Schreibaby? Hier gibt es 28 Tipps es zu beruhigen

Wie beruhigen wir denn jetzt unser Schreibaby am besten, bis die Federwiege eingetroffen ist?

Das ist die am häufigsten gestellte Frage zum Ende unserer Telefonate mit betroffenen Eltern.

Aufgrund der vielen Gespräche in den vergangenen 15 Jahren mit Eltern von Schreibabys ist der ein oder andere Tipp zustande gekommen. Wir haben jetzt einmal 28 Tipps zusammengefasst, wie man ein Schreibaby am besten beruhigt und was am ehesten beim Schreibaby hilft.

Die ersten 4 liegen uns besonders am Herzen, zusammen mit dem Besuch des Kinderarztes sowie dem Osteopathen!schreibaby federwiegeWie beruhige ich mein Schreibaby?

Was hilft bei einem Schreibabys?

 

Tipp 1 der Intuition vertrauen

Du solltest Deiner Intuition vertrauen und bald wirst Du in den allermeisten Fällen verstehen, was Dein Schreibaby Dir sagen will. Normalerweise ist diese in Bezug auf dein Baby stark ausgeprägt. Nimm Dir also Zeit, zu horchen und zu sehen, was Dein Baby mit Schreien und Mimik sagen will. Braucht es vielleicht Zuwendung, eine Windel, die Brust? Je zuverlässiger Du die Bedürfnisse erfüllst, desto besser kann sich Dein Baby entwickeln.

Überprüfe, ob Dein Baby Hunger hat. Gerade in den ersten Lebensmonaten trinken die Babys nicht immer die gleiche Menge und haben auch noch keinen geregelten Rhythmus. Es kann also durchaus sein, dass Dein Baby schon wieder Hunger hat, obwohl Du es erst vor einer halben Stunde gefüttert hast.

Du bist keine schlechte Mutter oder ein schlechter Vater!

 

Tipp 2 Rhythmus

Rhythmus bedeutet, den Tag zu strukturieren. Beginne z.B. also jeden Morgen mit Stillen, Kuscheln und Wickeln – in der immer gleichen Reihenfolge. Erledige Besorgungen am Vormittag und plane für den Nachmittag einen ruhigen Spaziergang. Ein Tag, der nach einem wiedererkennbaren Muster aus Aktivität und Ruhe abläuft, gibt euch als Familie Halt. Dabei hilft es auch, auf die Uhr zu schauen: Wenn Dein kleines Baby eine bis anderthalb Stunden wach ist – und das ist manchmal nach einmal Stillen und Wickeln schon fast erreicht – dann braucht es eine Pause und wieder Schlaf.

Wichtig: Termine auf das unbedingt Nötige zu reduzieren. Denn keine Babymassage, Schwimmkurs und kein Rückbildungskurs richtet sich nach der inneren Uhr Deines Schreibabys. Oft sind die Termine genau dann, wenn Dein Kind gerne schlafen würde. Das bedeutet, Dein Schreibaby findet wieder keine Ruhe. Manche Babys schlummern natürlich auch, wenn um sie herum der Bär tanzt. Schreibabys können das nicht. Die benötigen ihren Rhythmus.

Tipp 3 Rituale sind wichtig bei Schreibabys

Ein fester Tagesablauf gibt Sicherheit

Dein Baby fühlt sich am meisten geborgen, wenn es die Abläufe seines Lebens ganz genau kennt. Viele Babys reagieren immer dann mit Schreien, wenn sich der Tagesablauf stark verändert oder es den Tag in einer großen Hektik erlebt. Je fester die Tagesabläufe für Dein Kind sind, umso sicherer wird es sich fühlen. Sicherheit ist ein wichtiger Aspekt im Leben Deines Babys – es muss sich darauf verlassen können, dass Ihr als Eltern für es da seid und für seine Sicherheit sorgt.

Ein wichtiges Ritual hast Du vielleicht schon im Krankenhaus nach der Entbindung gelernt.

