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Alleine Ein- und Durchschlafen bei Kindern

Maik Schwede

Lernt mein Kind rechtzeitig, dass alleinige Einschlafen?

Viele Eltern haben regelrecht Angst, was später mal passieren könnte, wenn ihre Kinder das alleine Einschlafen nicht rechtzeitig lernen. Verwöhnt man den Nachwuchs dann nicht viel zu sehr? Nächte im Elternbett sind für Kinder wichtig, Eltern sehen das aber meistens eher skeptisch. Soll der Nachwuchs womöglich, wenn er in die Schule kommtimmer noch im Elternbett übernachten? Wo soll das hinführen? Denn eigentlich sollten Eltern ihrem Nachwuchs Selbständigkeit beibringen oder nicht?  

Baby liegt zwischen den Eltern im Familienbett

Vielleicht bist du ja auch verunsichert, wenn es um das Thema Co Sleeping oder Schlafen im Elternbett geht. In jedem Fall können wir dich ein Stück weit beruhigen: Experten sind nämlich mittlerweile ganz eindeutig der Meinung, dass Kinder im Familienbett am allerbesten aufgehobenen sind. Warum, das erfährst du im nachfolgenden Artikel.  

Nächte mit Kind im Bett 

Zugegeben, es kann etwas anstrengend werden, wenn mitten in der Nacht Kinderschritte zu hören sind und die Schlafzimmertüre aufgeht. Hereinspaziert kommt dein Kind und es wird sich mehr oder weniger sanft zu euch ins Bett kuscheln wollen. Die Eltern rutschen beiseite und machen Platz - sofern hiervon ausreichend vorhanden ist, wohlgemerkt. Was Kindern Geborgenheit vermittelt, bedeutet für Eltern mitunter schlaflose Nächte. Nicht jeder kann es gleichermaßen genießen, wenn die Kinder nachts ins Elternbett schlüpfenFür dein Kind allerdings bedeutet es Sicherheit und VertrautheitIm Handumdrehen ist es wieder eingeschlafen, wenn es die vertraute Nähe seiner Eltern weiß.  

Keine Sorge – die Natur hat es so vorgesehen! 

Die Sorge ist zwar einerseits verständlich und immer und immer wieder löst das Familienbett Diskussionen aus. Einigkeit wird es hierüber vermutlich nie geben. Aber Entwarnung für Eltern, die sich sorgendass ihr Kind somit niemals selbständig wird, gibt es sehr wohl. Denn es ist eigentlich ganz normal, dass Kinder in das Elternbett drängen und nicht alleine schlafen wollen. Genau genommen hat es die Natur sogar so vorgesehen. Das Bindungssystem wird aktiviert, wenn das Baby oder das Kind müde ist. Dass es dann Nähe und Kontakt zu seinen Eltern sucht, ist etwas völlig Normales. Auch geschichtlich gesehen ist das einleuchtend. Ganz früher nämlich war ein Schlafen ohne die schützende Nähe der Eltern schlichtweg nicht möglich. Babys hätten ohne ihre Eltern in der Nähe nicht lange überlebt 

Einzig und allein die Tatsache, dass sich unsere Kultur in den letzten tausenden von Jahren gravierend verändert hat, sorgt dafür, dass wir das anders sehen. Geändert hat sich deswegen aber nicht die Tatsache, dass alle Babys Schutz und Nähe suchen.  

Wichtig ist in den Zusammenhang auch die Tatsache, dass menschliche Babys eigentlich monatelang zu früh auf die Welt kommen. Eigentlich müssten sie etwa 6 Monate länger im Mutterleib bleiben, um weiter zu reifenso wie das bei anderen Säugetieren der Fall ist. Dafür ist aber ihr Köpfchen schlichtweg zu groß. Das heißtdass Babys, wenn sie geboren sind, noch „nachreifen“ müssen. Und dazu gehört ganz dringend die Nähe von Mama und Papa 

Unselbständige Kinder durch Co Sleeping?  

Der Irrglaube hält sich zwar hartnäckig, dass Kinder, die ewig bei ihren Eltern schlafen, unselbständig bleiben und zu verwöhnten Gören heranwachsen. Aber: Das Gegenteil ist der Fall. Wer als Kind genügend Nähe und Geborgenheit von seinen Eltern vermittelt bekam - und sei es in Form des gemeinsamen Schlafens im Familienbett – reift später zu einem selbstbewussten und selbständigen Erwachsenen heran. Man hat sogar herausgefunden, dass Kinder, die im Familienbett schlafen durften, später intelligenter sind. Sie werden nachts öfter gestillt, was ihrer Gesundheit gut tut. Das enge Verhältnis zwischen Eltern und Kind sei gut für die Psyche und wirke sich positiv auf seine psychische Stabilität aus, so heißt es 

Ein weiter wichtiger PunktKinder, die im Elternbett schlafenempfinden den Schlaf nicht als Strafe, sondern als etwas Positives, EntspannendesGanz anders sieht es bei Kindern aus, die darauf trainiert werden, dass sie schreien müssen als Erfahrung zum alleine schlafen lernen. Sie stehen nämlich dabei enorm unter Stress, was den guten Schlaf nicht gerade fördert.  

