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Nabelschnurblut - spenden, einlagern oder auspulsieren lassen?

Anika Lemke

Wie bei jedem anderen Thema gibt es hier Befürworter aber genauso auch Gegensprecher. Wir von swing2sleep möchten dich zum Thema Nabelschnurblut umfangreich informieren und dir den aktuellen Stand der Wissenschaft aufzeigen. Wir möchten dich über alle Vor- und Nachteile aufklären, damit du für dich und dein Baby, die beste Entscheidung in Punkto Nabelschnurblut treffen kannst.

Interessante Fakten:

  • Heutzutage werden bereits bei über 80 Erkrankungsarten, wie z.B. Leukämie, Patienten mit Stammzellen aus dem Nabelschnurblut erfolgreich therapiert.
  • Die Stammzellen aus dem Nabelschnurblut können entweder zur Eigentransplantation entnommen oder innerhalb der Familie transplantiert werden. Heutzutage ist jedoch die Fremdtransplantation noch der Regelfall.
  • Nach der Geburt deines Kindes hast du verschiedene Möglichkeiten, wie du mit dem Nabelschnurblut verfahren willst:
  1. Das Nabelschnurblut spenden;
  2. Einlagern des Nabelschnurblutes bei einer privaten Nabelschnurblutbank;
  3. (Aus)gerichtete Spende an von dir bestimmte Personen
  4. Die Einlagerung des Nabelschnurblutes mit Option auf Spende.
  • Solltest du dich allerdings für die Entnahme des Nabelschnurblutes entscheiden, ist ein Auspulsieren nicht mehr möglich.
  • Eine private Einlagerung bei einer Nabelschnurblutbank ist im Regelfall sehr kostspielig und kann rund 1.500 bis 3.000 Euro plus die jährlich anfallenden Lagerungsgebühren betragen.

Nabelschnurblut: Erklärung, Anwendung und Therapieeinsatz

Die Nabelschnur ist während der Schwangerschaft das wichtigste Versorgungsglied zwischen einem ungeborenen Baby und der Mutter. Es verbindet somit deinen Blutkreislauf mit dem deines Babys und dient deinem ungeborenen Kind zur Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen. Wenn dein Baby das Licht der Welt erblickt, bleibt ein Teil des Nabelschnurblutes in der Nabelschnur sowie in der Plazenta zurück. Dieses Blut enthält wertvolle Stammzellen, die bereits erfolgreich zur Forschung und zur Behandlung von bestimmten Krankheiten verwendet wird. Somit steht fest, dass das Nabelschnurblut nicht nur während der Schwangerschaft, sondern auch darüber hinaus eine sehr große Bedeutung hat. Deshalb ist es extrem wichtig, dass du weißt, dass auch das Nabelschnurblut deines Kindes nach der Geburt diese wichtigen Stammzellen enthält, die entnommen werden können, um ggf. Leben zu retten. Darum sollte man sich als werdende Mutter vor der Geburt seines Kindes die Frage stellen, ob man dieses Blut nach der Geburt auspulsieren lässt oder ob man damit einverstanden ist und dies auch in der Klinik bekundet, dass das Nabelschnurblut vorher entnommen wird, um es zu spenden oder gar einzulagern.

Interessanterweise ist die Entnahme des Nabelschnurblutes eher die Ausnahme. Es entscheiden sich pro Jahr nur zirka 5% aller werdenden Eltern für die Nabelschnurblutentnahme. Oft liegt es daran, dass eine unzureichende Aufklärung durch den Frauenarzt, bei der Geburtsvorbereitung oder in der Geburtsklinik erfolgte. Einige Eltern sind zudem sehr verunsichert, da es heutzutage viele private Nabelschnurblutbanken gibt und die Einlagerung des Nabelschnurblutes doch mit hohen Kosten verbunden sein kann. Wie bereits erwähnt, gibt es sowohl Befürworter als auch Gegner.

Im nächsten Artikel erfährst du, für welche Behandlungen die Nabelschnur-Stammzellen zum Einsatz kommen und welche Vor- und Nachteile die verschiedenen Optionen mit sich bringen.

