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Die geistige Entwicklung von Babys

Maik Schwede

Wie läuft sie eigentlich ab, die geistige Entwicklung von Babys? Eltern wissen das am besten: schon die ganz kleinen sind dazu in der Lage, erstaunlich viele Informationen aufzunehmen und immer und immer wieder Neues zu lernen. Wer also der Meinung ist, ein Baby sei nicht klug, der irrt gewaltig. Babys lernen nämlich bereits im Bauch der Mutter die ersten wichtigen Dinge. 

Die geistige Entwicklung eines Babys 

Ein Neugeborenes ist noch nicht in der Lage, Erinnerungen, Denkvorgänge oder Sprache und Koordination zu bewerkstelligen. Aber genau das lernt es im Laufe der Zeit. Und genau das versteht man unter der geistigen Entwicklung. 

Lernen in Mamas Bauch 

Schon während der Schwangerschaft lernt das Baby viel dazu. Zum Beispiel kann es sich nach der Geburt an eine Melodie erinnern, die ihm während der Schwangerschaft durch die Bauchdecke vorgespielt wurde. Das ist doch schon mal eine beachtliche Leistung, oder nicht? Vielleicht beruhigt es sich sogar schneller, wenn ihr ihm eine Melodie vorspielt, die es bereits aus der Zeit als Ungeborenes kennt und wiedererkennt. 

Illustration schwangere Frau

Auch die Sprache von Mama und Papa kann es zuordnen, wenn diese viel mit ihm reden, noch bevor es geboren wird. Sie klingt für das Baby dann regelrecht vertraut. 

Dieses Erkennen von Geräuschen oder Melodien findet ab den Monaten statt, wo Babys Gehör ausreichend dazu ausgebildet ist. Forscher sind sich allerdings darüber einig, dass es fürs Baby besser ist, wenn es mit leiser Musik - im Idealfall mit klassischer Musik - berieselt wird als etwa mit lauten Klängen oder gar mit Heavy Metal. Seine geistige Entwicklung wird vor allem durch ruhige harmonische Klänge positiv beeinflusst. Stress und Hektik hingegen sollten eher vermieden werden, denn bereits im Mutterleib hat euer Baby ganz feine Antennen dafür, wenn es um stressige Situationen geht. Es wird dann selber gestresst und das ist nicht gut - weder für euch, noch für das Kind. 

Die Entwicklung in den ersten drei Monaten 

Kaum ist das Baby geboren, geht es weiter mit der rasanten Entwicklung. Nicht nur sein Körper wächst rasant - auch sein Wissen nimmt zu. Babys können riechen, fühlen, schmecken und lernen anhand dessen, die Welt zu verstehen. Auch wenn sie für ein Neugeborenes noch recht kompliziert ist, die große Welt der Erwachsenen. Babys sind von Natur aus neugierig und lernfähig, allerdings sollte euer Baby auch niemals mit Reizen überflutet werden, gerade sensible Kinder reagieren darauf nämlich überaus „allergisch“. Sie weinen viel und sind unruhig, schlafen schlecht und sind quengelig. Es ist zwar wichtig, dass euer Baby immer wieder neue Impulse bekommt, aber gerade bei den ganz Kleinen sollte alles wohldosiert sein. Eine Reizüberflutung führt nur dazu, dass euer Baby über Gebühr schreit. Reize wie der Fernseher, das Radio oder das Smartphone sollten übrigens von Babys ganz ferngehalten werden, weil es sie nur verwirren würden. Ihr dürft euer Baby also ruhig ein wenig fordern, mit ihm spielen und ihm neue Dinge zeigen, ihr solltet aber unbedingt respektieren, wenn es Bedürfnis nach Ruhe signalisiert oder wenn es euch durch Wegdrehen des Köpfchens zeigt, dass es jetzt gerne eine Pause hätte. 

Mutter hält Baby auf dem Arm

Auf euer Baby prasseln in den ersten Lebenswochen so viel neue Eindrücke ein, dass es wirklich wichtig ist, dies zu dosieren. Es soll keinesfalls überfordert werden, was bei einer Reizüberflutung schnell der Fall ist. Ganz klar, hier gilt: Weniger ist mehr! 

Durch das Lernen und das Erforschen von Dingen werden Babys Synapsen im Gehirn verbunden, was sehr wichtig ist für seine weitere Entwicklung. 