Federwiege hilft bei Schreibaby

Die Zeit des Stillens und Wickelns.

In den meisten Fällen wirst Du vor dem Stillen wickeln, so dass das Wickeln mit dem beruhigenden Stillen verbunden wird und dadurch Sicherheit verleiht.

Schreibabys reagieren auf den intensiven Körperkontakt, welcher mit dem Stillen und Wickeln einhergeht, sehr positiv.

Einschlafritual – immer zur gleichen Zeit !

Ein Einschlafritual kann sehr hilfreich sein. Es trägt dazu bei, dass Dein Kind seine Ängste vor dem Einschlafen verliert und sich nicht ausgeschlossen fühlt. Schlafstörungen und chronische Übermüdung können so verringert werden. Du solltest mit einfachen Ritualen beginnen, z.B. mit der aufgezogenen Spieluhr oder einem Einschlaflied. Das Einschlafritual sollte an sich schon beruhigende Wirkung haben, vor allem aber regelmäßig wiederholt werden. So lernt Dein Baby, dass mit der Spieluhr oder dem Einschlaflied das Schlafengehen verbunden ist und es kann sich dann daran orientieren. Das Bettchen und das Einschlafen selbst verlieren den bedrohlichen Charakter, das Ritual schafft Stabilität.

Baden und Babymassage

Auch das Baden und die darauffolgende Babymassage können wertvolle Rituale sein. Mit der Zeit bilden sie, auch unbewusst, ein zusammenhängendes Ritual, das Deinem Kind den nötigen Halt für den Alltag bietet und sich so auch positiv auf das Schreiverhalten auswirkt.

 

Tipp 4 eine Federwiege

Diese hilft beim Finden des Rhythmus und unterstützt das Einschlafritual.

Die geschlossene Form der Babyhängematte schafft eine reizarme Umgebung.

Die sanften auf- und abschwingenden Bewegungen können eine beruhigende Wirkung auf Dein Baby haben.

11 Vorteile einer Federwiege

 

Tipp 5 Schreitagebuch bei einem Schreibaby

Dokumentieren des Tagesablaufs

Um herauszufinden, wann die Schreiattacken auftreten, empfiehlt es sich, ein so genanntes Schreitagebuch zu führen. Dazu notierst Du fünf Tage lang die Uhrzeiten, zu denen Dein Baby unruhig ist, schreit, schläft, gefüttert wird, spielt, badet, gewickelt wird, mit Dir schmust und wann es normal wach oder wach und interessiert ist. Experten raten, auch aufzuschreiben, welche Beruhigungstechniken Du mit welchem Erfolg angewendet hast.

Schreimuster erkennen

Anhand dieser Dokumentation kannst Du eventuell schon Muster erkennen. Auch viele Fachleute schwören auf das Schreitagebuch, um einen Überblick über die Schreiphasen des Babys zu bekommen. Liegt ein Muster vor, kann Dir und Deinem Baby leichter geholfen werden.

 

Tipp 6 Pucken – Enge (ist nicht mein Favorit)

Du musst Dein Baby dabei fest mit einem Tuch oder einer Decke einwickeln, so dass es die Arme nicht mehr bewegen kann. Vielen Babys fehlt nach der Geburt einfach das Gefühl der Begrenzung.

Dein Baby war während der Schwangerschaft von ständiger Enge umgeben und wird sich sehr wohl fühlen, wenn es diesen Zustand der Geborgenheit wieder zurück erhält. Manche Babys sind nach der Geburt mit der Bewegungsfreiheit und mit dem damit verbundenen „Sich- nicht- fühlen- können“ oftmals überfordert. Um dieses Gefühl wieder herzustellen, kannst Du das Baby pucken. Eventuell protestiert Dein Baby anfänglich, Du solltest es jedoch trotzdem versuchen, normalerweise beruhigen sich die meisten Babys innerhalb kürzester Zeit. Will Dein Baby partout nicht gepuckt werden, bietet es sich an, die Bewegungsfreiheit Deines Babys mit Deinen eigenen Armen etwas einzuschränken (Kind fest umarmen).