Nabelschnurbluttransplantationen: Der Anfang ist gemacht

Dass mit den Stammzellen aus dem Nabelschnurblut bereits bei über 80 Erkrankungsarten erfolgreich therapiert wird, habe ich bereits erklärt. Weitere Informationen stellt die Deutsche Nabelschnurblutbank (DKMS) zur Verfügung. Demnach werden besondere Erfolge bei der Behandlung von Leukämieerkrankten erzielt. Da die Nabelschnur-Stammzellen eine besonders blutbildende Wirkung besitzen und so zur Aufbaubehandlung nach Chemotherapien eingesetzt werden.

Weil die Forschung in diesem Bereich noch in den Kinderschuhen steckt, hoffen Wissenschaftler, dass das Nabelschnurblut künftig für zahlreiche weitere Einsatzmöglichkeiten dient. Deshalb werden derzeit diverse Forschungen durchgeführt, die wirklich von großem Potenzial sind. Forscher gehen davon aus, dass die Nabelschnur-Stammzellen zusätzlich in der Lage sind, beschädigte oder gar erkrankte Körperzellen zu ersetzen oder zu reparieren.

Junge Stammzellen, wie aus dem Nabelschnurblut weisen in der Tat eine schnelle Vermehrungsrate auf. Weil sie extrem flexibel und undifferenziert sind, können daraus verschiedene Zelltypen heranreifen. Somit besteht die Möglichkeit, einer tatsächlichen Reparatur der Zelle oder sogar der Ersatz von beschädigten Körperzellen. Warten wir einfach mal ab, was die klinischen Studien noch so hervorbringen.

Nabelschnur-Stammzellen: Welche Einsatzmöglichkeiten gibt es?

In der Tat sind Stammzellen aus dem Nabelschnurblut sehr flexibel und undifferenziert, weil sie noch keine Alters- oder Umwelteinflüsse ausgesetzt wurden. Sie gelten daher als besonders gut verträglich. Daher bietet sie eine hohe Anzahl von Einsatzmöglichkeiten. Entweder als Eigentransplantation, Transplantation innerhalb der Familie oder sogar der Fremdtransplantation. Heutzutage ist allerdings die Fremdtransplantation der Regelfall.

Eigentransplantation (autologene Transplantation):

Bei der Eigentransplantation verzichtet man zurzeit allerdings bei kleineren Kindern in der Regel noch auf autologene Stammzelltransplantationen. Da es sich bei sehr kleinen Kindern am häufigsten um Erbkrankheiten handelt, wie beispielsweise Blutkrebs. Bei diesen schweren Erkrankungen kommt diese Art der Transplantation normalerweise nicht zum Einsatz, da Stammzellen das Erbgut in sich tragen und in ihnen die Mutationen und Defekte leider enthalten sind.

Dennoch ist die autologene Transplantation bei vielen anderen Erkrankungen am erfolgversprechendsten, da hierbei mit den wenigsten Abstoßreaktionen gerechnet wird. Es handelt sich schließlich um eigenes Gewebe. Deshalb werden die eingebrachten Stammzellen vom eigenen Immunsystem nicht abgewehrt. Ärzte und Forscher sind sehr optimistisch und laut neuester Forschungsansätze sind Nabelschnur-Stammzellen in der Lage sogar Erkrankungen, wie Diabetes Mellitus Typ I und Zerebralparese (frühkindliche Hirnschädigung) zu heilen.