Babys Entwicklung mit einem halben Jahr 

Nun ist euer Baby schon etwas robuster, es hat unheimlich viel gelernt in seinen ersten Lebenswochen und Monaten und ist auch jetzt immer noch wissbegierig und neugierig. Es will die Welt begreifen, teilweise auch im wahrsten Sinne des Wortes. Baby zeigen in diesem Alter bereits ihren eigenen Willen und das zum Teil sehr mit Nachdruck. Sie sind jetzt in der Lage, zwischen vertraut und fremd zu unterscheiden, weswegen es oft gerade jetzt zum Fremdeln kommt. Auch wenn das für die Eltern lästig sein kann: es ist ein wichtiger Entwicklungsschritt für euren Nachwuchs. 

Babys sind in diesem Alter in der Lage, Erwachsene zu imitieren, sie werfen etwas absichtlich auf den Boden, um ihm hinterherzusehen oder damit Mama und Papa es wieder aufheben. 

Auf sein eigenes Spiegelbild reagiert ein Baby in diesem Alter noch nicht, in der Regel ist das ab etwa 12 Monaten der Fall. Auch versteht es euer Baby möglicherweise noch nicht, dass ihr, wenn ihr aus dem Raum geht, direkt im Zimmer nebenan seid. Euer Baby meint, wenn es euch nicht sieht, seid ihr einfach verschwunden. Aber genau aus dem Grund, dass euer Baby täglich etwas Neues dazu lernt, ist diese Phase bald vorbei und euer Baby weiß genau, was passiert, wenn ihr euch versteckt oder wenn ihr den Raum verlasst. 

Außerdem wird Babys Erinnerungsvermögen immer komplexer. Es entwickelt jetzt die Fähigkeit, dass es an etwas denken kann, ohne es zu sehen oder ohne dass es einen Zusammenhang gibt. Es kann also sein, dass es an sein Bett denkt, obwohl es gerade im Auto sitzt.  

Baby denkt an swing2sleep

Eine der ersten Aktionen, an denen man das erkennen kann, ist dass euer Baby die Arme anhebt, um euch zu signalisieren, dass es gerne hochgehoben werden möchte. 

Euer Baby lernt also täglich etwas Neues dazu, deswegen ist diese Zeit so ungemein spannend. Und zwar für beide Parteien. 

Wie kann man dem Baby bei seiner geistigen Entwicklung helfen? 

Das allermeiste passiert in diesem Zusammenhang von ganz alleine. Euer Baby wird sich auf jeden Fall weiterentwickeln. Aber natürlich könnt ihr auch einen Teil dazu beitragen. Alle Eltern wollen es gerne unterstützen, dass sich das Gehirn ihres Babys besser entwickelt. Euer Baby will vom ersten Monat an nach der Geburt lernen: es liebt es, Gesichter zu betrachten, es will verstehen, was ihr als Eltern ihm sagen wollt. Außerdem lernen Baby dadurch, dass sie Dinge immer und immer wieder wiederholen. Genau das könnt ihr durch einfache Spiele unterstützen. Wenn euer Baby immer wieder etwas herunterwirft, damit ihr es aufhebt, macht es das nicht, um euch zu ärgern, sondern weil es dabei etwas lernt. Wichtig ist, dass ihr eurem Baby altersgerechtes Spielzeug zur Verfügung stellt und es nicht überfordert. 

Außerdem könnt ihr seine geistige Entwicklung unterstützen, indem ihr ihm vorlest und sehr viel mit ihm sprecht. 

Papa ließt Baby ein Buch vor

Im Übrigen wirkt es sich auf Babys Entwicklung auch positiv aus, wenn ihr es viel schaukelt. Sei es auf dem Arm, auf dem Pezziball oder in unserer Federwiege von swing2sleep. Es fördert nämlich ganz gezielt den Gleichgewichtssinn und somit wird die motorische Entwicklung des Kindes unterstützt. Zudem werden die Reize die durch das Schaukeln erzeugt werden,  durch das Innenohr des Babys zum Gehirn weitergeleitet und die Zellen, die dort angelegt sind, vernetzen sich (Vestibulären System). Mit dem Resultat, dass das Gehirn gefördert und leistungsfähiger wird. 

Federwiegen ansehen Button

Schaukeln macht Spaß und es ist gut für unser Gehirn


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