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Schluckauf beim Baby: Was hilft?

Maik Schwede

Schon während der Schwangerschaft haben Babys immer mal wieder Schluckauf. Für die Schwangere bedeutet das, dass die ganze Bauchdecke wackelt. Es ist zweifellos total süß, wenn Baby sich schon so früh bemerkbar macht! Bereits Ungeborene ab der 22. Woche haben dabei einen Zwerchfellkrampf, der dazu führt, dass sie hicksen. Auch später, wenn das Baby geboren ist, hat es immer mal wieder Schluckauf. Was viele nicht wissen: Schluckauf hat eine wichtige FunktionGrund zur Sorge besteht nicht. 

Schluckauf beim Baby: ein ganz normaler Reflex des Zwerchfells 

Schluckauf entsteht dadurch, dass sich das Zwerchfell – zum Beispiel nach dem Trinken - zusammenzieht. Der Kehlkopfdeckel verschließt sich dadurch und die Luft kann nichmehr austreten. Der so genannte Reflux (der Rückfluss der Milch) wird dabei gestoppt. Trifft dann die vom Baby eingeatmete Luft auf die Kehldeckelbarriereentsteht das, was wir als Schluckauf kennen.  

Da es damit zuverlässig verhindert werden kann, dass die Milch aus Versehen in den Lungenflügel fließt, hat der Schluckauf gerade bei Neugeborenen eine wichtige Schutzbarriere.  

Friert dein Baby vielleicht? 

Es kann aber auch sein, dass dein Baby Schluckauf bekommt, weil ihm kalt ist. Ob dem wirklich so ist, kannst du ganz einfach herausfinden: Fühle an seinem Nacken. Ist dieser kühl, ist anzunehmen, dass dein Baby friertKalte Hände und Füße hingegen sind kein zuverlässiges Zeichen dafür, dass dem Baby kalt ist. 

Sitzendes Baby mit braunem Teddyanzug  

Friert dein Zwergsolltest du ihn schnell wärmen. Entweder, indem du ihn besser anziehst oder du wärmst ihn mit deiner Körperwärme auf.  

Was kann man eigentlich gegen hartnäckigen Schluckauf machen? 

Der Schluckauf gehört zu der Entwicklung eines Kindes dazu. Und wie gesagtes ist einfach niedlich anzusehen oder anzuhören, wenn Baby immer wieder hicksen muss. Das ist ganz normal, vor allem bei Babys, die erst wenige Wochen alt sind. Die Neigung zum Schluckauf nimmt mit zunehmendem Alter immer mehr ab. Wenn die Nerven des Zwerchfells dann komplett ausgebildet sind, tritt der Schluckauf nur noch sehr selten bis gar nicht mehr auf.  

Manche Kinder aber sind so sehr davon geplagt, dass die Eltern ihm am liebsten helfen würden. Nur wie? Als Erwachsener würde man in dem Fall so Tipps befolgen wie Erschrecken, Luftanhalten, Kopfstand machen oder ähnliches. Davon ist bei Babys aber in jedem Fall Abstand zu nehmen. Diese Methoden sind im zarten Alter allesamt tabu.  

Möglich ist aber Folgendes, bei Schluckauf beim Baby:

  1. Wenn dein Baby sehr vom Schluckauf geplagt wird, lege es über die Schulterso, wie wenn du es aufstoßen lassen würdest. Dann nämlich können überschüssige Luft und Gase aus dem Magen-Darm Trakt entweichenUnterstützend klopfst du ihm am besten leicht auf den Rücken.  
  2. Nimm dein Baby zwischendurch immer wieder hoch und blase ihm ganz sanft ins Gesicht. Dabei ändert es seine Atemfrequenz und möglicherweise entspannt sich dabei das Zwerchfell wieder. 
  3. Du kannst es aber auch einfach nochmal an die Brust anlegen (Stillen)Trinken hilft nämlich oftmals bei Schluckauf – simpel, aber effektiv 
  4. Oder du legst ihm einfach ein warmes Kirschkernsäckchen auf den Bauch. Auch das kann bei hartnäckigem Schluckauf hilfreich sein. 

Übrigens stört die Eltern so ein Schluckauf meistens mehr als das Baby. Viele Babys schlafen nämlich tief und fest und sind völlig unbeeindruckt davon, dass sie immer und immer wieder hicksen müssen. Die Sorge ist also tatsächlich unbegründet. 

Schluckauf kann, wenn er über eine längere Zeit andauert, richtig nervtötend werden. Das kann einem als Baby auch einmal die Laune verderben. Unsere Federwiege von swing2sleep, hebt trotz Schluckauf die Stimmung und dein Baby kann sich leichter entspannen und zur Ruhe finden.

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Dennoch Schluckauf ist bei Babys etwas ganz normales  


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