Einschlafhilfe für Babys - Diese 10 Fehler solltet Ihr vermeiden

Hürden auf dem Weg zur Nachtruhe

Mit diesem Problem haben vermutlich alle Eltern mehr oder weniger zu kämpfen: Das Baby schläft einfach nicht so, wie es soll. Entweder schläft es  schlecht ein, es schläft nicht alleine ein, es schläft nicht durch, oder es macht die Nacht zum Tage. Euch als Eltern lässt das möglicherweise schon bald auf dem Zahnfleisch gehen, denn die Schlafprobleme eures Babys rauben auch euch die dringend benötigte Nachtruhe, und Schlafentzug kann ziemlich an die Substanz gehen.  

Gerade für frischgebackene Eltern kann es zum Kraftakt werden, das Baby zum Einschlafen zu bringen. Dabei schleichen sich überdies schnell Fehler ein, die euch das Leben auch noch unnötig schwermachen. Aber keine Sorge, hier kommt Hilfe!  

Wir haben euch hier paar typische Fehler zusammengestellt, die immer wieder vorkommen. Wenn ihr sie in Zukunft vermeidet, ist euch bald vielleicht wieder etwas mehr Schlaf vergönnt 

Fehler 1: Die Eltern sind inkonsequent 

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Es ist vollkommen verständlich und eigentlich ja auch zuckersüß, dass berufstätige Elternteile noch etwas von ihrem Nachwuchs haben und ein bisschen ihrer knappen Zeit mit ihm verbringen möchten, wenn sie abends spät von der Arbeit heimkommen. Also wird die Schlafenszeit kurzerhand ein wenig nach hinten verschoben.

Dies durchbricht jedoch die Routine, die vor dem Schlafengehen unbedingt eingehalten werden sollte. Dabei sind feste Einschlafrituale und Zubettgehzeiten für Babys und Kleinkinder unglaublich wichtig. 

Auch wenn es schwerfällt, immer konsequent zu sein, tut ihr durch einen laxen Umgang mit den Abläufen weder euch noch eurem Kind einen Gefallen. Wenn die Schlafenszeit ständig variiert, kann das Kind keinen Rhythmus finden. Der Organismus kommt aus dem Takt und weiß nie, wann es Zeit ist, herunterzufahren.  

Darum: Haltet euch konsequent an feste Einschlafrituale und auch an feste Schlafenszeiten.  

Fehler 2: Erste Anzeichen von Müdigkeit werden ignoriert 

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Wenn Baby gähnt, sich die Augen reibt, auffallend oft Grimassen schneidet oder die Stirn runzelt und sich zu alledem auch noch deutlich vom Geschehen wegdreht, dann heißt das in der Regel, dass es müde ist und seine Ruhe haben möchteEltern sollten diese Anzeichen keinesfalls ignorieren, denn wenn das Baby jetzt nicht zur Ruhe kommt, schüttet sein Körper Stresshormone aus, und dann wird das Einschlafen immer schwieriger. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von „Schlaffenstern“. Solange das Schlaffenster geöffnet ist, kann das Baby relativ leicht einschlafen. Wird dieses Fenster verpasst, habt ihr es dann in der Regel mit einem quengeligen Kind zu tunEinschlafen wird es jetzt allerdings erst recht nicht mehr!  

Darum: Beobachtet euer Baby ganz genau und reagiert auf die Signale, die es euch gibt. 

Fehler 3: Zu viele Reize

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Auch wenn es die meisten Eltern einfach nur gut meinen mit ihrem Sprösslingpermanente Reizeinwirkung ist zu viel des Guten. Das Baby findet zwar alles Neue unglaublich spannend, so viele Informationen kann es aber gar nicht verarbeiten. Das hat zur Folge, dass es nur schlecht in den Schlaf findet 

Darum: Sorgt dafürdass euer Baby mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen nichts Aufregendes mehr erfährt. Auch wilde Spiele, die das Baby aufputschen könntensind jetzt tabu. 

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Fehler 4: Ständiger Wechsel zwischen Familienbett und Babybettchen 

Ob ihr euer Baby mit euch im Familienbett oder alleine im Babybett schlafen lasst, ist ganz alleine eure Angelegenheit. Hier scheiden sich die Geister wie bei kaum einem anderen Thema. Co Sleeping hat Vor-, aber auch Nachteile 

Sobald ihr euch aber für eine Variante entschieden habt, solltet ihr auch dabei bleiben. Bei einem ständigen Wechsel zwischen Schlafen im eigenen Bettchen und Co Sleeping wird der Schlafrhythmus aller Beteiligter nämlich erheblich gesrt. Eine erholsame Nachtruhe ist dann nicht mehr möglich.  

Darum: Einigt euch als Paar darauf, welche Variante ihr wählt, und haltet euch dann an diese Abmachung.  

Fehler 5: Das Baby überall schlafen lassen 

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Nach einem besonders aufregenden Tag ist es nur logisch, dass euer Nachwuchs einfach überall auf der Stelle einschlafen kann. Das macht zwar einen süßen Eindruck und ist auch ungemein praktisch, birgt aber viele Nachteile.