 

Tipp 7 Geräusche

Während der Schwangerschaft war Dein Baby neun Monate lang von Geräuschen wie dem Herzschlag, den Verdauungsgeräuschen und dem Blutfluss umgeben. Der Blutfluss ist dabei ein konstantes Rauschen, daher wirken gleichförmige, rauschende Geräusche enorm beruhigend auf Säuglinge. Wie man das Rauschen hervorbringt, ist nicht wichtig – am einfachsten ist es, langgezogen laut (!) „schhhhhhhhhh“ zu machen, auch als white noise bekannt. Ebenso eignen sich die Dunstabzugshaube, der Fön oder der Staubsauger.

Bei Amazon gibt es auch CDs und MP3 Dateien dazu.

 

 

Tipp 8 der Gymnastikball

Setze Dich auf einen Gymnastikball mit Deinem Baby auf dem Arm und wippe auf und ab.

Wenn diese Bewegungen Dein Baby beruhigen und einschlafen lassen, dann ist eine automatische Federwiege die rückenschonende Alternative.

 

Tipp 9 nicht schreien lassen!

Im ersten Halbjahr kannst Du Dein Baby nicht genug verwöhnen! Reagiere sofort, wenn es schreit. Den „absichtlichen Schrei“, den bewussten Schrei, beherrscht es erst gegen Ende des ersten Halbjahres.

So kontrovers es erscheinen mag aber Tipp 9 und 10 gehören zusammen.

 

Tipp 10 schreien lassen

Manchmal gibt es scheinbar keine Möglichkeit, Dein Baby zu beruhigen. Du solltest Dein Baby dabei trotzdem nie alleine lassen.

Wenn Du das Gefühl hast, alles ausprobiert zu haben und Dein Baby schreit trotzdem, nimm es in den Arm und gib ihm durch Deine körperliche Anwesenheit und durch leise und ruhige Worte das Gefühl, dass alles in Ordnung ist und dass Du da bist.

Versuche zu akzeptieren, dass Dein Baby in diesem Moment nicht zu beruhigen ist.

Ihr seid deswegen keine schlechten Eltern. Ihr kümmert euch um Euer Baby und seid bei ihm!

Vielleicht muss Euer Baby die Anspannung, die es empfindet, einfach herausschreien…

Löse Dich von dem Gedanken, Dein Baby beruhigen zu MÜSSEN und schenke ihm stattdessen TROST.

Wenn es Dir gelingt, ruhig zu bleiben, wird Dein Baby sich schneller wieder beruhigen. (Ich weiß, es ist sehr schwer, dabei ruhig zu bleiben)

Solltest Du es irgendwann nicht mehr ertragen können, dass Dein Baby dauerschreit, dann verliere bitte nicht die Kontrolle, sondern lege Dein Baby ins Bettchen. Verlasse den Raum, schließe notfalls die Tür ( so haben wir es in Notfällen gemacht ) und gebe Dir selbst für einige Momente eine Auszeit. Dies ist notwendig, damit Deine Nerven nicht vollkommen strapaziert werden. Nach einer Pause, vielleicht einem Kaffee, Tee oder einem Spaziergang bist Du wieder gestärkt und kannst Dich mit neuer Kraft Deinem Kind widmen.

 

Tipp 11 Fliegergriff

Trage Dein Baby im sogenannten Fliegergriff. Dazu legst Du Dein Baby mit dem Bauch auf Deinen Unterarm. Das Köpfchen liegt in Deiner Hand. Der Druck auf den Bauch kann entspannend wirken. Diese Bauchlage wirkt lindernd bei Blähungen. Wenn Dein Baby schon schwerer ist, kannst Du auch zwei Arme verwenden.

 

Tipp 12 tragen

Die körperliche Nähe zur Mutter in einem Tragetuch oder einer Tragehilfe hilft Deinem Schreibaby, die scheinbar nicht enden wollende Schreiattacken zu überwinden und einzuschlafen.