Transplantation innerhalb der Familie:

Diese Form der Transplantation erzielt neben der Eigentransplantation mit die besten Resultate, da hier eine gute Kompatibilität besteht. Es bietet sich deshalb der Versuch an, bei einem Familienmitglied, wie beispielsweise Geschwister, die erkrankt sind, mit einer Nabelschnur-Stammzellen Behandlung zu heilen. Es können so Krankheiten, wie angeborene Anämien oder Immunschwächen erfolgreich behandelt werden. Hierfür ist es wichtig, dass ihr euch für eine gerichtete Spende entscheidet. Die öffentliche Nabelschnurblutbank reserviert dann das Nabelschnurblut extra für das erkrankte Familienmitglied. Solltest du dich für eine Einlagerung bei einer privaten Nabelschnurblutbank entscheiden, achte bitte darauf, dass ihr im Ernstfall auch für Familienmitglieder darauf zurückgreifen dürft. Ihr benötigt dafür eine Abgabegenehmigung für Angehörige. Damit seid ihr dann definitiv auf der sicheren Seite und euch stehen im Ernstfall, die Stammzellen auch zur Verfügung.

Fremdtransplantation (allogene Transplantation):

Dieses Verfahren ist heutzutage der Regelfall. Da die jungen Stammzellen aus dem Nabelschnurblut sehr verträglich sind und das Immunsystem des Spenders meist kaum bzw. keine Abwehrreaktionen zeigt. Die Stammzellen sind immunologisch nicht richtig ausgereift. Dadurch besteht eine gute Chance, dass das Immunsystem des Spenders die Zellen des Empfängers nicht angreift. Zudem weisen die Stammzellen dank der Plazentaschranke kaum bzw. keine Viren oder Bakterien auf und führen somit zu keiner Infektion. Die Fremdtransplantation wird momentan mit großem Erfolg bei Leukämien, Blutbildungsstörungen und genetisch bedingten Erkrankungen eingesetzt.

Die Möglichkeiten: spenden, einlagern oder auspulsieren

Solltet ihr euch für eine Nabelschnurblutentnahme entscheiden ist es wichtig zu wissen, dass das Auspulsieren der Nabelschnur dann nicht mehr möglich ist. Es ist einfach nach der Entnahme nicht mehr genügend Blut in der Nabelschnur enthalten. Entscheidet ihr euch dennoch für eine Nabelschnurblutentnahme habt ihr grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Ihr könnt das Nabelschnurblut an eine öffentliche Nabelschnurblutbank (beispielsweise DKMS) spenden und rettet somit ein fremdes Leben oder ihr könnt es bei einer privaten Nabelschnurblutbank einlagern lassen. Im Falle einer Erkrankung in der Familie könnt ihr dann, wenn ihr die Option mit ausgewählt habt, entweder die Spende für die Eigentransplantation bei eurem Kind oder ggf. für ein Familienmitglied einsetzen.

Im weiteren Artikel möchte ich noch einmal näher auf die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Möglichkeiten eingehen, um euch die Entscheidung damit zu erleichtern.

Die erste Möglichkeit – Spende

Bei dieser Option wird das entnommene Nabelschnurblut an eine öffentliche Nabelschnurblutbank gespendet. Sie wird im Labor anonym aufbereitet und danach im Stammzellregister erfasst. Nun steht sie weltweit allen Patienten, die eine Stammzellen Transplantation benötigen zur Verfügung und rettet somit Leben.

Öffentliche Nabelschnurblutbanken:

  • DKMS Nabelschnurblutbank, Dkms.de

Vorteile einer Spende:

  • Wer Nabelschnurblut spendet, rettet Leben. Da es einem sehr schwer Erkrankten die Möglichkeit gibt mit passenden Gewebemerkmalen wieder gesund zu werden.

  • Für euch entstehen keinerlei Kosten für Transport, Untersuchung, Aufbereitung und Konservierung des Nabelschnurblutes. Alle anfallenden Kosten trägt die öffentliche Nabelschnurblutbank.

  • Es besteht die Möglichkeit, dass ihr im Bedarfsfall auf die eigenen Stammzellen zurückgreifen könnt. Sollten diese nicht bereits gespendet worden sein.

  • Bei einer gerichteten Spende kann innerhalb der Familie auf die Nabelschnur-Stammzellen zurückgegriffen werden.

Nachteile einer Spende:

  • Das Auspulsieren des Nabelschnurblutes ist nicht mehr möglich. Natürlich beeinflusst das den Abnabelungsprozess, da dieser Vorgang eine frühzeitige Abnabelung erfordert.