So ist ein Nickerchen im Kindersitz des Autos bei weitem nicht  so entspannend wie der feste Schlaf im gemütlichen Bettchen. Dazu kommt, dass die Schlafposition in solchen Kindersitzen alles andere als gesund ist. 

Außerdem sollte euer Kind langfristig lernen, „Bett“ in seinem Bewusstsein mit „Schlafen“ zu verknüpfen und umgekehrt. 

Darum: Legt euer Baby zum Schlafen möglichst immer zu festen Zeiten in sein Bett. Es schläft dort garantiert besser als im Autositz.  

Fehler 6: Das Baby wach lassen 

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Für manche Eltern mag die Aussicht darauf, mal wieder eine ganze Nacht durchzuschlafen, so verlockend sein, dass sie sich auf einen verwegenen Plan versteigen. Sie halten das Baby tagsüber so lange wach, bis es abends so richtig müde ist und dann bis zum nächsten Morgen durchschläft.

Falls ihr das für eine gute Idee haltet, müssen wir euch leider abraten. Tatsächlich funktioniert dieser Plan so gut wie nie. Egal, wie müde das Baby auch sein mag, es wird vermutlich trotzdem mitten in der Nacht oder am nächsten Morgen sehr früh aufwachen. Und dann wird es aufgrund des von euch verursachten Schlafdefizits so RICHTIG schlechte Laune haben. Schlaf lässt sich nicht einfach nach Belieben hin- und herschieben. 

Durch Schlafentzug wird euer Baby anschließend nicht automatisch länger schlafen 

Wenn euer Baby dagegen stundenlang Mittagsschlaf hält, wird es abends vor Energie strotzen und nicht einsehen wollen, dass es schlafen soll.  Drei Stunden Mittagsschlaf verschaffen euch zwar eine Verschnaufpause, sind aber dennoch etwas zu lang. Nach zwei Stunden sollte das Nickerchen zu Ende sein.  

Wenn euer Nachwuchs schon abends um sechs hundemüde und kurz vom Einschlafen ist, kann es sinnvoll sein, das Baby noch ein, zwei Stunden wachzuhalten, bis der Nachtschlaf ansteht. Lasst ihr es um sechs Uhr einschlafen, ist vorhersehbar, dass die Nacht um vier Uhr morgens für euch vorbei ist

Darum: Schmiedet keinen diabolischen Plan, eurem Kind Schlaf zu entziehen, damit es durchschläft. Das geht nur nach hinten los. Ihr könnt den Schlaf aber ein bisschen regulieren, indem ihr das Mittagsschläfchen nicht ausufern lasst und das Kind abends bis zu seiner regulären Schlafenszeit wachhaltet. 

Fehler 7: Zu früher Umstieg auf das eigene Kinderbett

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Viele Eltern können es nicht erwarten und lassen ihr Kind zu schnell im großen Bettchen schlafen. Allerdings empfiehlt es sich, mit dem Auszug aus dem Gitterbettchen zu warten, bis das Kind etwa drei Jahre alt ist Bis zu dem Alter hat das Gitter nämlich einen Sinn: Es verhindert, dass das Kind nachts unbeaufsichtigt auf Erkundungstour geht, wenn es wach wird.

Darum: Habt Geduld. Das Gitterbett schützt eure Kinder, bis sie alt genug sind.  

Fehler 8: Uneinigkeit zwischen den Eltern 

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Das Aufziehen eures Kindes ist Teamwork, und das funktioniert nur, wenn ihr euch einig seid. Gerade beim Thema Schlafen wird es für das Kind sehr schnell sehr verwirrend, wenn Mama und Papa nicht am selben Strang ziehen. So wird es nämlich daran gehinderteinen festen Rhythmus zu finden.

Einigt euch, wann das Kind ins Bett soll, und setzt das auch konsequent um.
Das bedeutet übrigens keineswegs, dass auch eure Einschlafrituale genau gleich sein müssen. Im GegenteilKinder lernen schnell, dass Mama und Papa hier unterschiedliche Angewohnheiten haben. Wichtig ist jedoch, dass ihr feste Schlafenszeiten einhaltet und vor dem Schlafengehen wilde Spiele vermeidet 

Darum: Unterstützt und ergänzt euch gegenseitig, aber arbeitet vor allem nicht gegeneinander, um eurem Kind Sicherheit und Struktur zu geben.  

Tipp: Nicht aufgeben! 

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Viele Eltern sind zuweilen so frustriert, dass sie am liebsten aufgeben würden. Das Kind schläft nicht so wie es soll, und irgendwie scheint sich daran auch nichts zu ändern.

Es mag euch im Moment unwahrscheinlich vorkommen, aber das stimmt nicht. Auch schlechte Schlafgewohnheiten lassen sich im Laufe der Zeit ändern, dazu braucht es aber GeduldFrüher oder später wird es sowieso von ganz alleine besser, weil jedes Babirgendwann iseinem Leben lernt, durchzuschlafen 

Bis es allerdings so weit ist, könnt ihr euch das Leben ein bisschen einfacher machen, indem ihr die oben genannten Fehler konsequent vermeidet. Es lohnt sich!  

Das Team von swing2sleep wünscht Euch und Eurem Baby erholsame Nächte.

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