Wenn Dein Baby in der Tragehilfe eingeschlafen ist, kannst Du es am besten in einer Federwiege mit Babyhängematte ablegen. Durch die auf- und abschwingenden Bewegungen hat Dein Baby weiterhin das Gefühl des Getragen- werdens und schläft beruhigt weiter.  

Ein weiterer Vorteil des Tragens ist: Durch den direkten Kontakt an Deiner Brust hört Dein Baby den ihm bekannten Herzschlag, den es noch aus der Schwangerschaft kennt, und enger Hautkontakt ist wichtig für das Baby. Du wirst die Beobachtung machen, dass sich Dein Baby im Tragetuch mit seinem Gesicht richtig in Deine Brust kuschelt. Dort spürt es Deine Wärme und riecht Deinen Duft – für ein Baby gibt es nichts Schöneres!

 

Tipp 13 kein Parfum

Verzichte bitte in den ersten Wochen ganz auf Parfum, um den Geruchssinn Deines Babys nicht zu irritieren. Babys mögen dafür sehr gern ein Schmusetuch, das nach Dir riecht. Dieses kann man auch mit in die Federwiege oder ins Bettchen legen.

 

Tipp 14 kuscheln

Kuscheln mit Hautkontakt, Hautkontakt ist wichtig für Babys

 

Tipp 15 nuckeln

Dein Kind sollte die Möglichkeit haben, zu saugen. Du kannst ihm einen Schnuller anbieten (Du solltest Dir jedoch des Risikos einer Saugverwirrung bewusst sein). Saugen ist ein absolutes Grundbedürfnis von Babys. Manche Kinder saugen auch gerne am Finger ihrer Eltern.

 

Tipp 16 stillen

Oft wird gesagt, gestillte Babys schreien weniger. Es gibt darüber keine offiziellen Studien und auch mit unserer „Strichliste“ konnten wir dies nicht bestätigen. Daher muss es jeder selber wissen, ob er es glaubt oder nicht. Aus eigener Erfahrung wissen wir aber, dass ein Baby durch die Brust der Mutter oft sehr schnell zu beruhigen ist.

Gerade nachts war es für uns entspannter und weniger stressig, wenn ich nicht aufstehen musste, um die Flasche zu machen, sondern mein Baby im Halbschlaf stillen konnte. Dadurch war ich tagsüber ausgeruhter und das übertrug sich in vielen Fällen oftmals positiv auf mein Baby.

 

Tipp 17 Reizabschirmung

Du nimmst Dein Baby in den Arm und legst Dich auf die Seite. Sein Kopf schaut idealerweise den Bauch von Dir an, da so die meisten Reize abgeschirmt werden.

Hier alle Informationen zur Reizüberflutung bei Babys

Tipp 18 das kurze schnelle Wiegen/Wippen

Im Mutterleib war es selten ruhig – Du warst die meiste Zeit des Tages in Bewegung. Daher sind Deinem Baby die Bewegungen (wie beim Laufen) vertraut. Die Spannbreite der Bewegung sollte nicht zu hoch sein – es reicht, Dein Baby über eine Distanz von 3-5 cm hin und her zu bewegen. Unterstützend ist hier die Federwiege (Miete Federwiege)

 

Tipp 19 Babymassage für Schreibabys

Ein beruhigendes Baby-Bad oder eine Babymassage mit Öl.

Wichtig: Dein Baby darf nicht frieren, achte bitte auf warme Hände.

In den ersten Monaten nimmt ein Neugeborenes seine Umgebung mehr mit der Haut als mit Händen oder Augen wahr. Umso wichtiger ist es, dass Dein Baby sehr viele Berührungen erfährt. Der intensive Körperkontakt hilft Schreibabys, sich zu beruhigen.

Allerdings solltest Du einige Punkte beachten:

Das Zimmer, in dem die Massage stattfindet, sollte warm sein.

