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Einführung in die Beikost

Anika Lemke

Bereit für Brei? 

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, dass Babys bis zum 6. Lebensmonat voll gestillt werden sollten. In dieser Zeit braucht euer Kind keine zusätzliche Nahrung oder Flüssigkeit. Ungefähr ab dem 6. Monat benötigt das Baby jedoch mehr Nährstoffe sowie Vitamine für sein Wachstum. Auch der Eisenvorrat des Babys ist von nun an allmählich aufgebraucht. Jetzt beginnt ein neues Kapitel und ihr dürft langsam die Beikost einführen. Ob ihr den Brei selbst kocht oder Fertiggläschen verwendet, bleibt jedem selbst überlassen. Entscheidend sind vielmehr die Zutaten und in welcher Reihenfolge ihr die verschiedenen Breie einführt. Jedes Baby hat sein ganz individuelles Tempo und wird zu seinem eigenen Zeitpunkt dafür bereit, mit dem ersten Brei zu starten.

Ab wann hat mein Baby die richtige Beikostreife?

Kleinkind probiert Brei

Wann Babys das erste Mal Brei probieren dürfen, hängt vom individuellen Entwicklungsstand ab. Die Einführung in die Beikost findet normalerweise zwischen dem vollendetem 4. Lebensmonat und zu Beginn des 7. Lebensmonat statt. Die meisten Babys sind mit sechs Monaten startklar, Brei mit der Zunge zu transportieren. Vor dem vollendeten vierten Monat sollte es jedoch nicht losgehen. Denn vorher sind die Nieren und der Verdauungstrakt des Kindes noch nicht ausreichend entwickelt, um Beikost gut verdauen zu können.

Wichtig: Beikost zunächst nur als Ergänzung zum Stillen oder zur Flasche füttern. Erst nach und nach können sie die Milchmahlzeiten ersetzen.

Bitte lasst euch nicht durch einen vermeintlichen Starttermin für Beikost unter Druck setzen sondern achtet stattdessen lieber auf die Reifezeichen eures Kindes.

Folgende Signale zeigen, dass das Baby bereit ist:

  • Es kann mit ein wenig Hilfe aufrecht sitzen und den Kopf selbstständig halten
  • Es öffnet den Mund, wenn der Löffel kommt
  • Es interessiert sich dafür, was Eltern und Geschwister essen
  • Es drückt den Brei nicht mehr mit der Zunge aus dem Mund

Tipp: Solltest du bei der Einführung der Beikost merken, dass dein Baby sehr wenig Interesse zeigt oder es deinem Baby noch wirklich schwer fällt, sich mit dem Löffel anzufreunden, ist es ratsam, die Beikosteinführung abzubrechen und um 14 Tage zu verschieben. Das Brei-Essen sollte immer beiden Spass und Freude bereiten und nicht in Verzweiflung und Wut umschlagen.

Eine Grundregel lautet: “Niemals das Baby zum Essen zwingen”.

Einführung der Beikost trotz vorangegangenen Koliken möglich?

Als Mutter eines Babys, das an extrem starken Koliken in den ersten drei Lebensmonaten oder vielleicht auch später leidet, fragt man sich, ob die Einführung von Beikost nicht sogar noch stärkere Bauchschmerzen oder Blähungen hervorruft. Damit erst gar keine weiteren Probleme entstehen und der Verdauungstrakt des Babys sich an die Umstellung erst langsam gewöhnen kann, empfiehlt sich mit der Einführung der Beikost äußerst behutsam vorzugehen. Auch der Stuhlgang des Babys muss sich nach dieser Einführung erst einmal regulieren. Wenn Eltern feststellen, dass ihr Baby nicht regelmäßig Stuhl absetzt, also mindestens alle 2-4 Tage, sollte spätestens nach ca. 1 Woche der Kinderarzt konsultiert werden.

