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Einschlafhilfe für Babys - Diese 10 Fehler solltet Ihr vermeiden

Maik Schwede

Baby und Schlaf - „Was machen wir nur falsch?“

Manchmal kann das für die Eltern zu einer echten Herausforderung werden. Die Problematik ist vermutlich allen Eltern bekannt, zumindest mehr oder weniger. Das Baby schläft einfach nicht so, wie es die Eltern gerne hätten: es schläft schlecht ein, es schläft nicht alleine ein, es schläft nicht durch und macht die Nacht zum Tag. Ihr als Eltern habt das Gefühl, auf dem Zahnfleisch daherzukommen, denn Schlafentzug kann ziemlich an die Substanz gehen.  

Diese Frage stellen sich betroffene Eltern. Zurecht? Ist es die „Schuld“ der Eltern, wenn das Baby nicht schlafen will? Natürlich nicht. Dennoch sind Babys absolut auf die Hilfe der Eltern angewiesen – bei allem. Auch beim Schlafengehen. Trotzdem wollen sie natürlich nicht auf die Eltern „hören“ wenn es um das Thema Schlafen geht. Dabei könnte es doch so einfach sein. Auf jeden Fall kann es gerade für frischgebackenen Eltern regelrecht zum Kraftakt werden, das Baby zum Einschlafen zu bringen. Und dabei können tatsächlich auch Fehler passierenDas ist aber ganz normal, denn wer ist schon perfekt? Auch Eltern nicht.  

Ein paar typische Fehler, die man machen kann, wenn man das Baby zum Schlafen bringtnennen wir dir hierVielleicht kannst du sie vermeiden und dir ist von nun an etwas mehr Schlaf vergönnt 

Die Eltern sind inkonsequent 

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Es ist ja eigentlich nur menschlich und gut nachvollziehbar: Wenn Eltern abends spät von der Arbeit heimkommen, wollen sie vermutlich auch noch etwas von ihrem Nachwuchs haben und die knappe Zeit mit ihm verbringen. Also wird die Schlafenszeit ein wenig nach hinten verschoben. Die Routine, die vor dem Schlafengehen unbedingt eingehalten werden sollte, wird verkürzt oder llt ganz aus. Dabei ist es für Babys und Kleinkinder unglaublich wichtig, sowohl feste Einschlafrituale als auch feste Zubettgeh-Zeiten einzuhalten. 

Sind wir mal ehrlich: Immer konsequent sein, das schafft vermutlich keiner. Dennoch ist es unbestritten so, dass das Kind sich schwer damit tut, einen Rhythmus zu finden, wenn die Einschlafzeit immer variiert. Wie sollte es auch? Der Organismus kommt aus dem Takt und ohne Routine weiß das Kind nicht, dass jetzt Schlafenszeit ist.  

Es ist also besser, wenn ihr feste Einschlafrituale und feste Einschlafzeiten einhaltet - zumindest weitestgehend.  

Die ersten Anzeichen von Müdigkeit ignorieren 

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Auch das ist häufig ein echtes Problem: Das Baby ist längst müde und zeigt dies auch, nur wollen die Eltern es einfach nicht sehen. Wenn Baby gähnt, sich die Augen reibt, auffallend oft Grimassen schneidet oder die Stirn runzelt, wenn es sich außerdem wegdreht vom Geschehen, dann heißt das in der Regel, dass es müde ist und seine Ruhe haben möchteEltern sollten diese Anzeichen keinesfalls ignorieren. Denn wenn das Baby jetzt nicht zur Ruhe kommt, schüttet sein Körper Stresshormone aus und dann wird das Einschlafen immer schwieriger. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von „Schlaf-Fenstern“. Ist das Schlaf-Fenster offen, ist das Baby bereit zum Einschlafen. Schließt es sich jedoch, ist das Kind über den bestimmten Einschlaf-Zeitpunkt hinaus. Und dann wird es in der Regel quengeligEinschlafen wird es jetzt allerdings erst recht nicht.  

Hier bleibt nur eins: Beobachtet euer Baby ganz genau und hört auf die Signale, die es euch gibt. 

Viele Reize

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Auch wenn die meisten Eltern es einfach nur gut meinen mit ihrem Sprösslingpermanente Reizeinwirkung ist zu viel des Guten. Das Baby findet zwar alles Neue unglaublich spannend, so viele Informationen kann es aber gar nicht verarbeiten. Das hat zur Folge, dass es nur schlecht in den Schlaf findet 

Sorgt vor allem dafürdass euer Baby mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen nichts Aufregendes mehr erfährt und auch wilde Spiele, die das Baby aufputschen könntensind jetzt tabu.

Der Tag und vor allem der Abend sollten bei Babys, die schnell reizüberflutet sind, lieber langsam angegangen werden nach dem Motto weniger ist mehr. 

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Wechsel zwischen Familienbett und Babybettchen 

Ob ihr euch nun für das Familienbett oder für das Babybett entscheidet, ist ganz alleine eure Angelegenheit. Hier scheiden sich die Geister wie bei kaum einem anderen Thema. Co Sleeping hat Vor-, aber auch Nachteile 

Ihre solltet aber die Variante, für die ihr euch entscheidet, auch weitestgehend beibehalten und nicht immer wieder hin- und herwechseln. Denn genau das kann zu Schlafproblemen bei eurem Nachwuchs führen. Bei einem ständigen Wechsel zwischen Schlafen im eigenen Bettchen und Co Sleeping wird von allen Beteiligten der Schlafrhythmus erheblich gesrt. Eine erholsame Nachtruhe ist dann nicht mehr möglich.  

