Beratungs- und Unterstützungsangebote. Das alles ganz individuell und auf den jeweiligen Bedarf der Familie zugeschnitten. Dieses Anbei ist kostenlos, schnell verfügbar, vertraulich und unbürokratisch.  

Bündnis gegen Schütteltrauma 

Dem angeschlossen und agierend im Auftrag des Bundesfamilienministeriums ist das Bündnis gegen Schütteltrauma – hiermit soll über die Gefahren aufgeklärt werden, die entstehen können, wenn überforderte Eltern ihr Baby schütteln. Dem Bündnis haben sich über 30 Verbände und Einrichtungen aus dem Gesundheitswesen angeschlossen 

Dieses Hilfsangebot hat also durchaus einen Sinn. Und: Wenn es diese Möglichkeit schon gibt, solltet ihr nicht davor zurückscheuen, dieses auch in Anspruch zu nehmen!  

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Das Konzept unsere Federwiege von swing2sleep ist vor 16 Jahren entstanden. Sie entlastet betroffene Eltern, bei denen das Baby unter Regulationsstörung leidet und lange exzessive Schreiphasen aufweist. Durch die sichere Begrenzung und das kontinuierliche auf- und abwippen können sich Babys deutlich leichter beruhigen und finden schneller in den Schlaf.


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