Start2eat - Der Beikostfahrplan

Kleinkind isst gelbe Paprika

Beikoststart - Der Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei zum Mittag

Für einen hervorragenden Start eignet sich besonders, den Mittagsbrei einzuführen. Hierfür ist es am Anfang ideal einen reinen Gemüsebrei zu verwenden, der nur aus zartem Gemüse zubereitet wird. Diesen kannst du bedenkenlos die gesamte erste Woche zufüttern aber bitten nicht gleich die Gemüsesorte wechseln, außer du vermutest, dass dein Baby davon Bauchschmerzen und Blähungen bekommt. Wenn dein Baby bei der ersten Fütterung das Gesicht verzieht, scheint es ihm nicht zu schmecken. Probiere dennoch die gleiche Sorte Gemüse für einige Tage weiter aus. Nur so kann das Baby und dessen Verdauungstrakt sich ganz langsam an die Umstellung gewöhnen. In den ersten zwei Tagen reichen nur wenige Löffel des Gemüsebrei’s. Steigere bitte erst ganz allmählich die Menge des Brei’s, den du fütterst. Am besten solange, bis dein Baby eine gute Portion (ca. 90-100 g) reinen Gemüsebrei isst. Hierbei spielt es überhaupt keine Rolle, ob du für die Zubereitung frisches oder tiefgekühltes Gemüse verwendest. In der zweiten Woche bereitest du den Gemüsebrei dann zusammen mit Kartoffeln zu. Dabei empfiehlt es sich wieder, diesen über 7 Tage zu füttern ohne das Gemüse zu wechseln, damit dein Baby die Möglichkeit hat, sich gut an das neue Lebensmittel zu gewöhnen. Ab der dritten Woche darf sogar auch Fleisch mit in den Gemüse-Kartoffel-Brei. Idealerweise füttere auch diesen Brei wieder 7 Tage lang. Es ist nach  der ersten Einführung mit Gemüsebrei, zuerst extrem wichtig immer nur ein Lebensmittel zu verändern.

Die Einführung des Mittagsbrei’s wird empfohlen, da die meisten Babys mittags für neue Erfahrungen am aufnahmebereitesten sind und der kleine Körper bis zum Abend genügend Zeit hat, den Brei gut zu verstoffwechseln.

5.- 7. Lebensmonat (frühestens nach dem vollendeten 4. Lebensmonat)

Tabelle Beikosteinführung

Bei der Einführung in die Beikost, eignen sich folgende Gemüsesorten zur Zubereitung des ersten Gemüsebreie besonders. Wichtig in der 1 Woche solltet ihr euch für ein Gemüse entscheiden und dieses in den kommenden Wochen nicht wechseln. Auch die Zugabe von Öl und dem Direktsaft sollten in der ersten Woche der Beikosteinführung weggelassen werden. Außer euer Baby leidet unter sehr starken Bauchschmerzen und Blähungen, dann könnte ein Wechsel in Betracht gezogen werden.

Geeignete Gemüsesorten für die Beikosteinführung:

  • Möhren (kann zu Verstopfungen führen)
  • Fenchel (kann gegen Bauchschmerzen und Blähungen helfen)
  • Pastinaken
  • Kürbis (kann zu Blähungen führen)

Nach der Beikosteinführung sind im 1. Lebensjahr diese Gemüsesorten besonders bekömmlich:

  • Spinat
  • Kohlrabi
  • Brokkoli
  • Blumenkohl
  • Erbsen
  • Zucchini
  • Rote Beete
  • Sellerie

Bei der Zubereitung des Gemüse - Kartoffel -  Breis solltet ihr dann darauf achten, dass ihr jeweils 1EL Vitamin-C reichen Saft am besten Direktsaft und 1TL gutes Öl hinzugebt. Kaltgepresste Öle können meist einen intensiven Eigengeschmack haben, sollte dein Baby das nicht mögen greif auf raffinierte Öle zurück. Das Anreichern des Breis mit einem guten Öl sorgt dafür das die fettlöslichen Vitamine vom Körper besser aufgenommen werden können.

Geeignete Säfte:                          

  • Apfelsaft (kann Verstopfungen vorbeugen)
  • Orangensaft (hoher Vitamin-C Gehalt)
  • Holundersaft

Geeignete Öle:

  • Rapsöl
  • Sonnenblumenöl
  • Olivenöl
  • Walnussöl
  • Sesamöl

Rezept für einen Möhren-Brei:

Sollte in der 1 Woche gefüttert werden ohne die Gemüsesorte zu wechseln, damit euer Baby sich an die Einführung der Beikost langsam und schonend gewöhnen kann.

Für 1 Portion: 90-100g Gemüse (Möhren)

  • Möhren waschen, schälen und in grobe Stücke schneiden
  • in einem Kochtopf mit Deckel, mit wenig Wasser (Topfboden ist gut bedeckt), ohne Gewürze (Salz), bei geringer Hitze 10 Minuten dünsten
  • mit etwas Kochfüssigkeit und 1TL Öl pürieren
  • zum Schluss 1EL Direktsaft unterrühren

Als Alternativen zur Einführung der Beikost eignen sich die Gemüsesorten: Fenchel, Kürbis und Pastinake. Einfach die Menge der Möhren durch eine andere Gemüsesorte ersetzen.

