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Schlafhygiene bei Babys: Der Schlüssel zu einem guten Schlaf

Maik Schwede

Wer sich mit dem Thema Schlaf etwas näher auseinandersetzt, stolpert möglicherweise früher oder später über den Begriff „Schlafhygiene“. Doch was genau versteht man darunter? Ist damit möglicherweise gemeint, dass man sich vor dem Zubettgehen wäscht und die Zähne putzt? Nicht ganz. Was es damit auf sich hat und wozu es gut sein soll, das erfahrt ihr im folgenden Artikel. 

Schlafhygiene – der Schlüssel zu einem guten Schlaf 

Unter Schlafhygiene – und das gilt übrigens nicht nur für Babys, sondern genauso auch für Erwachsene, die Probleme haben mit dem Schlafen – versteht man alles, was immer wiederkehrt und uns in Bezug auf den nächtlichen Schlaf einen „sicheren Rahmen“ gibt. Sozusagen ein „Grundgerüst“, welches immer gleich ablaufen sollte und verschiedene Faktoren mit einschließt. 

In den Bereich der Schlafhygiene fallen beim Baby tatsächlich gleich mehrere Bereiche wie z.B. die Schlafumgebung und Einschlafrituale 

In diesem Video erfährst du noch einmal, zusammenfassend, alles Rund um das Thema  Schlafhygiene bei Kindern und was es zu beachten gibt.

Die Schlafumgebung 

Gerade bei Babys spielt die Schlafumgebung eine ganz entscheidende Rolle. Um wirklich in den Schlaf zu finden, muss sich der Mensch in seinem Bett sicher und geborgen fühlen. Das ist auch einleuchtend, denn wenn wir mal ein paar Jahrtausende zurückdenken, war es damals vor allen Dingen wichtig, ein Plätzchen zu finden, in dem wir uns keinerlei Gefahr aussetzten. Was heute selbstverständlich ist – nämlich dass unser Bett einen sicheren Ordarstellt - war es zu der damaligen Zeit eben noch überhaupt nicht. Schlafen könnte nämlich generell eine große Bedrohung darstellen, wenn der Mensch nicht mitbekam, was um ihn herum vorging. Deswegen gibt es auch heute noch bei uns Menschen gewisse Urinstinkte, die sich nicht so einfach ausschalten lassen. Diese sagten uns zu Urzeiten in Bedrohungssituationen, dass wir schnell aufwachen sollten, um uns in Sicherheit zu bringen.  

Also: Das Bett muss ein Ort sein, an dem sich das Baby sicher und geborgen fühlt. Und, ganz wichtig, es sollte ausschließlich zum Schlafen benutzt werden und nicht etwa auch zum Spielen. Das Baby muss lernen, dass an diesem Ort nichts Spannendes passieren wird, sondern dass es ein Ort der Entspannung und Ruhe darstellt – nicht mehr und nicht weniger 

Außerdem, aber das versteht sich eigentlich von selber, haben weder Fernseher noch Computer etwas in der unmittelbaren Nähe des Babybettchens verloren.  

Ein Baby fühlt sich dann in seinem Bettchen geborgen, wenn es in einem Schlafsack oder in einer Puckdecke schlafen gelegt wird. Der Raum sollte nicht zu sehr beheizt sein.  

Tag- und Nachtrhythmus 

Um dem Baby dabei zu helfen, nach und nach einen Tag- und Nacht-Rhythmus zu finden, solltet ihr, wenn euer Baby aufwacht und Hunger hat, nicht zu viel Licht machen und nur leise mit ihm sprechen. Vielleicht könnt ihr auch einfach kurz abwartenbevor ihr zu ihm geht und es aus dem Bettchen holt. Manche Kinder weinen nämlich im Schlaf und schlafen ziemlich schnell von ganz alleine wieder ein.  

Das Einschlafritual 

Auch das gehört zur Schlafhygiene: das Einschlafritual. Für Kinder ist es ausgesprochen wichtig, zu wissen, was genau wann angesagt ist. Ganz spontan aus dem Spielen herausgerissen und ins Bett gelegt zu werden, das finden Babys logischerweise überhaupt nicht lustig. Wenn hingegen vorher ein immer gleiches, zeitlich festgelegtes Einschalfritual eingehalten wird, weiß es genau, was Sache ist und was worauf folgt – das gibt Sicherheit 

Als Einschlafritual eignen sich eher ruhige Aktivitäten wie das Vorlesen aus einem Buch, das Erzählen einer Geschichtedas gemeinsame Sprechen eines Gebets oder das Vorsingen eines Liedes.  

Das Baby sollte das Zubettgehen niemals als Strafe empfinden – auch das ist ausgesprochen wichtig 

Ihr seht also: Das mit dem Schlafen ist immer so eine Sache für sichDennoch könnt ihr als Eltern schon bei einem wenigen Wochen alten Baby zumindest langsam damit anfangen, das eine oder andere Ritual einzuführen und somit zumindest eine solide Basis für einen guten Babyschlaf legen. Dass das gerade bei ganz kleinen Babys noch nicht sofort zum problemlosen Ein- und Durchschlafen führen wird, ist eigentlich auch klar. Gerade beim ThemSchlaf gilt: gut Ding will Weile haben. Fast alle Babys haben mehr oder weniger Schlafprobleme – die einen früher, die anderen später.  

Gebt eurem Nachwuchs einen sicheren Rahmen und sorgt dafür, dass es sich wohl fühlt in seinem Bettchen, dann habt ihr schon mal einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Alles andere ergibt sich – hoffentlich - meistens im Laufe der Zeit von selber. 

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