Dein Baby wird bei der Massage komplett ausgezogen und darf auf keinen Fall frieren.

Du solltest bei der Massage selbst ruhig und ausgeglichen sein. Wenn Du ständig daran denkst, was als nächstes zu tun ist, dann kannst Du keine Ruhe über die Hände auf das Kind übertragen.

Für die Massage stehen verschiedene Öle zur Verfügung. In der Regel kann man jedes beliebige parfümfreie Babyöl verwenden. Es gibt jedoch auch spezielle Öle, die den Effekt der Babymassage verstärken.

Vier-Winde-Öl

Dieses Öl sollte man verwenden, wenn der Grund für das exzessive Schreien eine Kolik oder Blähungen sind. Das Vier-Winde-Öl wird kreisförmig im Uhrzeigersinn um den Bauchnabel des Kindes eingerieben. Dabei beginnt man oberhalb des Bauchnabels, fährt mit leichtem Druck um den Bauchnabel herum und massiert so das Öl ein und sorgt dafür, dass Koliken oder Blähungen sich lösen können.

Massage entspannt Babys

Reines Mandelöl

Reines Mandelöl wird besonders gern für die Babymassage verwendet. Mandelöl ist besonders hautverträglich. Aus diesem Grund wird dieses Öl gerne für Massagen verwendet, vor allem, wenn das Kind zu Ausschlägen oder Allergien neigt.

Massiere den Bauch Deines Schreibabys. Achte darauf, den Bauch im Uhrzeigersinn zu massieren, um die Verdauung anzuregen. Kümmelöl eignet sich sehr gut zur Massage und wirkt regulierend auf Magen und Darm.

 

Tipp 20 Homöopathie

Es gibt durchaus homöopathische Mittel, die Deinem Schreibaby dabei helfen können, ein wenig zur Ruhe zu finden. Die meisten Hebammen haben hier wertvolle Tipps und können das richtige Globuli zuordnen. Die Dosierung vorher mit der Hebamme oder dem Heilpraktiker besprechen!

Zu den geläufigsten Globuli, die man geben kann, gehören:

1.Aconitum

2.Lycopodium

3.Camomilla

Die Kamille ist immer ein gutes Mittel, um zu beruhigen.

4.Plantago Major

Sollte Dein Baby zahnen oder die Milchzähne schießen ein, dann hilft es gegen die Schmerzen und Unruhe.

 

Tipp 21 Abkühlung für Schreibabys

Sollte sich Dein Baby in das Schreien sehr stark „reinsteigern“, kann es sein, dass die Körperwärme durch das Schreien zunimmt. Dann fühlt sich Dein Baby unwohl und schreit eventuell noch mehr. Diesen Teufelskreis des Schreiens kannst Du in akuten Notfällen durch eine kühle, feuchte Kompresse durchbrechen. Diese wohltuende Kompresse kannst Du auch mit einem ätherischen Öl (sparsame Dosierung) versehen.

Die kühle Kompresse legst Du kurz in den Nacken, auf die Stirn und die Wangen Deines Babys. Durch das kühle Tuch beruhigen sich sehr viele Kinder schnell. Man sollte jedoch diese Kompresse nicht länger als ein paar Minuten am Stück auflegen, sondern gegebenenfalls die Kompresse nach einer Pause erneut auflegen.

 

Tipp 22 Schreibabyambulanzen

Die Schrei-Ambulanz kann Dir helfen. Es ist ja schon einmal eine große Hilfe zu wissen, dass Du mit deinem Schreibaby nicht die Einzige bist! Hier kann Dein Baby noch einmal aus einem anderen Blickwinkel untersucht werden. Vor allem aber bekommst auch Du in der Schrei-Ambulanz psychologische Hilfe und Halt. Hier kannst Du Deiner Verzweiflung Luft machen, Deine Fragen stellen und Hinweise erhalten, die Dir die Hebamme und der Kinderarzt aus Deiner Umgebung vielleicht noch nicht geben konnten.