Vorrat anlegen für die kommenden 2 - 3 Tage

  • 2-3 fache Menge an Gemüse schälen, waschen und in grobe Stücke schneiden
  • Gemüse in einem Kochtopf mit Deckel, mit wenig Wasser, ohne Gewürz, bei geringer Hitze 10 - 12 Minuten dünsten
  • Gemüsebrei schnell abkühlen in einem kalten Wasserbad
  • in 2-3 Portionen abfüllen (z.B. in Tupperdosen oder Marmeladengläser)
  • im Kühlschrank aufbewahren
  • bei Bedarf die fertige Portion erwärmen (Wasserbad o. Mikrowelle)

Rezept für einen Möhren-Kartoffel-Brei:

Sollte in der 2 Wochen gefüttert werden, wieder mit derselben Gemüsesorte wie in der Woche zuvor als neue Komponente kommt die Kartoffel dazu. Bei den Kartoffeln spielt es keine Rolle ob sie fest- oder mehligkochend sind, dass solltet ihr vom Geschmack eures Babys abhängig machen.

Mehligkochende Kartoffeln sind leichter zu pürieren. So kann euer Baby das neue Lebensmittel langsam und schonend verarbeiten. Jetzt solltet ihr den Brei            auch mit dem Öl und dem Direktsaft anreichern. Bei einem Möhren-Kartoffel-Brei eignet sich besonders gut die Zugabe von Apfelsaft er wirkt stuhlauflockernd.

Für 1 Portion: 90-100g Gemüse (Möhren), 1 mittelgroße Kartoffel (40-60g), 1-2 EL Saft, 1 TL Öl

  • Möhren schälen, waschen und in grobe Stücke schneiden
  • Kartoffel schälen, waschen und in Würfel schneiden
  • Möhren und Kartoffel zusammen in  einem Kochtopf mit Deckel, mit wenig Wasser (Topfboden ist gut bedeckt), ohne Gewürze, bei geringer Hitze etwa 10 Minuten dünsten
  • mit etwas Kochflüssigkeit und 1 TL Öl pürieren
  • zum Schluss 1-2  EL Saft unterrühren

Solltet ihr euch für ein anderes Gemüse entscheiden, einfach bei der Zubereitung des Gemüse-Kartoffel-Breis die Menge der Möhren durch die andere Gemüsesorte ersetzen.

Wichtig: Verwendet keine Kartoffeln die Keimen oder grüne Stellen haben. Kartoffeln mit grünen Stellen können Solanin enthalten, einen Giftstoff, der gesundheitsschädlich ist. Man sollte glutenhaltige Lebensmittel bei seinem Baby nicht vermeiden. Gerade bei Stillbabys senkt sich das Allergierisiko gegen glutenhaltige Lebensmittel bei der Einführung im 5. bis 6. Lebensmonat. Sollte ein Verdacht oder eine nachweisliche Allergie bestehen müssen glutenhaltige Lebensmittel vermieden werden. Als Alternativen können  ( z.B. Reis, Hirse, Amaranth, Mais) dienen. Die Menge der Kartoffel durch z.B. diese Produkte ersetzen.

Vorrat Anlegen für die kommenden 2-3 Tage:

  • 2-3 fache Menge an Gemüse und Kartoffeln schälen, waschen und in grobe Stücke schneiden
  • Gemüse und Kartoffeln in einem Kochtopf mit Deckel, mit wenig Wasser, ohne Gewürze, bei geringer Hitze 10 - 12 Minuten dünsten
  • ohne den Direktsaft und dem Öl pürieren
  • Gemüse-Kartoffel-Brei schnell im kalten Wasserbad abkühlen
  • in 2-3 Portionen abfüllen (z.B. in Tupperdosen oder Marmeladengläser)
  • bei Bedarf die fertige Portion erwärmen (Wasserbad o. Mikrowelle)
  • vor dem füttern 1-2 EL Saft und 1 TL Öl unterrühren

Der Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei:

In der dritten Woche der Beikosteinführung, kommt als nächste Komponente Fleisch mit in den Gemüse-Kartoffel-Brei. Bitte auch hier bei dem selben Gemüse-Kartoffel-Brei bleiben und als zusätzliches Lebensmittel nur das Fleisch einführen. Zur Zubereitung eignet sich mageres Fleisch, als Alternative kann man auch Hackfleisch nehmen.