Wie ist es mit den plötzlichen Säuglingstod? 

Neueste Studien haben ergeben, dass auch hier Entwarnung angesagt ist. Zwar gelten als Risiko für den Säuglingstod nach wie vor weiche MatratzenWasserbetten und dicke Kissen, aber auch Eltern, die Drogen, Medikamente nehmen oder alkoholisiert, aber auch jene, die übergewichtig sind.  

In dem Fall ist das Familienbett zugegebenermaßen strittig. In allen anderen Fällen darf der Nachwuchs ins Bett. Das Baby sollte, etwa auf der Höhe der Brust der Mutter schlafen. Wenn diese lange Haare hat, sollte sie sie nachts zusammenbinden und ihr Nachthemd sollte keine losen nder haben. Dann, so hat man neuerdings herausgefunden, ist das Schlafen im Familienbett sogar sicherer als im eigenen Bett.  

Es gibt allerdings noch einen weiteren Risikofaktor: das Rauchen. Es erhöht nachweislich das Risiko für den plötzlichen Säuglingstod. In diesem Fall ist es besser, wenn dein Baby im eigenen Zimmer schläft, denn Raucher dünsten auch nachts den Qualm aus.  

Inwiefern profitieren die Eltern? 

Zugegeben, die meisten Eltern reagieren leicht genervt, wenn sie ein Kind im Bett haben, welches unbewusst immer mal wieder tritt, quer liegt oder ihnen die Decke wegzieht. Was vielen nicht bewusst ist: Auch Eltern profitieren vom Familienbett. Denn Mütter haben die Eigenschaft, dass sie genau dann am besten schlafen, wenn sie ihr Baby in Sicherheit wissen - im Idealfall also in ihrer direkten Nähe. Auch das ist ganz normal. Sogar Väter können vom Co Sleeping profitieren, denn sie werden nicht immer wieder gestört, wenn die Mutter zum Stillen aufsteht. Das Baby wird schnell versorgt, wenn es Hunger bekommt und schläft danach auch schneller wieder ein, so die Erfahrungswerte. Das bedeutet, dass Mutter und Vater gar nicht so richtig wach werden und nach der kurzen „Störung schnell wieder weiterschlafen können.  

Eine gute, wenn nicht sogar die perfekte Lösung, ist unsere Federwiege von swing2sleep. Dein Baby, liegt sicher und unheimlich bequem in seinem "eigenem Bettchen", wird geschaukelt und in einer natürlichen und angenehmen Begrenzung gehalten. Es fühlt sich geborgen und sicher, ganz genauso, wie im Familienbett. Die swing2sleep könnt ihr ganz flexibel überall aufstellen, sei es im  Schlafzimmer, in eurer unmittelbaren Nähe oder im Kinderzimmer.

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Nie wieder raus aus dem Elternbett? Von wegen!

Wenn ihr euch also dafür entschieden habt, euer Baby bei euch im Elternbett schlafen zu lassen, werdet ihr dafür ziemlich sicher Kritik ernten. Oft heißt es, dass ihr das Kind dann nie wieder aus dem Bett bekommt. Das aber hat sich überhaupt nicht bewahrheitetIrgendwann ist es nämlich so, dass jedes Kind lieber im eigenem Bett schlafen will. Im Übrigen ist es auch völlig in Ordnung, wenn ihr euch dafür entscheidet, dass euer Kind nur im ersten Jahr in eurem Bett schlafen darf und danach nicht mehr oder nur ausnahmsweisezum Beispiel wenn es krank ist. Manchmal klappt das auch mit einem halben Jahr besser, jedes Kind ist unterschiedlich.  

Fakt ist also, dass Kinder, die im Familienbett schlafen, deswegen noch lange nicht verwöhnt sind. Warum? Ganz einfach: Weil man Kinder unter zwei Jahren überhaupt noch nicht verwöhnen kann. Schon gar nicht mit Nähe und LiebeVerwöhnen heißt vielmehr, etwas für das Kind zu tun, was es eigentlich schon längst selber kann. Ihm die Schuhe zubinden zum Beispiel oder ihm die Schultasche tragen. Mit Liebe oder Nähe verwöhnen, das ist nicht möglichSo sehen es zumindest Psychologen und Experten 


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