 

Tipp 23 Überreizung abstellen gedämpftes Licht, beruhigende Klänge (Gesang; klassische CDs)

Wahrscheinlich ist Dein Baby mit den Reizen der Umwelt überfordert. Jeden Tag gibt es Reize, die Dein Baby verarbeiten muss, von Fernseher über Radio bis hin zu vielen fremden Menschen, die zu Besuch kommen und es dann auch noch auf den Arm nehmen. Wahrscheinlich ist es Dir nicht bewusst, da es für Dich völlig normal ist, aber werden diese Reize nicht abgestellt, kommt Dein Baby nicht zur Ruhe.

 

Tipp 24 kinderärztliche Untersuchung

Fünf bis zehn Prozent der Schreikinder haben nämlich ein organisches Problem. Bei einem Schreibaby sollte für Dich die erste Anlaufstelle immer der Arzt sein. Es könnten körperliche Beschwerden ein Grund für das häufige Schreien sein. Scheue dich nicht davor, zum Arzt zu gehen. Du machst nichts verkehrt und bist sicherlich auch NICHT übervorsichtig. 

 

Tipp 25 mit einem Schreibaby Auto fahren

Viele Eltern nutzen den Trick, der in den meisten Fällen sehr gut funktioniert:

Sie setzen ihr Baby in einen Kinderautositz und fahren mit dem Auto um den Block. Beachten sollte man dabei, dass ein Kinderautositz, aufgrund der ungesunden Rückenhaltung, kein geeigneter Schlafplatz für ein Baby ist und man sein Baby möglichst schnell umbetten sollte.

Das führt jedoch meistens dazu, dass das Baby wieder aufwacht und die Autofahrt war umsonst….

3 entscheidende Argumente für den Einsatz der automatischen Federwiege

Federwiege beruhigt Babys

Tipp 26 die volle Windel

Kontrolliere, ob die Windel voll ist, auch wenn Du diese bereits vor Kurzem gewechselt hast.

 

Tipp 27 zu warm -zu kalt?

Überprüfe, ob es Deinem Baby eventuell zu warm oder zu kalt ist. Prüfe dazu die Temperatur im Nacken. Schwitzt Dein Baby dort, so ist es ihm zu heiß. Sind Hände und Füße kalt, so friert es wahrscheinlich.

 

Tipp 28 Bettstelle – Schlafstelle vorwärmen

Das Bett, in dem Dein Baby schlafen soll, vorher mit einem Körnerkissen bzw. mit einer Wärmflasche auf Körpertemperatur vorwärmen. Dann erschrickt es sich nicht so sehr beim Ablegen, ggf. bekommt es das gar nicht mit.

 

Tipp 29 Osteopathin oder Kinderphysiologin

Oftmals liegen durch die Geburt oder auch die Position im Mutterleib Blockaden vor, die von der Osteopathin oder Kinderphysiologin leicht behoben werden können.

Hier geht es zum Mietformular 

Da wir vor 16 Jahren alleine vor dem Problem standen und es noch nicht wirklich Hilfe gab, von Schreiambulanzen ganz zu schweigen, wünschen wir uns, dass diese Tipps Dir helfen beim Umgang mit Deinem Baby. Ganz gleich ob nun um ein Schreibaby handelt oder nicht- ein kleiner, wenn auch schwacher Trost ist es vielleicht, das Du nicht alleine bist. Es wurden in Deutschland in 2014 714.927 Babys geboren (Quelle: statista.comund ca. 20 % davon sind sehr sensible Babys (Schreibabys). 

Mache Dich nicht verrückt, wenn das Schreien Dich manchmal überfordert. Als unsere erste Tochter ein paar Wochen alt war, tags und nachts nur noch schrie ging es uns genauso wie Dir heute. Wir möchten Dir mit unserem Produkt, der automatischen Federwiege, eine Hilfe sein, wie auch schon auf der Willkommensseite geschrieben.

 

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Herzlichst

Familie Schwede

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