Geeignete Fleischsorten:

  • Geflügel
  • Schwein
  • Rind
  • Lamm

Rezept: Möhren-Kartoffeln-Rindfleisch-Brei

Für 1 Portion: 90-100g Gemüse (Möhren), 1 mittelgroße Kartoffel (40-60g), 20-30g Hackfleisch (Rind), 1-2 EL Direktsaft o. Obstmus, 1 TL ÖL

  • Möhren schälen, waschen und in grobe Stücke schneiden
  • Kartoffeln schälen, waschen und in Würfel schneiden
  • Rinderhack etwa 5 Minuten im Topf anbraten
  • Möhren, Kartoffel und ca. 100 ml Wasser (Topfboden ist gut bedeckt) dazugeben.
  • und 100 ml Wasser, ohne Gewürze, bei geringer Hitze ca. 15 Minuten dünsten
  • Zutaten einmal im Topf aufkochen lassen, dann auf kleinster Stufe 5-10 Minuten dünsten.
  • Mit dem Öl und nach Bedarf mit etwas Kochflüssigkeit pürieren
  • vor dem füttern 1-2 EL Direktsaft o. Obstmus unterrühren

Einen Fleischvorrat anlegen:

Um nicht jeden Tag Fleisch frisch zubereiten zu müssen kann man sich einen Fleischvorrat anlegen. Hierbei eignet sich besonders gut ein Eiswürfelzubereiter je Würfel ergibt es eine Fleischmenge von ca. 20 Gramm. Als Alternative kann man auch auf Fleisch im Gläschen zurückgreifen. Für eine Breiportion benötigst du ca ½  Gläschen.

Fleischvorrat für 2 bis 3 Wochen:

  • 500g mageres Fleisch ca. 30 Minuten in Wasser kochen
  • das fertig gekochte Fleisch nach Bedarf mit etwas Kochflüssigkeit cremig pürieren
  • das Fleischpüree in einem kalten Wasserbad schnell abkühlen
  • in einem Eiswürfelbereiter mit Folie abgedeckt einfrieren.
  • nach Bedarf einzelne Würfel entnehmen

Einführung des abendlichen Milch-Getreide-Brei’s

Da jedes Baby eine andere Beikost-Reife aufweist, ist es dementsprechend unterschiedlich, wann ihr mit der Einführung des Mittagsbrei’s beginnen könnt. Das kann zwischen dem vollendetem 4. Lebensmonat und dem 7. Lebensmonat sein. Isst euer Baby nach Einführung der Beikost eine gute Portion Mittagsbrei und ist es dementsprechend ausreichend gesättigt, benötigt also keine zusätzliche Flasche oder Muttermilch, dürft ihr gern beginnen, den abendlichen Milch-Getreide-Brei einzuführen. Dieser ist extrem sättigend und viele Babys schlafen danach nachts durch. Dieser Brei sollte ausschließlich mit dem Löffel gefüttert werden und nicht als Trinkmahlzeit in der Flasche gegeben werden. Das ist nämlich sehr schlecht für die bereits vorhandenen Zähne deines Babys. Dauernuckeln kann zu Karies führen!   

6. - 8. Lebensmonat (frühestens nach dem vollendetem 5. Lebensmonat)

Tabelle Beikosteinführung

Wie ihr den Milch-Getreide-Brei zubereitet mit Kuhmilch (3,5% Fettanteil), Säuglingsmilch oder Muttermilch ist eine sehr umstrittene Frage. Die Ernährungskomission empfiehlt, dass Kinder im ersten Lebensjahr nur sehr begrenzt Kuhmilch zu sich nehmen sollten (200ml) pro Tag.

  • ungewohntes Fremdeiweiß mit hohem Allergierisiko für den Körper des Säuglings
  • hoher Gehalt an Protein und Mineralstoffen, welche die Nieren zu sehr belasten
  • erhöhter Salzgehalt, der den empfindlichen Kalium-Natrium-Haushalt des Babys belastet
  • Gefahr von Infektionen, wenn die Milch nicht richtig abgekocht ist

Im 1 Lebensjahr ist es ratsam den Milch-Getreide-Brei mit Säulings- oder Muttermilch zuzubereiten. Möchtet ihr aber Kuhmilch einführen sollte dies in mehreren Etappen geschehen. Mischt die Kuhmilch mit Wasser und erhöht allmählich den Anteil der Kuhmilch.