Einigt euch als Paar also darauf, ob ihr die eine oder die andere Variante wählt und versucht euch dann auch, an diese Abmachung zu halten.  

Das Baby überall schlafen lassen 

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Wenn der Tag besonders aufregend war, ist es nur logisch, dass euer Nachwuchs einfach überall auf der Stelle einschlafen kann. Das macht zwar einen süßen Eindruck und ist auch ungemein praktisch, in Wirklichkeit solltet ihr euer Baby aber nicht immer und überall schlafen lassen, zumindest nicht mehr ab einem bestimmten Alter. Ein Nickerchen im Kindersitz im Auto ist bei weitem nicht so entspannend wie ein fester Schlaf im Bettchen. Ganz davon abgesehen ist die Schlafposition in derlei Kindersitzen alles andere als gesund 

Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum ihr das vermeiden solltet: Langfristig gesehen sollte euer Kind lernen, dass es mit dem Wort Bett, Schlafen verbindet und umgekehrt. 

Legt euer Baby wann immer möglich, zu festen Zeiten zum Schlafen in sein Bett. Es schläft garantiert in seinem Bettchen im Schlafsack besser als im Autositz.  

Das Baby wach lassen 

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Eine verlockende Vorstellung, mal wieder eine ganze Nacht lang durchschlafen zu dürfen. Also scheint es naheliegend zu sein, das Baby so lange wach zu halten, dass es abends möglichst richtig müde ist und dann bis zum nächsten Morgen durchschläft. Oder? Leider falsch. Es funktioniert nämlich fast nie. Das Baby kann so müde sein wie es will, trotzdem wacht es vermutlich mitten in der Nacht oder am nächsten Morgen sehr früh auf. Das Problem: Dann ist das Baby womöglich ganz einfach deswegen schlecht gelaunt, weil es zu wenig geschlafen hat. Man kann Schlaf nicht einfach hin- und herschieben, wie es beliebt. 

Es ist also ein Denkfehler, dem Baby Schlaf zu entziehen in der Hoffnung, es würde dann nachts länger schlafen 

Anders verhält sich aber die Sache, wenn euer Baby stundenlang Mittagsschlaf hält und dann abends nicht ins Bettchen will. Drei Stunden Mittagsschlaf verschaffen euch zwar eine Verschnaufpause, sind aber dennoch etwas zu lang. Dann dürft ihr euer Kind nach zwei Stunden auch mal wecken.  

Oder wenn euer Nachwuchs abends um 6 hundemüde und kurz vor dem Einschlafen ist – in dem Fall kann es sinnvoll sein, es noch ein, zwei Stunden wachzuhalten, bis der Nachtschlaf ansteht. Denn wenn es um 6 Uhr einschläft, ist vorhersehbar, dass um vier Uhr morgens die Nacht endgültig vorbei ist 

Es ist zu früh, für das eigene Kinderbett

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Viele Eltern machen den Fehler, dass sie ihr Kind zu schnell im großen Bettchen schlafen lassen. Dabei können auch Kleinkinder durchaus noch eine Weile im Gitterbettcheweiterschlafen. Und zwar am besten, bis sie drei Jahre alt sind. Dann reicht der umsteigt auf ein größeres Bettchen nämlich immer noch locker aus. Vorher ist es nämlich vielmehr so, dass das Kind, wenn es keine Lust drauf hat, zu schlafeneinfach aus dem Bettchen aussteigt und die Wohnung erkundet. Das passiert in einem Gitterbett hingegen nicht 

Uneinigkeit zwischen den Eltern 

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Schwierig wird es, wenn Vater und Mutter sich über das Thema Schlafen generell uneinig sein. So wird das Baby nämlich daran gehindertein für alle Mal einen Rhythmus zu finden. Ihr solltet euch also einig sein, wann das Kind ins Bett sollte und dies beides auch mit der nötigen Konsequenz durchsetzen.  
Allerdings bedeutet das noch lange nicht, dass eure Einschlafrituale auch genau gleich sein müssen, ganz im GegenteilKinder lernen schnell, dass Mama und Papa hier andere Angewohnheiten haben. Dennoch sollten feste Schlafenszeiten eingehalten werden und vor dem Schlafengehen sollten wilde Spiele ausbleiben 

Ihr solltet euch in diesem Thema gegenseitig unterstützen und ergänzen und nicht gegeneinander arbeiten.  

Durchhalten 

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Viele Eltern sind so frustriert, dass sie am liebsten aufgeben würden. Das Kind schläft nicht so wie es sollte, und irgendwie scheint sich daran auch nichts zu ändern. Das stimmt so nicht! Auch schlechte Schlafgewohnheiten lassen sich irgendwann einmal ändern, dazu braucht es aber GeduldIrgendwann wird es ohnehin besser, denn jedes Baby lernt irgendwann mal iseinem Leben, durchzuschlafenAuch wenn es überhaupt nicht danach aussehen mag 

Versucht, konsequent zu sein, dann habt ihr es später vielleicht etwas leichter.  

Das Team von swing2sleep wünscht Euch und Eurem Baby erholsame Nächte.


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