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Struktur im Baby-Alltag: Das A und O

Maik Schwede

Weniger Stress durch Struktur im Baby-Alltag

Wenn das Baby da ist, geht es drunter und drüber. Im Handumdrehen ist der Tag vorüber und du fragst dich: wo ist denn nur die Zeit geblieben? Und vor allem: was habe ich heute eigentlich gemacht? Klar, bis zu einem gewissen Grad mag das normal sein. Trotzdem: gerade Frauen, die vorher mit beiden Beinen im Berufsleben standen und noch dazu ein reges Freizeitleben hatten mit Sport und allem was dazugehört, tun sich besonders schwer damit, wenn dies alles auf einmal über den Haufen geworfen wird. Plötzlich nämlich ist das Baby da: es ist ab jetzt der Chef und ein selbstbesimmtes Leben ist somit quasi nicht mehr möglich. Da bleibt die Begeisterung für die neue Situationen schnell auf der Strecke - nachmittags noch im Schlafanzug, nichts Vernünftigeim Magen und der Haushalt liegt ebenfalls seit geraumer Zeit brach.  

Schnell hat Frau dann verständlicherweise das Gefühl, dass sie einfach null Komma nichts mehr auf die Reihe bekommt – und der Frust ist vorprogrammiert. Du fühlst dich nicht nur frustriert, sondern auch unfähig, isoliert, überfordert. Zugleich aber auch unterfordert! Denn mit dem bisherigen Beruf hat diese neue Aufgabe leider so gar nichts gemeinsam, ganz im Gegenteil 

Isolation und Frust in den ersten Wochen  

Noch schlimmer wird es für Mütter, die keine Großeltern in der Nähe haben und auch wenig soziale Kontakte mit anderen Müttern knüpfen konnten. Ist das Baby dann auch noch anstrengend, schreit viel oder lässt sich nicht ablegen, ist schnell Schluss mit lustig. Hinzu kommt, dass viele Eltern sich vorher nicht im Traum ausgemalt hätten, wie viel Zeit so ein Baby tatsächlich für sich beansprucht. Im Grunde genommen braucht es rund um die Uhr Aufmerksamkeit und Zuwendung. Und das zieht sich nicht nur über Wochen, sondern sogar über Monate hinweg.  

Das gesellschaftliche Bild heute verursacht einen hohen Druck 

Leider bekommen Mütter, die bisher im Beruf „ihren Mann“ standen, bei ihrer neuen Aufgabe nicht die geringste Anerkennung. Im Gegenteil: es wird von ihnen erwartet, dass sie so schnell wie möglich wieder arbeiten, dazu immer wie aus dem Ei gepellt aussehen und die Sache mit dem Kind natürlich wie nebenbei „wuppen“. Wenn das nur so einfach wäre!  

Experten empfehlen: Struktur muss in den Alltag! 

Genau deswegen ist es auch mit Baby wichtig, so schnell wie möglich wieder Struktur in den Tagesablauf zu bringen. Ein regelmäßiger Tagesablauf, das bedeutet Verlässlichkeit. Ganz davon abgesehen ist efrüher oder später auch positiv für das Kind, wenn es weiß, wann was an der Reihe ist: füttern, spielen, essen oder schlafen 

Es ist zwar leichter gesagt als getan, aber dringend zu empfehlen ist ein Tagesablauf, der immer nach einem ähnlichen Muster abläuft. Das Mittag- und Abendessen sollte es möglichst zur gleichen Zeit geben, einmal am Tag – mindestens - musst du unter die Leute. Auch wenn es sich dabei nur um einen kleinen Spaziergang mit Kinderwagen rund um den Häuserblock handelt! Besser als nichts. Auch der eine oder andere Termin zum Babyschwimmen, Pekip oder Babymassage ist wichtig, damit du unter die Leute kommst. Aber aufgepasst: nichts übertreiben, sonst könnte wiederum dein Baby schnell gestresst reagieren.  

Freiräume schaffen! 

Selbst wenn du nach Bedarf stillst: nicht jedes Mal, wenn dein Baby weint, hat es Hunger und muss deswegen auch nicht immer gleich die Brust angeboten bekommen. Wenn es möglich ist, pumpe die Milch auch mal ab und überlasse deinen Nachwuchs dem Papa – in den meisten Fällen klappt das nämlich ganz gut. Ganz davon abgesehen ist das eine prima Möglichkeit für den frischgebackenen Papa und das Baby, sich näher kennenzulernen. So hast du nämlich auch gleichzeitig ein bisschen Freiraum für dich. Das kann bekanntlich nie schaden.  

Also: auch wenn du in der ersten Zeit kein Licht am Horizont siehst – versuche, wenn dir das Chaos über den Kopf wächst, zumindest ein paar einfache Punkte täglich einzuhalten: eine Runde um den Block, eine warme Mahlzeit, einmal unter die Dusche etc.  

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Strukturen und Regeln erleichtern dir den Alltag in der ersten turbulenten Zeit. Alles andere ergibt sich dann nach und nach. 

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