  • Solltet ihr das Nabelschnurblut spenden, habt ihr leider keinen Anspruch mehr auf die Spende. Natürlich könnt ihr bei einer medizinischen Notwendigkeit anfragen, aber es gibt keine Garantie, dass die Spende noch vorrätig ist.

Die zweite Möglichkeit - Einlagern

Alternativ könnt ihr das Nabelschnurblut bei einer privaten Nabelschnurblutbank einlagern lassen, diese ist dann für den eigenen Bedarfsfall reserviert. Die Aufbereitung und Konservierung erfolgt auch hier, wie bei einer öffentlichen Nabelschnurblutbank. Allerdings müsst ihr für die anfallenden Kosten aufkommen. Diese Spende wird zudem nicht im Stammzellregister erfasst. Es gibt aber eine Ausnahme und zwar, wenn ihr euch für eine Einlagerung mit Option auf eine Spende entscheidet.

Privaten Nabelschnurblutbanken:

Vorteile der privaten Einlagerung:

  • Bei dieser Option bleibt ihr alleinige Eigentümer des eingelagerten Präparates Im Ernstfall könnt ihr jederzeit auf die Nabelschnur-Stammzellen zurückgreifen.

  • Wenn ihr vor Vertragsabschluss explizit darauf achtet, dass im Bedarfsfall auch eine Abgabegenehmigung bei Geschwistern besteht, kann die Spende auch bei Familienmitgliedern zum Einsatz kommen.

Nachteile der privaten Einlagerung:

  • Bei der privaten Einlagerung fallen für Transport, Untersuchungen im Labor, der Aufbereitung und Konservierung kosten an, die ihr selbst tragt.

  • Die Bundesärztekammer verweist darauf, dass eine Einlagerung von Nabelschnurblut zum Selbstbehalt zurzeit für keine medizinische Indikation bekannt ist. Da, wie bereits erwähnt, diese Art der Transplantation im Kindesalter für Erkrankungen wie Leukämie oder genetisch bedingte Erkrankungen vorgesehen sind und die eigenen Stammzellen meist diesen Gendefekt oder die Mutation bereits in sich tragen.

  • Mediziner und Forscher können erst 15 Jahre auf die Nabelschnur-Stammzellen Behandlung und Forschung zurückblicken. Man weiß heutzutage noch nicht, wie die Spenden sich nach Jahrzehnten der Einlagerung verhalten wird oder ob sie überhaupt noch brauchbar sind.

  • Endet die Vertragslaufzeit mit einer privaten Nabelschnurbank wird das Nabelschnurpräparat vernichtet. Überaus schade, da diese Spende Leben hätte retten können.

  • Das Auspulsieren des Nabelschnurblutes ist nicht mehr möglich. Natürlich beeinflusst das den Abnabelungsprozess, da dieser Vorgang eine frühzeitige Abnabelung erfordert.

Wichtig zu wissen: Einlagerung mit der Möglichkeit zur Spende

Private Nabelschnurblutbanken bieten oftmals auch eine Einlagerung mit Option auf Spende an. Die Rechte an dem eingelagerten Stammzell-Präparat bleiben in diesem Fall bei den Eltern des neugeborenen Kindes. Gleichzeitig werden die Daten jedoch an eine öffentliche Nabelschnurblutbank weitergegeben und im Stammzellregister erfasst. Sollten die Stammzellen als Fremdspende benötigt werden, erhalten die Eltern eine Anfrage. Geben sie die Stammzellen frei, wird ihnen das Geld für die Einlagerung erstattet. Selbstverständlich kann die Freigabe jedoch auch verweigert werden. In diesem Fall bleiben die Stammzellen weiterhin für das eigene Kind oder der Familie eingelagert.

Die dritte Möglichkeit – auspulsieren

Solltet ihr euch für diese Option entscheiden, ist eine Nabelschnurblutentnahme nicht mehr möglich. Es ist schlichtweg zu wenig Blut in der Nabelschnur enthalten, um beide Optionen zu wählen.