Rezepte für den Milch-Getreide-Brei

Schmelzflocken-Heidelbeere-Birnen-Brei (ab dem 5. Lebensmonat)

Für 1 Portion: 200ml Pre- oder Muttermilch, 6 EL Schmelzflocken, ½ Brine, ca.5 Heidelbeeren (tiefgekühlt oder frisch)

  • 6 EL Schmerzlflocken mit dem nötigen Wasser oder Muttermilch in einem Topf kurz aufkochen
  • verwendet ihr Säuglingsmilch: erst nach dem kochen der Schmelzflocken das Milchpulver unterrühren
  • Brine schälen und in Würfel schneiden, Heidelbeeren waschen und 5 Minuten in etwas Wasser dünsten.
  • Obst nach dem dünsten fein pürieren
  • fertigen Obstbrei unter die Schmelzflocken rühren

Rezept Zwieback-Pfirsich-Brei (ab dem 6. Lebensmonat)

Für 1 Portion: 350ml Säuglings- oder Muttermilch, 4 Baby-Zwiebacke, 2 reife Pfirsiche

  • nötige Menge an Wasser oder Muttermilch in einem Topf erwärmen
  • Zwieback zerbröseln und mit in den Topf geben
  • Pfirsich schälen und in kleine Würfel schneiden
  • Pfirsichwürfel mit in den Topf geben und alles zusammen pürieren

Rezept Milch-Getreide-Karotten-Mais-Brei (ab dem 6. Lebensmonat)

Für 1 Portionen: 100ml Säuglings- oder Muttermilch, 15g Getreideflocken, 2 Karotten,  3 TL Mais (tiefgekühlt), 1 EL Butter

  • Karotten schälen und in kleine Würfel schneiden
  • Karotten und Mais in einem Topf knapp mit Wasser bedecken und ca. 10 Minuten kochen lassen
  • Gemüse nach dem Kochen pürieren
  • mit den Getreideflocken und der Säuglings- oder Muttermilch einen Getreide-Milchbrei zubereiten
  • die Hälfe des Karotten-Maisbreis unter den Getreide-Milchbrei rühren und 1 EL Butter hinzufügen und verrühren
  • die andere Hälfte des Karotten-Maisbreis für den nächsten Tag im Kühlschrank aufbewahren

Der dritte Brei: Getreide mit Obst als Zwischenmahlzeit

Ab dem 8. Lebensmonat wird der Getreide-Obst-Brei eingeführt. Er dient als Zwischenmahlzeit am Nachmittag und ersetzt eine weitere Milchmahlzeit. Wichtig hierbei ist, dass bei der Zubereitung keine Milch verwendet werden sollte, da diese die Eisenaufnahme verringert, die dein Kind für eine gesunde Entwicklung dringend benötigt. Zu allen drei Mahlzeiten solltest du deinem Kind immer etwas zu Trinken anbieten (Wasser oder ungesüßter Tee).


7. – 9. Lebensmonat (frühestens nach dem vollendeten 6. Monat)

Tabelle Beikosteinführung

Wie geht es nach der Einführung der drei Breimahlzeiten weiter?

Wenn dein Baby sich an alle drei Mahlzeiten gut gewöhnt hat und damit ausreichend zu sich nimmt, es also keine zusätzliche Milchnahrung mehr braucht, ist die Zeit zwischen dem 10. - 12.  Lebensmonat gekommen, um mit dem morgendlichen Frühstück zu starten. Hier eignet sich besonders Müsli oder klein geschnittenes Vollkornbrot mit z.B. Frischkäse.

Je nachdem, wie viele Zähne dein Kind zum jetzigen Zeitpunkt ausgebildet hat (ungefähr ab dem 10. Lebensmonat) darfst du nun anfangen, die Mahlzeiten immer gröber und stückiger zuzubereiten. Auch der Getreide-Obst-Brei kann durch zwei Zwischenmahlzeiten mit z.B. kleingeschnittenem Obst und Brot ersetzt werden. Selbst das Mitessen am Familientisch während der Mittagszeit ist jetzt erlaubt. Wichtig ist allerdings, dass du die Mahlzeiten sehr salz- und gewürzarm zubereitest oder dem Kind vorm Abschmecken mit Gewürzen eine Portion abfüllst.

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    Viel Freude beim Nachkochen und Essen wünscht euch das Team von swing2sleep.


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