Vorteile des Auspulsierens

  • Durch das Auspulsieren des Nabelschnurblutes erhöht sich das Eigenblutvolumen (bis zu 30%) deines ungeborenen Kindes. Zusätzlich wirkt es sich positiv auf den Eisenwert aus. Daher raten Ärzte bei Früh- und Mehrlingsgeburten, die Nabelschnur möglichst spät zu durchtrennen, weil diese Kinder besonders stark zu einer Blutarmut neigen.

  • Durch die Nabelschnur ist dein Baby mit allem versorgt (Sauerstoff und Nährstoffen) und wird weiterhin nach der Geburt mit Sauerstoff versorgt. Das Baby kann ganz entspannt mit der eigenständigen Atmung beginnen.

  • Laut Experten fördert eine späte Durchtrennung, die Mutter-Kind-Bindung.

Nachteile des Auspulsierens

  • Es besteht keine Möglichkeit mehr, dass Nabelschnurblut zu spenden oder für den Selbstbehalt einlagern zu lassen.

Die Entnahme von Nabelschnurblut

Bei der Nabelschnurblutentnahme handelt es sich im Grunde, um eine ganz normale Blutentnahme aus einer Vene. Zum einen ist sie vollkommen schmerzfrei und ungefährlich zum anderen nimmt sie kaum Zeit in Anspruch.

Wie geht eine Nabelschnurblutentnahme von statten?

Nach der Geburt eures Kindes, wird der behandelnde Arzt bzw. die Hebamme direkt die Abnabelung vornehmen. Danach entnehmen sie aus dem Teil der Nabelschnur das Blut, welches mit der Plazenta verbunden ist. Dadurch spürst du und dein Baby absolut nichts von der Blutentnahme. Das entnommene Blut, wird in einem kleinen sterilen Beutel aufgefangen. Danach wird dir als frischgebackene Mutter zusätzlich noch einmal Blut entnommen, um mögliche Infektionen auszuschließen.

Das Nabelschnurblut und das entnommene Blut von der Mutter werden anschließend bei 22 Grad zur Nabelschnurblutbank transportiert und in einem separaten Labor untersucht.

Ganz klar, wird der Abnahbelungsprozess dadurch beeinflusst aber die Nachgeburtsphase gestaltet sich gleich. Auch das gewünschte Durchtrennen der Nabelschnur von dem frischgebackenen Papa steht nichts im Wege.

Das Einlagern bei einer privaten Nabelschnurbank

Der Transport und das Einlagern der Nabelschnurstammzellen erfolgt nach festgelegten Richtlinien der Bundesärztekammer. Somit ist eine hohe Qualität des Nabelschnurblutes gewährleistet

Richtlinie der Bundesärztekammer:

Innerhalb von 24 Stunden müssen die entnommenen Präparate bei der Nabelschnurblutbank eintreffen. Das Labor untersucht sofort die Proben auf mögliche Infektionskrankheiten und die Qualität der Stammzellen. Damit die Nabelschnurblutbank die Proben einlagert müssen alle Qualitätsmerkmale erfüllt werden, die die Bundesärztekammer vorgibt.  Sollte das der Fall sein, werden die Nabelschnur-Stammzellen komprimiert und bei minus 196 Grad mit flüssigem Stickstoff in kleinen Röhrchen eingefroren. Dieser gesamte Prozess darf nicht länger als 48 Stunden dauern.

Private Nabelschnurblutbank – anfallende Kosten

Das Einlagern von Nabelschnurblut bei einer privaten Nabelschnurblutbank ist nicht gerade preiswert. Die Kosten belaufen sich zurzeit auf ca. 1500 bis 3000 Euro. Wobei nicht jährlich gezahlt wird, sondern eine bestimmte Vertragslaufzeit abgeschlossen wird. Zusätzlich kommen da pro Jahr oftmals noch Lagerungskosten auf die Eltern zu.

Die Spende bei einer öffentlichen Nabelschnurblutbank ist hingegen völlig kostenlos.


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